Monate: September 2006

Kinderseiten leicht gemacht

Wer bei Kindern automatisch an Dauer daddelnde, dicke Colatrinker der nächsten Generation denkt und seine Seite daraufhin ausrichten möchte braucht hier eigentlich nicht weiter zu lesen. Das ist – so oder so – eine Frage für Pädagogen und keine für mich. Was ich vor Augen habe, ist eine Seite, welche die neugierige Entdeckernatur des Kindes fordert und fördert. Neben dem “was” stellt sich für alle Nichtprogrammierer die Frage nach dem “Wie?” Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass vor allem der Glaube an die Mission hilft.

Mobiles Bloggen auf dem Kongress?

WordPress ist ein offenes System. Wer sich dazu in der Lage sieht, kann das System nach seinem Bedarf ausbauen und erweitern. Dafür gibt es die sogenannten Plugins. Wie mit Legosteinen gebaut setzt sich so das „eigene Blogg“ zusammen. Aber so leicht es auch sein mag, d as System zu erweitern und anzupassen, ich stoße als relativer Neuling doch schnell an meine Grenzen. Okay, ich lerne jeden Tag dazu – aber es dauert eben doch seine Zeit, bis man sich die Wünsche erfüllen kann. Zum Beispiel die Idee, von unterwegs zu bloggen. Mit dem Handy, Bilder und Texte via email. Eine tolle Idee und einige Systeme bieten das aktiv an. Man kann seine Bilder via Handy zu Flickr schießen und dann in sein Blogg einbauen. So eilig will ich es aber in der Regel gar nicht haben.

Biogas aus der Karotte

Nur ganz kurz mal eben…, morgen mehr. Was hat eine Mohrübe (oder Wurzel, wie die Gemahlin sagt) mit Autos zu tun? Naja, man könnte sagen: Nix Stimmt aber nicht, wie ich heute auf dem Biogas-Seminar in Lüchow erfahren habe. Die Mohrübe ist nämlich das Zeichen, unter dem dich die Wendländer Biogasbauern sammeln können. Es ist nur eine Frage der Kommunikation. Wie bringe ein superkomplexes Thema in das Bewusstsein eines Berufsstandes, der für seine vermeintliche Behäbigkeit berühmt ist? (unbedingt klicken)! Technorati-Tags:Greengas, Biogas, Alternative, Energien Gebloggt mit Flock

Des einen Eul', des anderen Nachtigall.

Sie haben etwas mitzuteilen, glauben gar, dass diese Nachricht wichtig ist? Vergessen Sie Blogs und Web2.0! Statt dessen sollten Sie diese Nachricht vor Suchmaschinen schützen. Das zumindest ist die Logik, die hinter einer Forderung des Weltverbandes der Zeitungen (WAN) steht. Dort möchte man nämlich den wertvollen Content von einer allzuschnellen Verbreitung schützen. Und um das zu erreichen, möchte man technische Barrieren aufbauen, die Google und Co am Nachrichtensammeln hindern soll. Einen Namen für das Protokoll gibt es auch schon: ACAP. Wie Heise online berichtet, stimmen auch der europäische Verlegerrat (Ecp), die Internationale Verlegerunion (IPA) und der Europäische Verlegerverband (ENPA) dieser Forderung zu und beteiligen sich an einem neuen System. Das soll pünktlich zur Buchmesse in Leipzig am 6. Oktober vorgestellt werden. Gelesen bei Heise online

Treffgenaue Werbung im Web?

Wäre es nicht schön, wenn sich Beiträge (Content) und Werbung (Sponsoring) nicht so krass von einander unterscheiden würden? Auf Basic Thinking steht seit diesen Stunden eine sehr interessante Idee. Lesenswert. Auch von mir ein paar Anmerkungen dazu. Auf dem eigenen Blog (so von wegen den Besuchern und dem tiefen Glauben, dass das mit der Vernetzung doch ganz prima ist 🙂) Ich glaube, dass BloggingTom Recht hat. Der Aufwand, seine Werbeeinnahmen über einen solchen Dienst zu generieren ist vergleichsweise hoch. Allerdings kann sich jeder Blogger vor dem Indizieren seines Beitrages überlegen, ob und in welcher Größenordnung der Aufwand sich lohnt. Das lässt sich vor allem dann abschätzen, wenn – wie von Henning angemerkt – der Beitrag schon länger aktiv ist. Denn nur für erfolgreiche Artikel kann sich der Stress letztendlich rechnen. Denn der Umstand, dass der Artikel aus dem Feed schon länger verschwunden ist, spricht ja nicht zwingend gegen seine Aktualität und Originalität. Beides Gründe, einen Artikel zu lesen. Nebeneffekt für den Leser: Er weiß, dass der Autor sich seine Werbung „gezielt“ auf die Seite geholt …

"Was soll's?"

