Monate: Juni 2011

Wenn schon denn schon, Frau Roth: BRD abschaffen

Die Oberbürgermeisterin von Frankfurt am Main, Petra Roth CDU, fordert eine Reform des Staatsaufbaus: „Die Struktur des Föderalismus in Deutschland mit 16 teuren Landesverwaltungen und acht Landesbanken ist veraltet und ineffizient“, sagte sie dem SPIEGEL. Die Bundesländer in der heutigen Form gehören ihrer Meinung nach abgeschafft. viaOberbürgermeisterin Roth: „Wir brauchen keine Bundesländer in dieser Form“ – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Politik. Schöne Vorstellung – lasst uns einfach eine Ebene kappen, spart Geld, Verwaltung und sorgt für Bürgernähe. Die Grenzen zum Zentralismus sind fließend. Dass ausgerechnet die Bundesländer dran glauben sollen, halte ich als liberal denkender Demokrat für falsch. Als guter Europäer wäre es mir lieber, die Bundesrepublik würde die Selbstauflösung beschließen und die 16 Bundesländer als autonome, wenngleich vernetzte Staaten in die EU entlassen. Das wäre radikal aber wahrscheinlich sinnvoller. Mein Heimatland könnte sich eine ständige Vertetung in Berlin komplett sparen, die in Brüssel hat es eh schon. Wenn schon sparen, dann „da oben“. Die „hier unten“ grassierende Fusionitis geht mir als Wendländer ohnehin zu weit. Die Wege werden weiter, Bürgernähe sieht anders aus. …

Grünen-Politiker Boris Palmer: "Manchmal ist Repression angesagt"

Wenn mir jemand sagt, ich kann nachts nicht schlafen wegen dieser Grölerei, dann kann ich ihn nicht auf die Unzulänglichkeiten von Hartz IV verweisen. via Grünen-Politiker Boris Palmer: „Manchmal ist Repression angesagt“ | Politik | ZEIT ONLINE. Wo er die Wahrheit ausspricht, will ich ihm gerne zustimmen. Es ist ein Kreuz mit diesen Parteiflügeln, denen man nicht selbst angehört. 😉

Lö Lö Löwe

Leute, ich freue mich sehr auf den Herbst, auch wenn ich jetzt ganz zufrieden bin mit meinem Apfel-Equipment. Bahnhof? Dann bist Du Windows- oder Linux-User. Mac-Freunde wissen wahrscheinlich um Lion, das neue Betriebssystem für Apple-Mac. Es ist überall alles gesagt worden aber ein Punkt kommt mir zu kurz: Wir arbeiten, wie seine Steveness zu Recht sagte, heute mit Systemen die in den 80ern erdacht wurden. Ordner, Dateien, Ablagesystem gehören auf den Schrottplatz der Geschichte. Nichts macht den Umgang mit Computern für reine Benutzer so schwer wie Dateien. Der gekonnte Umgang mit der Ablage ist für Unternehmen ein Wettbewerbsvorteil und das an sich ist ein Witz. Gleichzeitig sind die Kunden so schafig, diesen Umstand nicht in Frage zu stellen. Wer nicht weiß, wo er welchen Vorgang wie öffnet fragt halt nen Kollegen. Am besten einen jüngeren. Lion scheint sich dieser Frage anzunehmen und das ist spannend.