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    Kaufe dir ein Pferd.

Ja, logisch, näh?!!” Von wegen:

Der Sohn eines Bekannten hat sich jetzt ein Pferd gekauft. Für 1.500€. Der Wallach ist 12 Jahre alt und fand seinen Weg aus Frankfurt ins Wendland.

Die Verkäufer haben wohl geglaubt: Och im Wendland hat es unser “Dicke” doch gut – so auf dem Land.

Ja, Pech gehabt! Nicht jeder vom Land verfügt auch über solches.

Sohnemann hat sich nicht überlegt, dass die Unterstellung eines Pferdes durchaus mit Kosten verbunden ist. 200€ im Monat sind auch hier im Wendland kein Preis für Vollpension. Die brauch er, weil von Pferden hat er eigentlich keine Ahnung. Dummerweise übersteigt dieser Betrag, zusammen mit der Abzahlung des Kaufpreises in Raten zu 100€ sein Hartz4 Einkommen. Das wird sowieso dezimiert durch die Unterhaltskosten für das Auto, den Hund und den Schuldendienst.

Darum steht der Zosse jetzt bei seinem Vater. Der hat zwar auch keine Ahnung von Pferden aber wenigstens einen Garten.

Wie kann es angehen, dass jemand der von der Hand im Mund lebt und einen Arsch voll Schulden hat und dem das Wasser einmal im Monat bis zu Hals steht auch nur darüber nachdenkt, sich ein Pferd zu kaufen?

Hat jemand ne Ahnung?