Monate: November 2006

Meeting Corinna

so sei es: Nach langer (viel zu langer) Zeit, hätte ich es eigentlich wissen müssen… Corinna wird Wolfsburg verlassen. Warum? Das könnt ihr sie selbst fragen und überhaupt jeder, der sie kennt kann das von ihr erfahren. Ich werde mich hier zu den Einzelheiten nicht weiter äußern. Nur soviel: Dieses Posting ist nur aufgrund der Nachfrage entstanden, wie schnell könnte man wohl einen Videobeitrag nach ganz oben bringen. Also die Frage: Schaffe ich es in kurzer Zeit, den Namen Corinna in Google zu positionieren? Ich vermute ja, Corinna sagt nein. Schau’n wir mal

Kostenloser Spaß: Cartoons aus Kiel

Es hat mich einiges an Ãœberzeugungsarbeit gekostet und am Ende wurde alles gut. Auch wenn ich lange um den heißen Brei herumgeredet habe, schlussendlich hat es doch geklappt: Mein Lieblingsreklame-Büro hat meinen morgendlichen Muntermacher unter eine Creative Commons-Lizenz gestellt. Das bedeutet: Jederman (und jedes Blog) darf die Bilder von Thoddy veröffentlichen solange der Grafiker genannt wird (bei mir per mouse-over) und die Verwertung unter gleichen Bedingungen steht.

Castortransport: Bahn will nicht mehr

‚Eine Bahnfahrt die ist lustig…‘ Den von der Börsengangvorbereitung gestressten Bahnmanagern ist das Lachen offenbar vergangen. Nicht nur dass die endgültige Entscheidung ob der Zuordnung des Gleisnetztes noch nicht gefallen ist, die Bahn findet die Publicity um den Castor-Transport alles andere als komisch. Das geht zumindest aus dem Bahnblog hervor. Endlich mal eine gute Nachricht im Vorfeld des Börsengangs: die Deutsche Bahn AG will sich von ihrer Tochterfirma Nuclear Cargo + Service (NCS) trennen. NCS ist in Deutschland für den Transport des Atommülls zuständig. Auch die Castor-Transporte in das Zwischenlager in Gorleben werden von ihr durchgeführt. Bahnblog: Bahn will sich von Atomtransporten trennen Da räumt die Bahn doch mal eben einen kleinen Nischenmarkt, auf dem wenig zu verdienen aber viel zu verlieren ist, auch wenn die Reparatur und Reinung wahrscheinlich dem Auftraggeber in Rechnung gestellt wird.

Schüler können das schon lange

Was dem Studenten sein StudiVZ ist dem Schüler seine eigene Plattform. Zum Beispiel www.netzcheckers.de. Es ist nur eine von tausenden, in denen sich Erwachsene über Medienkompetenz und Jugend im Internet auslassen. Netzcheckers muss was taugen, steht doch das Siegel von Familienministerin von der Leyen und das von Jugendonline drauf. Und genau das ist es, was mich ärgert. Wenn solch versiegelte Seiten Linktipps ausprechen, dann bitte auch ‚geprüfte‘. Unter dem Menuepunkt ‚Internet‘ werden da ganz tolle Dinge angepriesen: Die WLAN Community fon, die auch von seriösen elektrischen Reportern vorgestellt wurden, und zum auch www.meet-teens.de Das ist auch ein Jugendportal und kommt der ganzen Web2.0-Kiste schon ziemlich nahe. Stichwort ‚user generated content‘. Auf der Seite können Jugendliche darum auch prima Profile anlegen und gaaanz sexy Bilder posten. Ach wie schön ist es doch, wenn die Kiddies unter sich bleiben. Während sich die Bloggosphäre über den mangelnden Datenschutz von Userprofilen bei StudiVZ seit Wochen die Finger wund schreibt, bleibt unbemerkt welche Profildaten von Schülern über die diversen Plattformen gepostet werden. Das ist zwar nicht mehr ganz neu, aber …

