Unser Umzug macht sich durch ein beunruhigens Anschwellen des Prospektberges auf dem sonntäglichen Frühstückstisch bemerkbar.

Dabei sind wir erst beim Bad unserer Schwiegermutter, die dankenswerter Weise ihre Wohnung für uns freimacht und ins Erdgeschoss zieht.

Ultraflache Duschwannen für den barrierefreien Einstieg, passende Wände, Haltegriffe und Fallrohre, Preise und Maße bestimmen unser Denken und Handeln während des Wochenendes.

Dabei haben wir schon den Sonnabend bei Obi, Hornbach und BauKing gestöbert. Das Heimwerkherz benötigt einen Schrittmacher, um den Lifestylemüll von wirklich sinnvollen Lösungen zu unterscheiden.

Besondere Probleme machen uns die Maße des Bades, das ursprünglich in den 60er Jahren des 20.Jahrhunderts geplant wurde:

Großzügige 2 x 1,80 Meter reichten seinerzeit für ein Wannenbad aus. Dabei ist noch Platz gewesen für Waschbecken, Toilette, ein Fenster mit 1,2 Meter und die Waschmaschine.

Wanne raus, Dusche rein. Leicht gesagt, schwer getan. Wenn dabei auch der Geldbeutel geschont soll wird es vor allem eines: eine große Sucherei!

Das Internet hilft dabei kaum. Amüsant oder nervig – zu wenig Useability in den einschlägigen Portalen, die ich im Laufe der Zeit hier noch einmal genauer betrachten werde. Bislang schönstes Tool: der Badplaner von Hoesch-Design bietet sogar die Möglichkeit, sich eine 3d-Zeichnung der Planungen anzusehen.

Wer lieber selbst Hand anlegen möchte: Auch mit OpenOffice Impress lassen sich Grundrisse prima skribbeln. Super ist dabei die Funktion, Pfeile nicht nur mit verschiedenen Spitzen sondern auch mit Beschriftungen für Maße versehen zu können.

Daraus habe ich mal eben ein PDF generiert und damit meinen lieben Onkel Hammer in Blankenburg versorgt. Der ist immerhin ein Profi und sollte mir den Zahn ziehen, falls ich was übersehen habe.

Dienstag geht es mit der Küche los. Drückt mir die Daumen.

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