Schöne neue Welt.
Wäre sie nicht so unendlich komplex, könnte der unbedarfte Konsument leicht den Ãœberblick verlieren. Aber gerade er ist es, der den Brummkreisel der technischen Innovation immer wieder mit neuem Spin versorgt. Beispiel Handy TV. Groß aufgeblasen während der WM 2006 hat es nicht dazu geführt, bewegte Live-Bilder im Internet zu finden (jedenfalls ich habe nix gefunden, leider!).

Aber es gibt zum Glück die Erklärer von Sinus (genau, dass sind die mit den Zielgruppen). Und zum Glück erklärt man mir im Newsletter auch was zum Thema Handy TV.

Warum Handy TV in Zukunft vielleicht doch eine sinnvolle Angelegenheit sein könnte, erklärt Sebastian Beck im Newsletter von Sinus Sociovision unter anderem mit dem Begriff

Empowerment

Handy-TV ermöglicht einen selbstbestimmten Umgang mit der Ressource Fernsehen und kommt damit dem wachsenden Bedürfnis nach Zeitsouveränität entgegen. Mit Handy-TV lassen sich etwa lästige Wartezeiten im Verkehr oder beim Arzt überbrücken – was letztlich für alle Zielgruppen, aus den unterschiedlichsten Gründen, interessant ist. Z. B. für den Serienfan aus der Bürgerlichen Mitte, der nun auch im Stau nicht auf den Live-Empfang seiner Lieblings-Soap verzichten muss.

Aha! Da stellen wir uns in 20 Jahren doch bestimmt die Frage: Stau und Handy TV, was war zuerst da?

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