Hang him high! Die Macht der Masse

Blogs sind in Deutschland zwar noch immer eine Randerscheinung, trotzdem besitzen sie schon heute eine gewisse Macht. Welche Sachen gerade ganz heiss diskutiert werden, zeigt die spezielle ‚Blogsuchmaschine‘ Technorati auf den ersten Blick. Auf der Startseite werden die Top-Suchbegriffe des Tages eingeblendet und mit etwas Mühe kann man auch die Entwicklung des Themas im zeitlichen Verlauf nachvollziehen. Ein Feature das ich an Technorati sehr mag, bietet es doch reichlich Platz für Ablenkung. Vielleicht macht es sogar Sinn, sich damit näher auseinander zu setzen, auch wenn Statistiken bekanntlich per se manipulativ sind. Ein Zeichen für die zunehmende Bedeutung der Bloggs auf Unternehmen zeigt eine Artikellavine, die derzeit ein hoffnungsvolles Start-Up unter sich begräbt: StudiVZ ist der Name einer Studentencommunity-Site a’la Xing und Co. Die hatte ganz im Stil der DotCom-Ära eine glamoröse Erfolgsgeschichte. Wer als Student etwas auf sich hielt, hinterlegte bei StudiVZ sein Profil und tauschte sich innerhalb der Website mit anderen Studenten aus. Social-Software heißen solche Projekte. Sie füllen sich mit Inhalten, die von den Benutzern (den Usern) selbst erstellt werden. Profile, Bilder, Musik, …

Vorlesestunde: Aus Text wird Sprache

So richtig durchgesetzt hatte sich die Idee seinerzeit nicht. Als wir im Jahr 2002 die AutoLernWerkStadt von Volkswagen für noch jüngere Nutzergruppen öffnen wollten, stellte sich das Problem der Lesefähigkeit der ‚lieben Kleinen‘. Die waren zwar neugierig und wollten auch gerne vieles zu den Dingen erfahren über die wir damals schrieben – aber so lange lesen? Nein, dann doch lieber nicht. Schon gar nicht am Monitor. Es gab seinerzeit ein System, dass mich persönlich sehr interessierte: Logox von GDATA. Ein deutsches Stück Software, das es schaffte, lange Textpassagen vorzulesen. Text zu Sprache. Dazu musste der User (also das Kind) ein kleines Plugin herunterladen und auf dem eigenen Rechner installieren. Wir hatten die gesamte Seite kurz vorher vollständig auf Flash umgestellt und wollten unseren Benutzern dann nicht noch ein weiteres Plugin zumuten. Der Plan wurde fallen gelassen. Fast hätte ich es vergessen, wäre ich zufällig über eine andere, inzwischen modernere Lösung gestolpert: Readspeaker.com liefert ähnlich gute Ergebnisse, benötigt aber kein zusätzliches Plugin. Interessant für mich sind die Punkte Podcast (immerhin ist am Sonntag der erste Podcaststammtisch …

Wlan: Drahtlos ins Netz

Hans-Guck-In-Die-Luft hat Angst vor Kabeln. Vor allem dann, wenn die Strippen quer vor der Tür verlaufen. Eines dieser Kabel verbindet in meinem Büro den DSL-Router mit meinem PC. Und heute ist es wieder passiert: Ich habe die Füße nicht hoch bekommen und den Router runter gerissen. Schnautze voll: WLAN muss her. Das ist zwar eine ziemlich dekadente Angelegenheit (Router und PC stehen keine 3 Meter von einander entfernt), aber der Kabelbaum auf der Rückseite meines PC’s wird etwas dünner und das ist ja auch was wert. Für alle, die WLAN noch nicht kennen:

Hewlett-Packard liefert nicht

Warum kann nie etwas so klappen wie es abgesprochen und geplant war? Ich wollte meinen HP Pavilion DV 6000 eigentlich als Podcast-Produktionsstudio einsetzen. Laptops sind schön leise – ein großer Vorteil zum Aufnehmen von Tonaufnahmen. Einzige Schwierigkeit: Das Mikrofonsignal ist viel zu leise. Neue Treiber und eine Nachfrage beim HP-Support (in englisch) haben keine Verbesserung gebracht. Ein Hardwarefehler? Davon geht der Fachhändler in Salzwedel aus und hatte auch gleich ein Austauschgerät zugesagt. Das Problem: Er bekommt keins.