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“Veranstaltungen und Geld”, so lautete die Überschrift des Kommentars von Axel Schmidt in der EJZ am vergangenen Sonnabend

Anlässlich des 850jährigen Jubiläums der Kreisstadt reflektiert der Chef der EJZ-RedaktionRedakteur über die zahlreichen Veranstaltungen im Landkreis und das dafür benötigte Geld. Rentner und Hartz4-Empfänger, so der Kommentator, haben nicht das Geld, um an den angebotenen Vergnügungen teilzunehmen. Ergo würden die Teilnehmerzahlen sinken und außerdem seien die Gemeindekassen leer und darum möge man doch einfach auf die öffentlichen Zuschüsse für solche Veranstaltungen verzichten.

Merke: Das Geld fließt raus aus dem Landkreis. …Ich wünsche mir, dass überhaupt keine Steuergelder mehr für solche Seifenblasen-Events – mögen sie auch noch so hochwertig sein – verpulvert werden.
Statt dessen sollte das Geld dorthin überwiesen werden, wo vernünftige Jugendarbeit betrieben wird. … Das Geld bliebe in der Region.

Wenn ich mir die öffentliche Diskussionen über die Zukunftschancen im Landkreis und dann die Kennzeichen der Fahrzeuge ansehe, die im Zuge des Trachtenfestes auf Parkplatzsuche durch die Lüchower Wohngebiete zirkelten, kann ich mich über diesen Kommentar von Axel Schmidt nur ärgern.

Es sind schließlich solche Veranstaltungen die den Landkreis für das Umland und deren Bewohner interessant machen: Mögen sie nun “Kulturelle Landpartie”, “Schubertiaden”, “Sommerliche Musiktage”, “City Offensive” oder auch “d-Move” heißen 

Merke: Nicht jeder sieht sich alles an und Auswahl ist besser als Einheitsbrei.