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99Ct für einen Klingelton. Die Preisankündigung von Steve Jobs hat Apple den nächsten Markt erschlossen, der – ähnlich wie der des Musikhändlers – reif und fett ist. Zumindest für den Marktführer. Aber wie man das wird, hat Jobs mit iTunes ja vorgemacht. Und jetzt das.

Mit Klingeltönen kann man die vielen Individualisten unter den iPhone-Besitzern noch ne Nummer individueller machen.

Was soll man sagen . . .?

Vielleicht, dass es mit den 99ct noch nicht ganz getan ist. Dazu kommt noch die Kohle, die man für den Song abdrücken muss (bzw abgedrückt hat), aus dem der Klingelton gemacht werden soll.
Im Zentrum der Strategie steckt iTunes. Das läuft auf fast jedem PC, ist Abspielplattform, Musikverwaltung, Ripp-Programm, Podcatcher und digitale Einkaufsplattform (nebenbei bemerkt laut Jobs der Marktführer auf allen Märkten auf denen das iTunes-Store Musik verkauft).
iddies nun schon den Weihnachtswunschzettel ausfüllen und wegschließen: Es wird ein iPhone draufstehen – wetten?

Wenn ich verliere, dann nur zu Gunsten eines der neuen iPods. Der neue Nano kostet mit Videofunktion und vier Gigs zum Preis von 149$ zu haben. Reiche Kinder kaufen sich die farbige Version mit acht Gigs für 199$ – das Display ist laut Jobs das höchstauflösende, was von Apple bislang überhaupt verwendet wurde.

Das macht Lust auf die übernächste Display-Generation. Ich hatte am Wochenende das Vergnügen einen Blick auf den 30Zoll-Apple-Monitor zu werfen und ich beneide jeden, der an diesem Display sein Brot verdienen darf.