Gefällt - die Optik des MacBook'sDas MacBook, wie sich das Notebook von Apple nennt, ist wahrlich eine nette Sache.

Über das Leid ein neues Betriebssystem zu verstehen, hab ich mich ja schon ausgelassen.

Wo Schatten ist, da sollte bekanntlich auch etwas Licht sein. Und das ist beim MacBook in der Tat vorhanden. Trotz seiner Größe ist der portable Apple ein vollwertiger Rechner. Ausgestattet mit allem, was die moderne Elektronik-Konsumgüterindustrie so als hipp bezeichnet: Intels Dual Core-Prozessor zum Beispiel.

Grund genug, auch meine Leser mit einem ersten, etwas umfangreicheren Resumee zu belästigen. Bei Bedarf:


Die Hardware:

Das MacBook besitzt einen kleinen aber wirklich beeindruckenden Bildschirm. 1280×800 Bildpunkte werden auf dem 13-Zoll-Monitor so eng zusammengedrückt, dass ein bestechend scharfes Ergebnis dabei herauskommt. Spiegelungen halten sich in Grenzen – Arbeiten ist auch ohne Verdunkelung möglich.

Die Tastatur ist ausreichend groß, wenngleich ich mit dem *n* so meine Schwierigkeiten habe – es prellt von Zeit zu Zeit.

Das Touchpad ist funktionaler als man glaubt - aber immer noch nicht mein GeschmackDas Touchpad ist gewöhnungsbedürftig – typisch Touchpad eben. Es ist relativ breit, dafür etwas weniger hoch und hat nur eine Taste – typisch Apple eben.
Weil das Steuern des Cursors mit dem Touchpad nicht ganz meine Welt ist, werde ich wohl noch eine Maus nachrüsten (…hat jemand einen Vorschlag, welche?).

Beeindruckend ist, dass der Apple im Akkubetrieb (in der Regel) vollkommen lautlos arbeitet. Noch beeindruckender ist die Laufzeit des Akku, die über die Systemleiste minutengenau (aber abhängig vom aktuellen Stromverbrauch) angezeigt wird.

Ausgestattet mit nur zwei USB-Ports, einer Firewireschnittstelle (400er), einem Netzwerkanschluss und der Mini-DVI-Buchse für den Monitor sind zusätzlicher Hardware natürliche Grenzen gesetzt.

Weniger ist mehr? Mit Anschlüssen ist das MacBook eher geizigAllerdings lässt die serienmäßige Austattung auch kaum Wünsche übrig: Die Soundkarte ist ausgezeichnet, die im Monitor eingebaute Webcam liefert ein gestochen scharfes und hochauflösendes Bild, selbst das Mikro ist einsatzbereit und sogar ohne Kopfhörer Skype-tauglich – Respekt!
Der DVD-Player brennt auch CD’s. Keine Ahnung wie schnell – mache ich sowieso eher selten.

Die Weichware:

Apple OSX (Das Pendant zu Windows XP, bzw Vista) ist sehr durchdacht und die mitgelieferte Software ist – nun ja – gewöhnungsbedürftig aber sehr gefällig.

Meine Favoriten sind das Videoschnittprogramm iMovieHD, das sehr gute Mail-Programm mit dem profanen Namen ‘Mail’ und diese wunderbaren Widgets. Dahinter verbergen sich kleine Miniprogramme, die sehr spezielle Aufgaben übernehmen. Sie veröffentlichen Bilder auf Flickr, merken sich den aktuellen Browserlink auf Del.icio.us, rechnen Maßeinheiten um oder halten den Benutzer über sein Börsenportfolio auf dem Laufenden.

Gut gelungen und meine bisherige Lieblingsanwendung beim MacBook ist die Grafiksoftware iPhoto. Es sind dabei die Kleinigkeiten, die Spaß machen. Denn selbstverständlich kann man die von einem Fotoapperat importierten Urlaubserinnerungen als Diashow zeigen lassen – aber wesentlich schöner, als das bei Windows der Fall ist.
Auffällig ist auch hier die Liebe zum Detail: Wird die Diaschow mit Musik unterlegt und vorzeitig beendet, blendet iPhoto die Musik aus. Kleiner Effekt, der auf mich Eindruck macht.

Verständigung via ASIO funktioniert. Der Zoom H4 wird zum USB-Mikrofon und nimmt mit 44khz auf Festplatte aufNoch nicht grün werde ich mit Grarageband – und das, obwohl ich mir sehr viel davon versprochen hatte. Dieses Audioschnittprogramm wurde im Bekanntenkreis in den höchsten Tönen gelobt – ich komme damit (noch) nicht zu recht. Schön ist allerdings, dass mein Zoom H4 sich gut mit dem MacBook versteht. Er dient mir zur Zeit (zu Ãœbungszwecken) als externes Stereomikro.

Der erste Podcast via Mac ist nur eine Frage der Zeit ;-)

Was mir nicht gefällt wird derzeit noch gesammelt. Nicht weil es eben wenig ist oder weil ich über Nacht zum Jünger mutiert bin – ich bin mir nur noch nicht sicher, ob ich alles richtig mache.

Ach ja, eines fällt mir ein: Die Handbücher sind stylisch aber vom Umfang her dürftig. Eine kleine Einführung in Mac OSX hätte ich bei einem Gerätepreis von über 1.000 € schon erwartet .

3 Comments

  • Hey… :-)
    Wie witzig… das habe ich just 10 Minuten vor deinem Kommentar spitz bekommen. Respekt….

    Wie gefällt dir Skitch? Kannst du mir ja morgen mal zeigen. :-) Ich bring noch jemanden mit:

  • hey olaf, kommst du morgen äh heute abend auch wieder zum social media stammtisch? termin ist bei xing eingetragen. habe nun übrigens auch endlich ein macbook pro ;)

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