Monate: Dezember 2009

Mathematik High

Mathe ist dröge, langweilig und echt schwer zu verstehen. Mit dieser simplen Erkenntnis verlassen die meisten jungen Erwachsenen die Schule und beschränken sich fürderhin auf das simple Rechnen, studieren Jura oder Erziehungswissenschaften. Je weniger Mathe, desto besser. Ich konnte jedenfalls lange nicht nachvollziehen, wenn die (beiden) Mathefreaks in meinem Bekanntenkreis etwas über ästhetische Schönheit von Gleichungen fabulierten (was meist im Rahmen excessiven Alkoholkonsums geschah). Dann kam das Apfelmännchen. Das Apfelmännchen ist ein Bild, nicht gemalt sondern die Darstellung einer komplexen mathematischen Welt (ich traue mich nicht mal das Wort Gleichung zu verwenden). Das Besondere: Je näher der Betrachter an das Bild heranzoomt, desto auffälliger wird, dass sich einzelne Muster und Strukturen immer wiederholen. „Das Kleinste ist wie das Größte“ sagen die Mystiker und genau das traf auf die alten Apfelmännchen zu. Und nun kommt die Mandelbrot-Menge, die dem Apfelmännchen als Mathematische Basis dient, zurück. Gegen die neuen 3D-Versionen kommt dem Betrachter das gute alte Apfelmännchen aus den 80ern vor, wie ein Arcade-Spielhallen-Klassiker im Vergleich zur Matrix nach Einnahme der roten Pille. Das passiert also, wenn …

Minutensache. WordPress 2.9

Ich gebe zu: Ich bin unbelehrbar. Seit einigen Jahren nutze ich WordPress für das Wespennest und ich bin so manches Mal schwer genervt. In regelmäßigen Abständen werden mir (und zigtausend anderen WordPress-Nutzern) Updates angeboten. Mal sind es kleinere Sicherheitspatches, mal auch umfangreiche Aktualisierungen. Die WordPress 2.8er Serie hat es in sich. Längst nicht jedes Update war einfach zu handhaben. Die Site meiner Firma läuft noch immer auf einem 2.7er System – eine Aktualisierung ist bisher nicht mit vertretbaren Aufwand möglich. An zu vielen Stellen hakt es mit meinem Spiegelsystem im Intranet. Heute also wieder ein Update: Version 2.9 Was soll ich sagen? Bis vor fünf Minuten war das Wespennest 2.8.6 jetzt 2.9. Aufgespielt, fertig. Toll, danke! Niemals vergessen: Das System ist kostenlos, ungemein flexibel, relativ sicher und macht bei der Bedienung echt Spaß.

Jooodideldaudieodeöö. Güneitzer Apres Ski

Auch wenn das Wendland in der großen Außenwelt als absolut eben bezeichnet wird: Es gibt auch hier zwischen dem LK Uelzen und der Elbe Berge und eine Ski-Lobby. Der Hohe Mechtin ist von Franzl schon besungen worden, ist aber eher den Wanderfreunden bekannt. Relevant für den Wintersport ist der Güneitz in der Clenzer Schweiz. Sobald ein schneereicher Winter eingebrochen ist, montieren die Clenzer Skifahrer ihren Lift, lassen sich auf den Gipfel ziehen (immerhin 130 meter ü.n.N. Einige Landvermessene meinen sogar noch mehr!), nur um sich anschließend die 130 Meter ins Tal zu stürzen. Was liegt da näher, als einen Ski-Club zu gründen und neben den Abfahrten auch die Feiern gemeinsam zu bestreiten. Flachlandtiroler sind eben auch Tiroler – irgendwie. Mehr Bilder gibt es morgen, oder auf Anfrage… 😉 Die privaten Bildbereiche: Ski-Club, Bilder von der Band, und: (wichtig!) die Fotos von Gästen