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Vatertag, Himmelfahrt – Geschenkt. Wichtig ist, dass heute die Kulturelle Landpartie oder kurz und ungeschützt: “KLP” begonnen hat.

Es ist das erste Mal, dass wir gezielt und fast so etwas wie geplant losgefahren sind. Zu Beginn der Partie standen erst einmal drei Stationen bei Dannenberg und am frühen Nachmittag den Barockgarten Künsche.

Künsche
Letzterer ist auf der sehr gut gemachten Wendland-DVD ausführlich beschrieben und es war höchste Zeit, ihn mir einmal live anzusehen, zumal unser Garten noch Raum für jede Menge Inspiration bietet. Die Hecken sind hoch und das hat einen tollen Effekt: Auch wenn der Garten gut besucht ist, kommt man sich immer privat weil unbeobachtet vor. Aus den Augen aus dem Sinn, wie der Volksmund sagt.
Künsche: Wie war es?
Mir hat es gut gefallen. Dabei ist für den häuslichen Garten meine bessere Hälfte verantwortlich. Bemerkenswert in Künsche ist das Publikum und der hohe Anteil auswärtiger Besucher. München, Köln, Hamburg, die Kennzeichen der am Straßenrand geparkten Autos lassen Rückschlüsse zu. Nicht besucht haben wir Anna Wiesinger (auch in Künsche). Hier ein Link zu ihrer Homepage.

Riskau
In der näheren Umgebung von Dannenberg haben wir uns heute für den Wunderpunkt in Riskau entschieden. Ausschlaggebend war folgender Eintrag im 3,50€ teuren ‘Reisebegleiter’: ‘Erste Hilfe-Beete und Mystische Pflanzen’ von O.Krull.
Der war leider nicht da (ob er später noch kommt, war nicht zu erfahren). Nach kurzer Endtäuschung, die Entschädigung schlechthin: Wir haben uns in die Skulpturen von Marga Falkenhagen verliebt. Altes Holz wird durch ihre Arbeit lebendig. Es ist das erste Mal in meinem Leben gewesen, dass mich ein Objekt innerlich berührte – toll dabei, dass es meiner Frau ähnlich ging.
Riskau: Wie war es?
Toll! Sehr schöner Schmuck, hochinteressante Holzarbeiten und – wer es kuschelig liebt, aufgepasst – wunderschöne Teddys. Das ganze ausgestellt auf einem prima Bauernhof. Empfehlenswert.

Karwitz
Karwitz ist ein Ort, der in unserer Jugend wirklich mit allem in Verbindung stand – nur nicht mit Kunst. Geschenkt. Wir sind älter geworden und Karwitz hat sich uns heute von einer anderen Seite gezeigt. Wir haben uns nett mit Heidrun Palder unterhalten. Die Hamburgerin ist das erste Mal dabei, macht Keramiken und die sind besonders dann sehr schön, wenn sie Holz und Keramik miteinander verbindet.
Dass Schrott zur Kunst taugt, ist heute ja schon Mainstream. Mein Ding ist es nicht. Allerdings taugen verrostete Heckenscheren und Schraubenschlüssel durchaus als Warnhinweis an die Frau: ‘So sieht unser Werkzeug auch bald aus, wenn du das im Regen liegen lässt….’
Karwitz: wie war es?
Leider durfte ich die Band nicht hören. Der Weinladenhof in Karwitz schafft als Ausstellungsort im Hof jede Menge Atmosphäre und auf Bierbänken und Sesseln lässt sich prima verweilen und verkosten.

Prisser
Zugegeben: Der Wunderpunkt in Prisser hatte es recht schwer, bei mir zu landen. Wir kamen kurz vorher aus Riskau und waren noch schwer beeindruckt von den Holzskulpturen. In Prisser beschränkt sich der Wunderpunkt auf Malerei und gerade dafür hatte ich heute nachmittag einfach kein Auge. Trotz Sektkorken-Knall in der Küche, konnte bei mir dort keine Stimmung aufkommen.
Prisser: Wie war es?
Heute war nichts für mich dabei. Vielleicht ein anderes Mal.

Ausblick:
Am Freitag geht meine kulturelle Reise nach Fernost: Tansmongolia Höömii macht mit den Ponies in Groß Heide Station und präsentiert dort ab 20.30 Uhr Obertongesang (Brummmmmm). Nein, nicht Tibet, Mongolei!
Ich würde gerne den Rekorder mitnehmen. Mal sehen, ob eine Aufnahme gestattet wird.

Fortsetzung folgt.

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