Monate: August 2009

Hamburg wird meine Stadt

Nein, ich habe nicht vor umzuziehen. Nein, ich habe mein Herz auch nicht ans Tor zur großen, weiten Welt verloren. Ich bleibe im Wendland. Und doch steigt Hamburg in meiner Wertschätzung als Konsument ungemein. Der Grund ist ebenso einfach wie dekadent: Am 28 29.August öffnet in Hamburg der zweite deutsche Apple-Store. Ein Laden in dem die hübschen Rechner wie in einer Boutique präsentiert werden und nicht wie im Supermarkt. Immerhin gebe ich nicht immer drei- oder vierstellige Beträge für Konsumgüter aus. Außerdem fühle ich mich als Kunde eigentlich erst ernst genommen, wenn sich Fachpersonal durch Fachkompetenz auszeichnet und nicht ausschließlich durch die Fähigkeit, mir den Standort eines bestimmten Gerätes in der Regal-Reihe zu nennen. Jedenfalls freue ich mich gewaltig und suche nach einem freien Wochentag in meinem Terminkalender 🙂 Eine bittere Pille muss trotzdem geschluckt werden: Wenn schon Hamburg, dann doch nicht unbedingt Poppenbüttel, oder?

Skandal: Kennen Sie DEN Reiterhof in Clenze?

Okay. Die Ãœberschrift soll die Neugierigen noch neugieriger machen. Auch und nicht zuletzt die Eltern von reitbegeisterten Kindern. Eltern, die sich Gedanken machen ihren Nachwuchs während der nächsten Ferien ins wunderschöne und billige Wendland zu bringen und ihn dort auf Pferden reiten zu lassen. Diese Eltern und einige Journalisten sind nämlich derzeit auf der Suche nach neuen Fakten und Geschichten, rund um Reiterhöfe im Wendland. Mal zum Mitschreiben: 1. Es gibt im Großraum Clenze EINIGE Reiterhöfe. 2. Einer wurde jetzt zugemacht. In dem Reiterhof der unter 2. bereits erwähnt ist wurden angeblich Kinder zum Arbeiten gezwungen und ohne Handys von den Eltern allein gelassen. Weil das ganz gemein ist und weil die Pferde auch nicht so richtig in Form waren (was den Eltern irgendwie entgangen war, als die Kinder abgegeben wurden), machte der Landkreis den Hof kürzlich dicht. Große Anteilnahme der Presse und immer war von einem Reiterhof in Lüchow-Dannenberg im Wendländischen Clenze . . . . die Rede (danke Axel). Oh ihr lieben, fürsorglichen und kinderfreundlichen Journalisten die ihr so arglos seid: Fickt Euch! …

Wer schön sein will, muss leiden

Die Natur hat es mit uns Männern wahrlich nicht gut gemeint. Während der gesamten Jugend sind die Haare dort wo sie hingehören: auf der Kopfhaut. Eine ziemlich sinnlose Laune der Evolution hat dazu geführt, dass diese Haarepracht bei mir genau in dem Augenblick zu weichen begann, als sich Brust, Beine und Arme dazu entschlossen den Primatenstatus anzunehmen. Zum perfekte Glück, wachsen etwas später noch Augen, Ohren und Nase zu aber bis dahin ist man(n) alt genug, mit dieser Situation angemessen umzugehen. So richtig beschissen dran sind aber die Frauen. Vor allem wenn sie meinen, bestimmte Körperteile sollten besser haarlos bleiben. Anders als Männer, sind Frauen da riguoros und setzen ihre Ansichten bekanntermaßen auch durch. Wo der Mann seit Urzeiten den Umgang mit Schere und Klinge gewohnt ist, haben Frauen (oder besonders gemeine Männer) das Wachs zum Entfernen der Haare entdeckt. Die Geburt der haarlosen Schönheit sieht man den Frauen-Gesichtern im oben verlinkten Video sehr schön an. Welche Stellen da gerade behandelt werden, kann dem Video nicht entnommen werden – dafür aber diesem mit allen schmerzhaften …

Riesen haben ihren Arsch nicht vorne!

Darf man lügen? Und ab wann ist das bloße Weglassen von Wahrheit schon Lüge? Diese Fragen kann und muss jeder für sich beantworten. Wer absolut keine Ahnung hat, kann sich gerne Hilfe vom Herrn Pastor holen. Die Kirche hat (idealerweise) 2000 Jahre Erfahrung mit der Deutungshoheit. Mir soll niemand erzählen, er oder sie würde immer und dauernd die Wahrheit sagen. Peter Stiegnitz weiß (danke, Carina) es genau . Der gebürtige Österreicher behauptet, der Mensch lüge im Schnitt 200 Mal am Tag. Eine Zahl, die regelmäßig wieder als Sau durch das Dorf der verfallenen Moral getrieben wird (siehe auch 2001, 2003 oder 2004) . Es ist nur konsequent, dass ich der Zahl per se misstraue. Hätten Lügenforscher nur zwei Tage an dieser These gearbeitet, hätten sie 400 Gelegenheiten zum Aufpeppen der Idee verpassen müssen. Lügen macht manchmal Sinn Wer sich mit der Lüge etwas intensiver beschäftigt, gesteht ihr doch immerhin eine gewisse Zweckmäßigkeit zu: So manches gemachte Kompliment dürfte nicht so gemeint gewesen sein und führt doch niemandem direkten Schaden zu. Diese kleine Lüge erleichtert aber …

Katzencontent – Findet Bruno!

Bruno und Frida sind hier im Wespennest nur selten erwähnt worden. Das liegt einfach daran, dass die beiden Stubentiger eher abwesend, dick, faul oder gefrässig sind und es nur typische Katzenposts geben könnte. Das wollte ich vermeiden, weiß um die Dankbarkeit meiner regelmäßigen Leser, breche jetzt aber damit. Bruno ist weg. UPDATE: Montag morgen sitzt er wie selbstverständlich auf dem Fensterbrett … Gott sei Dank 🙂