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Wen es gewundert hat, dass es hier so still ist: Ich liege mit Grippe im Bett, bin offline und habe mich heimlich für 3010 Minuten an den PC geschlichen, um wenigstens ein Lebenszeichen zu geben.

Ich hoffe, dass ich übermorgen wieder auf dem Damm bin. Bis dahin meine 10 Überlebenstipps bei grippalen Effekten:

  • Im Bett bleiben
    Nach meiner Erfahrung sehen Chefs es nicht gerne, wenn Mitarbeiter mit Grippe in die Firma kommen. Nehmen Sie die Infektion als das was sie ist: eine ansteckende Sache.
  • Schlafanzug suchen
    Die meisten Menschen besitzen einen, wesentlich weniger tragen ihn: den Schlafanzug. Er schützt vor Auskühlungen an Armen, Beinen und Rücken. Wenn Sie keinen haben, versuchen Sie doch mal den ihres Partners.
  • Tee trinken
    Ich hasse Erkältungstee. Kommt bei mir nicht in die Tasse, weil er einfach eklig schmeckt. Zur Zeit sind Kräuter ganz hipp. Viele schwören drauf. Ist mir egal. Ich finde Erkältungstees eklig. Einzige Ausnahme: Lindenblüten. In der Apotheke zu beziehen, schmecken mit etwas Honig annehmbar und wirken.
  • Ingwer
    Er ist scharf und gesund. Ronni hat uns drauf gebracht – aber in einem anderen Zusammenhang. Egal. Ich lasse den Ingwer zusammen mit den Lindenblüten ziehen. Weil ich ein Weichei bin wenn ich kränkel, nehme ich nicht ganz so viel von der Knolle um unnötige Schärfe zu vermeiden..
  • Mineralwasser
    ist ja sowieso wichtig. Wer aber so schwitzt wie ich, braucht das Zeug literweise. Schlecht, wenn der Kasten alle ist. Für Vorräte sollte rechtzeitig gesorgt werden. Ansonsten hilft der Gang zum Wasserhahn und etwas Salz.
  • Heiß Duschen
    dient in diesem Falle nur nebenbei der Reinlichkeit. Heiß duschen führt zwar manchmal zu komischen Situationen, belastet den Kreislauf aber weniger als baden.
  • Lüften
    Das ist im Schlafanzug zwar echt doof, aber der Mief muss raus. Als echter Öko stehe ich natürlich auf Stoßlüften. Das geht am besten während man duscht.
  • Warme Füße
    Da helfen Socken. Am liebsten aus Wolle. Das müssen nun nicht unbedingt Ommas sülwst knütt Strümp sein. Ich persönlich finde: Langflorige Wolle ist super angenehm.
  • 2 bis 3 Bücher
    Die motivieren mich zum Liegenbleiben. Das fernsehlose Schlafzimmer garantiert den Schlaf dann wenn mein Körper ihn haben will. Ein Sachbuch hilft auch dabei. Mein Favorit derzeit: Radiomanagement, Ein Handbuch für Radiojournalisten.
  • Warmes Bier
    Das ultimative Mittel für Rotznasen (au weia). Was ist warm? Wer will, kann die Mirkowelle aktivieren – mir reicht alles über ‘kellerkalt’.
  • Nasendusche
    Einen elften Tipp trage ich noch einmal nach. Ich bin erst kürzlich drauf gekommen und total begeistert: Wer merkt, dass die Erkältung spätestens morgen oder übermorgen zuschlägt, sollte sich eine Nasendusche gönnen.
  • 8 Comments

    • Pingback: Für alle | Roter Faden - The Central Seam
    • Hallo,
      mich hat es nun auch erwischt…

      “Tee trinken” finde ich gut!

      Muss noch eine Webseite erstellen bzw designen und dann lege auch ich mich ins Bett… MediNait…

      Gruß an alle :)

      Mark

    • Danke soweit. Ich bin wieder auf dem Damm. Der Rest der Sippe tut sich noch schwer … hat wahrscheinlich was mit den Nebenwirkungen der pharmazeutischen Erkältungsmittel zu tun.

    • Grippe

      Dei blöde Grippesche scheint hoch infektiös zu sein, meine gesamte Familie ligt seit ca 1 Woche mehr oder weniger Krank im Bett. Es geht uns aber langsam widerBesser.

      allso imer schön Hände wchen und nicht in große Menschenansamlungen gehn :)wenn ihr es vermeiden könnt. 2 Freunde habe ich auch schon angestickt und dabei haben wir ca 3m abstand gehalten.

      Allan die es schon haben gute besserung und allen diie esnoch nicht haben das es so bleibt.

      besondes euch 2 Wespen gute besserung

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