Monate: Mai 2009

Email küsst socialmedia – google wave

Auch wenn das erst der Anfang einer Entwicklung sein wird: Es ist höchste Zeit, sich mit Medienkompentenz noch einmal intensiver auseinander zu setzen. Spannend sind Fragen um A) Datenschutz B) Politik vs. Wirtschaft C) Politik-Kommunikation D) Medien E) Werbewirtschaft F) Opensource H) DigitalGap usw. usw. Mir dreht sich im Augenblick etwas der Kopf. Denn auch in Sachen AA) Marketing, PR ist das ein wichtiger Meilenstein:Google hat von den Apple-Events abgeschaut und eine eigene Note eingeführt: Beta ist cool – die Idee zählt.

Wieder on the Rad

Sich über den eigenen Schweinehundes auszulassen ist manchmal eine Art Wettbewerb – mündet dann immer in: „Wer hat den Größten?“ Während der vergangenen beiden Wochen gab ich aus mehr oder weniger fadenscheinigen Gründen dem Auto den Vorzug vor meinem Rad gab. Bis heute! Jetzt wird wieder geradelt. Der Umwelt zuliebe und meinem Gelbeutel zuliebe und angesichts meiner Plautze auch der Bikinifigur zuliebe. Immerhin steht der Sommer vor der Tür und die Badehose vom vorletzten Jahr muss wieder passen. Da freut es mich, dass ich – trotz der Trainingspause – meine „alten Werte“ annähernd erreiche. Das Ziel bis Ende Mai: einmal einen Schnitt von 25km/h über die gesamte Strecke (hin und zurück) zu erreichen. Meinen Schweinehund beeindrucken solche Ziele im Ãœbrigen überhaupt nicht …. Mai-13 Widget powered by EveryTrail: GPS Geotagging

Betrifft, betroffen, betrieft – Wirtschaftsminister ohne Hintergrund?

Eines bringt der Job als Wirtschaftsminister zwingend mit sich: Komplexe Sachverhalte müssen schnell erkannt und bewertet, richtige Entscheidungen getroffen, um anschließend vor laufenden Kameras publikumswirksam verkauft zu werden. Ordentliche Figur? Nun stand Wirtschaftsminister Karl Theodor zu Guttenberg bis vor kurzem nicht im öffentlichen Verdacht, sich zu Dingen zu äußern von denen er absolut keine Ahnung hat. (obwohl…) Immerhin: Er trifft sich mit Autobossen und Bankern, verhandelt Standpunkte und – last not least – sonnt sich im Scheinwerferlicht der Kameras. Bis Freitag. Da wurde er in Sachen Internet befragt.

Lebenslang + 70 Jahre – Urheberrecht vs Entwicklung

Urheberrecht – was für ein Wort. Es ist eines der schwierigsten juristischen Gebiete, betrifft gleichzeitig jeden kulturell interessierten Menschen und ist, gelinde gesagt, dringend überholungsbedürftig. Copyright und Internet stehen sich scheinbar im Weg. Die Interessen klaffen auseinander, mächtige Konzerne und arglose Nutzer geraten in die Mühlen einer Politik des kleinsten gemeinsamen Nenners. Das Internet ist dabei weniger der Auslöser, als vielmehr nur ein Katalysator an dem lange aufgeschobene Aufgaben offensichtlich werden. Jedes kreative Werk ist geschützt: Lebenslang plus 70 Jahre. Warum diese Regelung eine Entwicklung in Kultur und auch in der Wissenschaft behindert? Eine unwahrscheinlich inspirierende Analyse von James Boyle, vorgetragen in der Royal Society for the encouragement of Arts, Manufactures, and Commerce. Leider in englisch aber unbedingt sehenswert!