Aus meiner Zeit in Wolfsburg stammte die Idee vom Seniroenweb. Aufgekommen Ende der 90er Jahre ist die Zeit vielleicht inzwischen reif dafür. Seinerzeit machte sich einer unserer Kunden Gedanken darüber, wie wohl die Seniroen von den neuen Medien profitieren könnten. Das Projekt kam – leider, leider – nie über eine Betaphase hinaus. Dabei wäre es aus Sicht des Enkels und Kindes, durchaus von Vorteil wenn ich mit Oma, Bielefeld oder mit Onkel und Tante in München via Web im Kontakt bleiben könnte. Die Widerstände seitens der Alten sind hoch. Lapidarer Kommentar von Onkel Günther: „Was soll’s, was habe ich denn davon?“ Vielleicht sind die Senioren von heute mit der Glotze absolut zufrieden. Vielleicht fehlt Ihnen die Vision einer vernetzten Welt im Alltag. Vielleicht aber sind die Hürden einfach zu hoch. Allein die Sprache macht es den vermeintlichen „Silversurfern“ ungeheuer schwer. Da hilft es auch nix, wenn nun ganz offiziell ein deutsches Wort für „online“ gefunden werden soll. Wo es um PHP und VoIP, Firewalls und Attachments, Jpeg und MP3, Blog und CMS geht, steigt jeder …

Warten . . . auf Castor

Was ist eigentlich mit DEM Topthema aus dem Wendland – dem inzwischen traditionellen Castortransport? Wer bei Technorati das Stichwort sucht, findet derzeit 654 deutschsprachige Einträge, von denen allerdings eine ganze Menge als Streuverlust abgebucht werden dürfen. Zu oft war der Castor als Teil der Mythen mit dabei, selbst als Nickname habe ich Castor gefunden. Tatsache ist, dass Weblogs zum Thema sehr rar sind. Das mag verschiedene Ursachen haben. Sicherlich ist dem örtlichen Widerstand eine gewisse grundkonservative Haltung nicht abzusprechen – Flugblätter sind als haptisches Erleben doch einfach etwas Schöneres als ein schnödes Feed.

Kennen Sie Flock?

Es tut sich was am Browserhimmel. Stark vernetzte Inhalte die derzeit unter dem Stichwort Web 2.0 das WWW erzittern lassen, brauchen einen neuen Browser, dachte man sich an der View Street in Mountain View, USA. Dort entstand nämlich ein neuer Browser, der Dienste wie Del.icio.us, Flickr und Technorati noch besser einbindet, als Firefox und Co das können. Sein Name: Flock. Eine Silbe, gut zu merken, etwas streamline, wenn man mich fragt – aber was soll’s. Beim Stöbern auf Technorati bin ich über diesen neuen Browser gestolpert und habe ihn just for fun mal installiert. Was mich besonders interessiert: Flock erlaubt es dem Blogger, mit einem eigenen Editior direkt ins Blog zu schreiben. Dabei wird nicht nur das von mir eingesetzte WordPress unterstützt. Grundsätzlich bietet der Editor keine wesentlichen Neuerungen. Das Umschalten zwischen WYSIWYG-Ansicht und Quellcode funktioniert via Reiter unter dem Eingabebereich. Schön ist, dass verwendete Bilder oder Grafiken ebenfalls unter dem Eingabebereich zur Verfügung gestellt werden. Ansonsten ist der Editior nicht komfortabler oder stabiler als das mit WordPress gelieferte System. Schön ist allerdings, dass der …

Error auf der Homepage

So kann es kommen. Da war ich gerade so stolz mit den Bildern vom Feuerwehrausscheid zurück gekommen und dann kackt die Galerie ab. Keine Bilder, keine Streams. Und ich sitze doof da und verstehe die Welt und Flickr nicht mehr. Inzwischen ist die Sache behoben. Für alle die noch suchen: Flickr hat die Api-Codes für das „Hemingway Flickr“-Plugin auslaufen lassen. Alles sehr technisch aber wichtig, wenn man wieder etwas zeigen möchte.