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Eben auf Jugendschutz.net gelesen (wo man die Bild offenbar sehr genau verfolgt):

Das Internetauktionshaus eBay kann zur Sperrung jugendgefährdender Angebote verpflichtet werden. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden.

jugendschutz.net

Das ganze passt doch irgendwie zusammen: Erst wird Yahoo mit dem deutschen Flickr auf den Jugendschutz vergattert, nun folgt ebay. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die gesamte Web2.0-Szene dem Jugendschutz zum Opfer fällt. So kommt die Zensur leise still und heimlich durch die kalte Küche.

Das kann es doch auch nicht sein. Wenn schon, dann bitte ein vernünftiges Verfahren.

Ich schlage vor, einen digitalen Personalausweis einzuführen. Der gibt im Zweifelsfalle dem Websitebetreiber (oder den Strafverfolgungsbehören) darüber Auskunft, wann ich welche Inhalte anschauen will – und ob ich das darf.

Anonym zu surfen ist eh nur etwas für die Hardcore-Nerds und selbst die können sich wahrscheinlich nicht sicher sein, dass das immer klappt.

Warum dann nicht gleich konsequent und mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen? (Ich mein ja nur)

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