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Riverkiting an der Elbe

Kiten ist ganz groß in Mode. Schon lange sieht der Himmel an Ostseestränden aus, als bestünden die Wolken aus Nylon.

Alles was für Anfänger. Es geht auch anders: Statt auf dem Meer auf der Elbe. So geschehen gestern Abend. Mit den Autos zum alten Fähranleger, Ausrüstung geschultert und los. Es soll mächtig Spaß gemacht haben, heißt es nachher.

Typisch: Wo Licht, da auch Schatten.
Ein Fischer läuft Sturm und fotografiert Kfz-Kennzeichen. Die Polizei kommt und nimmt Personalien auf. Aber gegen was wurde jetzt verstoßen? Surfen ist kiten ja nun irgendwie nicht und Drachen steigen lassen auf dem Wasser – warum sollte das verboten sein?

Ich glaube, das ist typisch deutsch. Es ist inzwischen alles verboten, was nicht ausdrücklich erlaubt ist. Meist schon, bevor es jemandem auffällt, dass das überhaupt gehen könnte. 

Update: Tatsächlich gibt es für das Kitesurfen auf der Elbe explizit freigegebene Streckenabschnitte. Hier, hier und hier.

Mit Spaß dabei sind die hier:

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