Es hat nicht sollen sein, nun geht er zurück.
Eigentlich sollte mein Austauschgerät in dieser Woche kommen. Heute habe ich bei Expert in Salzwedel angerufen, um Näheres zu erfahren.

Dort erhielt ich die Auskunft, Hewlett-Packard würde den HP DV 6000 nicht mehr ausliefern. Der Verkäufer bot mir ein vergleichbares Notebook von Acer an. Stellt sich die Frage, wie weit Notebooks “vergleichbar” sind.

Die Marketingexperten der Hersteller geben sich nämlich die allergrößte Mühe, diese Vergleichbarkeit eben nicht zuzulassen: Allein die Komponenten unterscheiden sich von Modell zu Modell und von Hersteller zu Hersteller massiv. Angefangen von Prozessoren mit unterschiedlicher Taktung, über eine schier unendliche aufgegliederte Grafikkartenlandschaft bis hin zum Design und Add-Ons. Unique selling proposition nennt sich das.

Die Mischung macht es und ob die beim angebotenen Acer wirklich vergleichbar ist?

Dann lieber wieder zurück und auf dem freien Markt umgeschaut. Schade, ich wäre gerne dabei geblieben.

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9 Comments

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  • :-) Du wirst lachen. Vom Sinclair auf Schneider 464 (damals hieß er noch Amstrad) mit Cassettenlaufwerk und grünem Monitor. Dann Quantensprung auf den Schneider CPC 6128 mit Diskettenlaufwerk. Sorcerer spielen und Textverarbeitung ohne Schriftvorschau. Aber es funktionierte auch – und der 128 kB große Ramspeicher reichte damals locker aus.

    Kürzlich las ich in einer Fotozeitung aus dem Jahre irgendwas mit 90, dass der Mac Performa 5320 (der noch bei mir im Keller steht), der ideale Partner für Photshop sei. Mit seiner Festplattenkapazität von 1 GB und seinen bis zu 32 MB RAM geht die Arbeit flott. Kann es sein, dass die RAM-Bausteine früher einfach nur größer waren?

  • Pffff… Also Homecomputer ist unfair.

    Schneider CPC 128 mit 3 Zoll Diskette.

    Schneider hatte die Besonderheit, dass zum System ein Monitor gehörte, der für damalige Verhältnisse eine echt gute Auflösung hatte. Mir ist nach 640×480 Pixel – also erheblich mehr als CGA, dem damaligen Standart für Farbkarten… ;-)

    Für das System wurde der Star-Writer entwickelt, was anschließend von Sun aufgekauft wurde und als Ursprung von openOffice gelten dürfte.

  • …na, da könnte ich dir aber noch Geschichten vom Sinclair ZX81 erzählen – mit 16 kB RAMerweiterung und durch Lautstärkerrgelung eingependelte Cassettenrecorder-Datensicherung… und nie enden wollende Seiten im Chipheft, die alle sorgfältig abgetippt werden wollten.

    Meist endete der Spaß mit Fehler in Zeile 300 – die natürlich Richtig war. Und wenn alles stimmte, ruckelte man versehentlich an der aufgesteckten RAMerweiterung, so dass alle Daten spätestens dann gelöscht waren.

    Ach, die Gute Alte Zeit. ;-)

  • Soso…. Du willst mit alten Computern angeben?

    Da halte ich mit:

    1985

    Olivetti M24, 8086, 8 Mhz, 512 kb Ram, 20 Mb-Festplatte.

    Ich hatte das Ding mit Dos 2.11 befeuert und musste ihn dann verschrotten, weil er eine nicht genormte Grafik-Karte nutzte, die in den mittleren 90ern durchbrannte.

    Dieses Teil hat, ähnlich wie bei dir, mein weiteres Berufsleben geprägt. Allerdings hat es mich auch sensibel für 'Inkompatibilität' gemacht. Denn den damals üblichen IBM-Standart erfüllte der Olivetti wegen seines 8086er nicht (dafür war er doppelt so schnell wie der XT von IBM… :-))

    Ich habe damals die erste Pagemakerversion benutzt und mit dem Flugsimulator 1.0 in der 'Camel' auf Gegner geballert. Ach, was sind wir alt geworden…

  • Ja, du hast wohl recht. 400 Euronen sind schon ein heftiger Unterschied. Es ist halt abhängig, für was man den Laptop einsetzen will. Bei mir wäre es ein vollwertiger Gestaltungsrechner, der auch an zwei Monitoren laufen soll. Als reines Spielzeug wäre er in der Tat zu teuer.

    Zum Thema Investition in einen rechner:

    Es war irgendein Sommertag im Jahre 1990unseinpaarzerhackte. Damals habe ich 3999 DM für einen 286er mit bersteinfarbenem Monitor ausgegeben. Diese Investition hat die Weichen für mein weiteres Leben in meinem jetzigen Beruf gestellt. Durch die Erfahrungen, die ich mit einem 12 Mhz getalkteten Asiaten gemacht habe, standen mir Tür und Tor offen. Im Bereich Verständnis und Anwendung von z.B. Pagemaker war ich allen studierten Kollegen um Längen voraus…

  • Nun warte ich erst mal ab, was die heute in Salzwedel wirklich sagen. Zwar hieß es gestern '…dann bringen Sie ihn halt zurück!', aber das war gestern.

    Für's Podcasten wäre ein Mac mit Sicherheit die richtige Wahl. Aber 1.000 €…? Immerhin verdient der Podcaster damit keine Kohle und es ist sozusagen eine Investition in … ja in was eigentlich?

    Für open-Office und das Surfen reicht ein 600 € Laptop auch. Und ein Vollersatz für meinen PC wird das Laptop ja eh nicht werden.

    Trotzdem danke für dein Mitgefühl ;-)

  • Och Mann. Mein Mac war ja nun schon zum zweimal in der werkstatt. Hatte zum Glück ein kostenloeses Ersatzgerät bekommen. Morgen soll mein neuer „alter“ fertig sein.

    Ãœberlege dir das mal genau. Ein Macbook mit integrierter Webcam und Intel 2 Duo Prozessor kostet knapp über 1000 Euronen. Inkl. aller passenden Komponenten. und für dein Potcastin verwendest du GarageBand. Das ist bereits Bestandteil des Systems.

    Probier es doch einfach mal aus. Ich werde uns zu Weihnachten wohl auch solch ein Teil schenken. Da der Schirm kaum reflektiert, kann Lisbeth das Book auch zur Fotokontrolle in freier Wildbahn verwenden.

    …und es sieht cool aus :-)

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