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Wie der Rest der Republik rege ich mich schon länger über die Benzinpreise auf. Ich fahre jeden Tag 50 Kilometer zur Arbeit und bin regelmäßiger Kunde der Lüchow-Dannenberger Tankstellen. Nicht dass ich meine Tanke nicht unterstützen möchte – sie ist mir lieb und teuer.

Aber trotzdem werde ich heute beginnen, meinen persönlichen Benzinverbrauch zu halbieren. Das Auto bleibt morgens stehen – das Rad wird bewegt. 25 Kilometer Morgensport.

Eigentlich habe ich mir 1,2 Std für die Fahrt reserviert. Aufstehen, duschen, los. Dazu reicht ein Weckerklingeln um 6.20 Uhr.

Soweit der Plan.

Als mein Handy meinen Schlaf heute morgen beendete war es auffällig dunkel.
Licht am Rad?
Ja, ist vorhanden, das Zwielicht draußen kommt mir aber komisch vor.
Beim verschlafenen Blick auf die Uhr im Badezimmer verschafft Aufklärung: Es ist 5.20 Uhr. Eine Stunde zu früh.
Sommerzeit?
Nö, ich hab wohl meinen Wecker falsch gestellt . . .

Naja – jetzt hab ich wenigstens noch einen Kaffee bekommen und bin schon auf dem Weg. Bis später.