Monate: September 2011

Henne oder Ei

Stadtluft macht frei und Landluft? Sie ist gesund, sollte sie jedenfalls sein. Weil nun die Stadtluft alles, aber nicht frei macht, könnte es sein, dass auch mit der Landluft nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen ist, um im Bild zu bleiben. Bauer oder Industrieller? Dass die Flächen der Bauern immer größer werden müssen, um rentabel bewirtschaftet zu werden, scheint eine unausweichliche Wahrheit zu sein. Dass Schweine und Geflügel in immer größeren Betrieben gehalten werden, ist geübte Praxis aus der DDR und wurde stillschweigend in der Gesamtrepublik übernommen. Hühner und Schweine in Großställen – das war heute Thema auf dem Lüchower Marktplatz. Wenn es um eine Antwort auf die Frage „Wie hältst Du es mit der industriellen Landwirtschaft“ geht, schlagen zwei Herzen in meiner Brust: Auf der einen Seite sehe ich den Verbraucher und dessen Wunsch nach immer mehr, immer billigeren Fleischprodukten, fettarm und vermeintlich gesund. Auf der anderen Seite steht das Wohl des Tieres und dessen verbrieftes Recht auf artgerechte Haltung.

Alles in die Wolke

Es sind diese schönen Ideen, die mir das Blog von BR-Mitarbeiter Richard Gutjahr in den Reeder gepulsed hat Die WiFi-Verbindung ist vom Feinsten, ungetrübter Handy-Empfang in alle Netzwerke. Hätte Elektrosmog eine Halbwertszeit wie radioaktive Strahlung – das Konferenzgebäude müsste wohl für 500 Jahre versiegelt werden. Cloud-Computing: heikel bis wolkig | G! – gutjahr’s blog. Gorleben hin oder her! Für den Nerd in mir hört sich das toll an. Gutjahrs Text ist lesenswert für Medieninteressierte, Unternehmer, Revoluzzer und einige mir bekannte Leser 😉

Wenn der Schuh drückt …

Gestern von 8 bis 13 Uhr in Dannenberg. Der Schirmständer hält auch ohne Ballast, das Material bleibt ohne aufgelegte Steine liegen und die Nervosität ist auf normales Lampenfieber reduziert. Ich habe es immer noch nicht geschafft, meine politischen Wettbewerber mit den Anzeigen-Fotos abzustimmen und spreche fröhlich die Kandidaten von SPD, UWG und CDU an, ob sie mir nicht ihre Stimmen bei der Wahl zum Stadtrat geben möchten. Mag sein dass es als Provokation begriffen wurde, mag sein, dass die Eine der der Andere es tatsächlich in Erwägung zog („Sie sind ja wirklich ganz nett, aber…“).