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Die KIM-Studie 2006 ist veröffentlicht worden. Die Studie beschäftigt sich mit der Mediennutzung und der persönlichen Ausstattung des deutschen Nachwuchs.

Anlässlich des Safer Internet Day am 06.Februar stellte der Medienpädagogische Forschungsverband Südwest Stuttgart die ersten Ergebnisse der jüngsten Umfrage unter 1.203 Kinder und Jugendlichen zwischen sechs und 13 Jahren vor.

Die Studie gibt einen schönen Einblick in die deutschen Kinderzimmer.
Grundtenor der KIM 06: Die technische Ausstattung der Haushalte mit Kindern wächst. 95% der Haushalte verfügen über ein Handy. Immerhin 81% der Kids haben Zugang zum Internet, 89% besitzen einen Computer, 77% eine Spielkonsole.
Bemerkenswert: In einem Fünftel der Haushalte findet sich eine PSP.

Aktuell zählen 81 Prozent aller Sechs- bis 13-Jährigen zum Kreis derer, die bereits Erfahrung mit dem Computer gesammelt haben, wobei der Anteil der Jungen mit 85 Prozent neun Prozentpunkte über dem der Mädchen liegt. Bei den Sechs- bis Siebenjährigen zählen 57 Prozent zu den Computernutzern, dieser Anteil steigt mit zunehmendem Alter der Kinder schnell auf über 90 Prozent an. Im Vergleich zur Vorjahresuntersuchung zeigt sich insgesamt ein Anstieg um fünf Prozentpunkte, der zwar fast ausschließlich auf das Konto der Jungen geht, gleichzeitig aber über alle Altersgruppen hin zu beobachten ist.

Auszug aus der Vorabveröffentlichung der KIM 2006

Ãœber eine Aussage bin ich gestolpert: Väter sind dafür zuständig, den Kids den Umgang mit dem PC beizubringen (67%). Nur 15% der Kinder und Jugendlichen lernen den PC in der Schule kennen. Lernprogramme für die Schule werden etwas stärker von Mädchen als von Jungen benutzt (47% zu 40%).

Ãœberhaupt sind die Mädchen im Umgang mit den PC wesentlich vielseitiger. Sie schreiben häufiger, malen lieber und nutzen den Rechner wesentlich intensiver für die Schule.

Für Podcaster interessant: 24% der Befragten nutzen den PC als Musikabspielstation.

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