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Urheberrecht – was für ein Wort. Es ist eines der schwierigsten juristischen Gebiete, betrifft gleichzeitig jeden kulturell interessierten Menschen und ist, gelinde gesagt, dringend überholungsbedürftig.

Copyright und Internet stehen sich scheinbar im Weg. Die Interessen klaffen auseinander, mächtige Konzerne und arglose Nutzer geraten in die Mühlen einer Politik des kleinsten gemeinsamen Nenners. Das Internet ist dabei weniger der Auslöser, als vielmehr nur ein Katalysator an dem lange aufgeschobene Aufgaben offensichtlich werden. Jedes kreative Werk ist geschützt: Lebenslang plus 70 Jahre.

Warum diese Regelung eine Entwicklung in Kultur und auch in der Wissenschaft behindert?

Eine unwahrscheinlich inspirierende Analyse von James Boyle, vorgetragen in der Royal Society for the encouragement of Arts, Manufactures, and Commerce.

Leider in englisch aber unbedingt sehenswert!