Monate: November 2007

Gymnasium Lüchow vs. Fritz-Reuter-Gymnasium

Au weia! Das Gymnasium Lüchow ist amtlich durchgefallen. Das schreiben zumindest Jens Feuerriegel und Hans-Joachim Wicht in der heutigen EJZ. Ersterer in Form eines Berichtes auf Seite zwei, letzterer in einer Polemik auf Seite 23. Beides zu lesen in der heutigen Ausgabe der EJZ (hier zur Sicherheit der Artikel von Jens). Komisch dass diese geballte Kritik erscheint, nachdem zwei Tage zuvor das Oberlandesgericht Köln die endgültige Erlaubnis für ein Lehrerbewertungstool erteilte. Das passt ja wie Faust aufs Auge und weil die Sicht der Schüler in beiden oben erwähnten Texten nicht vorkommt, führe ich diese mal zur Ergänzung hier ins Blog. Aber kurz vorweg noch einmal die Vorgeschichte…

Irre Bilder

Schöne Fotos erfreuen das Herz des Betrachters. Und nicht nur weil Weihnachten vor der Tür steht, ist Freude ja eine willkommene Sache. Da passt es sich gut, dass ich (nach langer Zeit wieder einmal) bei Thomas vorbeigesurft bin und dabei über die „neueste Kommentare-Funktion“ DAS hier gefunden habe. Wer mehr wissen möchte, wird bei Thomas fündig . . . 😉

Du kriegst die Tür nicht zu

Wir haben eine Schiebetür die Küche und Büro trennt. Diese Tür wurde bereits in den 60ern eingebaut und versah bislang immer ihren Dienst. Solange bis wir einen neuen Fußboden im Büro verlegten. Seitdem schleift Holz (Tür) auf Laminat (Boden) und das geht natürlich gar nicht. Dummerweise ist die Konstruktion der Schiebetür für die Ewigkeit. Sprich: Sie lässt sich weder einstellen noch ausbauen. Das Lösen von einigen Schrauben an der tragenden Führungsschiene war zwar machbar, hilft aber dummerweise nicht weiter. Aushängen geht nicht, einstellen geht auch nicht. Nun stehen wir hier und wissen uns irgendwie nicht zu helfen. Es geht nicht vor und auch nicht zurück. Kennt jemand einen findigen Tischler im Landkreis?

Toskana Deutschlands

Der November ist ein Monat in dem man sich gerne woanders hin wünscht. Ob Domrep oder Malle, Malediven oder Australien ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Meistens bleibt es bei der reinen Phantasie. Perfide wird es aber, wenn sich eine Gegend mit fremden Federn schmückt um eine – wie auch immer geartete – Gemeinsamkeit zu unterstreichen. Beliebt ist der Begriff „Toskana“. Da gab es Rotwein trinkende, linke Politik-Netzwerke (bekannt unter dem Stichwort Toskana-Fraktion) oder zum Beispiel die Pfalz, die sich gleich als „Toskana Deutschlands“ bezeichnet. Auch der im Badischen gelegene Kraichgau bezeichnet sich gerne als Toskana und während einer kleinen Geschäftsreise wurde mir dies von Oberbürgermeistern, Ortsvorstehern und Firmenchefs mehrfach unter die Nase gerieben. Die hügelige Landschaft…, und die einmalige Küche…, und die reiche Kultur…, und es sei immer so tolles Wetter. Ja, okay. Alles ganz großartig. Ich war nie in der Toskana und es mag ja alles stimmen. Aber ich bin ein kritischer Geist. Besonders stutzig macht mich, dass alles Süddeutschen der festen Ãœberzeugung sind, nördlich des Neckars würde das Wetter durchweg schlechter sein. …

Freie Hand: Zoom H4 mit mehr Speicher

In den Zoom H4 passen inzwischen Speicherkarten mit 8 Gigabyte. Over 4GB SDHC cards can be used with the H4 system version 2.0 or later. vom Hersteller: Liste der im Zoom H4 verwendbaren SD-Cards Möglich wird das, mit dem neuen Softwareupdate auf Version 2.0. Aktuell ist die Version 2.1. Damit schafft der 190gr-Rekorder eine Aufnahmekapazität von 12 Stunden im WAV, 44.1-Format auf einem einzelnen Speichermedium. Groß genug, um endlich mal ein Bayreuth-Bootleg für Wagnerfans ins Auge zu fassen. Allerdings: Die räumliche Nähe zu einer Steckdose ist bei einem solchen Projekt zwingend nötig. 2950 mA Akkus halten bei mir (ohne Kopfhörer) lediglich fünf Stunden. Reduziert man die Codierung auf ein (immer noch sehr gutes) 128kbps MP3-Format, schafft man mit einer 8GB SDHC schlappe 140 Stunden Mitschnitt. Damit werden ganze Rockfestivals locker mitgetrackt 😉 Genau für solche Hardcore-Einsätze ist die „Outdoor-Free-Hand“-Konstruktion von Stefan bestimmt prima geeignet: Eine Hülle aus Leder und eine sehr interessante Stativ-Aufnahme. Er hat mir eine ganze Reihe von Bildern geschickt, die ich Euch nicht vorenthalten möchte. Ein Klick aufs Foto öffnet das passende …

So gesehen: teures Öl = gute Sache

Ich kann mich noch deutlich an die Aufregung erinnern, als die bundesdeutschen Grünen einem Benzinpreis von 5 DM/Liter das Wort redeten. Das ist inzwischen fast zehn Jahre her. 1998 auf dem Parteitag in Magdeburg beschlossen, kostete diese Geschichte die BündnisGrünen so richtig viele Wählerstimmen und das Prädikat „regierungsfähig“.

Billignotebook EeePc im Spiegel

Der Spiegel ist nicht gerade meine erste Wahl, wenn es um PC-Technik geht aber die Vorstellung des Billignotebook von Asus ist sehr gelungen. Man macht sich so seine Gedanken 😉 Zum Video (SpiegelOnline) Asus bezeichnet den PC-Zwerg übrigens nicht als Notebook – obwohl die Leistung deutlich über der von den als PDA bezeichneten Taschencomputern liegt. Da scheint sich eine neue Geräteklasse anzukündigen. Der EeePC könnte wegen des geringen Preises von 299 €, bei gleichzeitiger Onlinefähigkeit vor allem für die Einsteiger interessant sein, die endlich auch per email erreichbar sein wollen, denen die Einstiegshürden bezüglich Preis und Platz aber zu hoch waren. Mit einem großen Interesse rechnet offenbar auch ein ambitioniertes Web-Projekt, das zum Thema nebst einem Blog auch ein recht gut besuchtes Forum und ein Wiki initiiert hat und sich vermutlich über den ersten Hype hinaus als Anlaufstation für Interssierte eignet. Asus selbst rechnet mit einer Million verkaufter Geräte im Jahr 2008. Das, und noch mehr, wusste der Standart aus Österreich in seiner Online-Ausgabe zu berichten.