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Wenn das Handy klingelt und der Ex-Vermieter dran ist, dann steigt der Adrenalinspiegel und plötzlich bin ich wach.

“Ich habe mich über den Anruf ihrer Frau gestern geärgert…”, sagt der und ich spüre pumpende Schwellungen im Hals. Er fühle sich verdächtigt. Soso. “Ständiges Misstrauen schon von Anfang an”, moniert er. Aha.

Nun mache ich mich hier nicht über eine Definition von “ständig” her. Aber Misstrauen gegenüber Herrn W. aus Helmstedt ist durchaus angebracht.

Jedenfalls erklärt sich der Herr W. aus Helmstedt den drehenden Stromzähler wie folgt: “Ich bin ja nun auch am Renovieren in der Wohnung und verbrauche daher auch Strom, was Sie aber gar nicht betrifft, weil Sie ja abgemeldet sind.” Aha.

Zur Erinnerung: 155 kW/h Differenz zeigt der Stromzähler der LandE in Helmstedt seit dem Tag unseres Auszuges. Das sieht nach schwerer Renovierung aus. Mit Akkuschraubern (“mehreren!”) lässt sich dieser Stromverbrauch jedenfalls nicht erklären.

Gestern machte Herr W. meiner Frau gegenüber noch die “Umbaumaßnahmen an der Starkstromleitung in der Küche” als Grund für den sich ständig drehenden Stromzähler aus. Das habe ihm ein Elektriker gesagt, den er seiner Auskunft nach exta zu Rate gezogen hat. Streng nach dem Motto: Die Mieter (also wir) hatten vor 5 Jahren einen Fehler ins System gebaut, für das der Vermieter nicht zuständig sein kann.

Aha… – Wie sich Gründe und Erklärungen doch ändern. Es verspricht spannend zu werden.

Das Telefongespräch wurde leider unterbrochen, weil das Handy von Herrn W. aus Helmstedt unter Empfangsschwäche litt.

To be continued…

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