Monate: Mai 2013

Endlich – ein Lederbeutel!

Mit der Raucherei ist das bekanntlich so eine Sache. Sie ist ungesund und teuer, wer damit einmal anfing kommt aber schwer davon los. Dass Drehen spart mir viel Geld, erfordert aber bei der Verwendung von Filtern einigen logistischen Aufwand: Neben Tabak müssen Blättchen, Filter und last not least eine Feuerquelle mitgeführt werden. Ein Tabaksbeutel erleichtert da einiges und beugt Verwechslungen der Utensilien vor. Nachdem ich einen verlorenen Lederbeutel vor Jahren durch einen aus LKW-Plane ersetzte weinte ich heimlich meinem Ledertäschchen lange nach. Jetzt habe ich mir wieder einen gegönnt. Es sind die kleinen Dinge, die glücklich machen!

Ekel Alfreds Hornspäne

Der guten alten Gartenarbeit kann ich keine Liebe entgegen bringen. Ich bin ein Balkonkind und die Blumen waren erst tabu und später was für Mädchen. Die oft prophezeite selbstvergessene Leichtigkeit der Gartenarbeit, der Quell von Befriedigung geht mir angesichts schwarzer Erde an den Fingern und den erschöpften Armen total ab. Ja, es stimmt schon: Ich stehe mir oft selbst im Weg. Heute zum Beispiel. Wenn ich in einen frisch geöffneten Sack voll Hornspäne greife, um den wertvollen Basisdünger für alle Gelegenheiten auf die Pflanzen zu streuen frage ich mich, wieviele Altenheime man eigentlich für das Erzeugen eines solchen Sackes betreiben muss. Spätestens dann ist Hopfen und Malz verloren und ich lande wieder beim Bier auf dem Balkon. PS: Wer jetzt keine Idee hat, was Hornspäne mit alten Füßen zu tun hat, dem empfehle ich „Ein Herz und eine Seele“ und rufe Euch zu: Balkonkinder!