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thinkflickrthink in den ersten 24Std.

Gerade poste ich über das endlich deutschsprachige flickr und dann diese englischsprachige Ãœberschrift?

Diese seltsame Blüte ist einer laufenden Kampagne deutscher flickr-Kunden geschuldet. Bei flickr soll das ‘Kampagnen-Bild’ möglichst schnell in die ‘beliebtesten’ der viel besuchten, hauseigenen Homepage einfließen.

Für die – zur Navigation bei flickr unerlässlichen – Tags ist dieses Ziel bereits erreicht.

Hintergrund für all die Aufregung sind Bilder wie dieses: http://www.flickr.com/photos/loupiote/21615087/ . Es ist für die deutschen Nutzer von Flickr nicht zu sehen. Selbst wenn sie angemeldet sind. Der Grund: Das Bild wurde nicht als ‘unbedenklich‘ eingestuft. Damit ist es für Deutsche, Koreaner, Surfer aus Singapur oder Hongkong tabu und bleibt unsichtbar. Als einer der ersten online-Dienste berichtete Heise über diese Affäre.

Mit im Boot sind übrigens auch unsere Brüder und Schwestern aus Österreich. (Was diese natürlich doppelt ärgert: mit den Piefkes über einen Kamm geschoren zu werden, ist für diese eine Qual.)

Offen ist derzeit die Frage, wie diese Art von Zensur rein technisch von statten geht. Eines ist aber sicher: Nicht alle werden sich so vehement beschweren, wie die zahlenden Kunden von flickr.

So dürften sich vor allem um den Nachwuchs besorgte Eltern und Großeltern für eine Ausweitung dieser Art von ‘Zensur’ aussprechen. Erleben wir nun die letzten Tage der publizistischen Anarchie?

Abwarten.

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7 Comments

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