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“Wählen gehen” ist schnell gesagt. Aber wen? Wer sich von Wahlplakaten oder Elefantenrunden nicht angesprochen fühlt, kann im Netz so manch erhellende Information finden. Das beginnt selbstverständlich bei den derzeitigen Bashing-Größen wie der Supermami der CDU, endet aber auch nicht vor der großen Haustür der Piratenpartei.

Für alle (meine Leser), die jetzt so überhaupt nicht mitbekommen, was da derzeit geschieht, hat der elektrische Reporter eine eigene Folge zum Thema “Wahlkampf und Web” gemacht. Mein Tipp: Das Video unbedingt ansehen – hier auf der Wespe oder direkt bei Sixtus.

Elektrischer Reporter – Web-Wahlkampf: an der Graswurzel

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3 Comments

  • Errata

    Es muss natürliche heißen:

    In andern europäischen Ländern (nicht einmal in Frankreich!) wird deswegen NICHT so viel gejammert,…

  • Herzlichen Dank für diesen Beitrag!

    Als in Großbritannien lebender Österreicher bin ich zwar in Deutschland nicht wahlberechtigt, verfolge aber trotzdem, da ich auch länger in Deutschand gelebt habe, den deutschen Wahlkampf mit Interesse.

    Eigentlich finde ich dieses dauernde Thema Politik und Web (inklusive des Lamentierens das die etablierten Parteien sich zu wenig oder nicht ums Web kümmern und die Regierung gleichzeitig die "Webfreiheit" einschränken will) ein typisch deutsches.

    In andern europäischen Ländern (nicht einmal in Frankreich!) wird deswegen so viel gejammert, obwohl v.a. in Großbritannien zur Zeit weitaus strengere Gesetze und Regelungen ins Haus stehen, an die sich in dieser Form in den deutschsprachigen Ländern keine Regierung heranwagen würde.

    Engagement ist natürlich begrüßenswert, nur ist es imho nutzlos, wenn es nicht zielgerichtet ist.

    Dieses Gefühl beschleicht mich bei Projekten wie der Piratenpartei und der ominösen "Web Community" an sich, v.a. nach dem Lesen der Links im Beitrag und der darin enthaltenen weiterführenden Links.

    Die Frage, die sich mir nun stellt, ist, ob es für politisch engagierte Menschen nicht sinnvoller ist, sich in einer etablierten Partei zu engagieren und beizutragen, diese zu verändern?

    Wenn das viele in verschiedenen Parteien tun, dann verändert sich auch die politische Landschaft.

    Zugegeben, etwas idealistisch, aber es wird sicher nicht gehen, dauernd nur zu jammern und dabei nichts umzusetzen.

    Prinzipiell kann ich nur jedem/jeder empfehlen zur Wahl zu gehen, und ist es nur, um ungültig zu wählen, denn auch eine ungültige Stimme ist aussagekräftig.

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