Soll man eigentlich einen Wahlkampf via Facebook führen? Macht es Sinn, sich als potentieller Kommunalpolitiker via Facebook der Diskussion zu stellen?

Nein.

Auch wenn ich schon seit längerem bei Facebook aktiv bin halte ich wenig von der Option, meine Kontakte über diesen Weg zum Wahlgang und zum Kreuz vor meinem Namen zu bewegen.

Das liegt zum einen an der Partei, unter deren Flagge ich segele – die ist derzeit aber so etwas von out, das liegt zum anderen an der Struktur meiner Facebook-Bekanntschaften. Wo andere jede und jeden als Buddy hinzufügen, halte ich es bei Facebook eher etwas persönlicher – wo der persönliche Kontakt vorhanden oder meinerseits aus als erstrebenswert betrachtet wird, beantworte ich eine Freundschaftsanfrage positiv. Die reine Tatsache, dass jemand im /(richtigen) Wahlbezirk lebt, kann meiner Ansicht nach keine passende SocialMedia Strategie sein.

Mit Grauen stelle ich mir vor, das Flamen und Whinen in meiner Pinnwand zu verfolgen und ggf. sogar zu zensieren.

Für Wahlthemen lobe ich mir mein Blog. Dort können sich Interessierte über meine Orientierung während der vergangenen Jahre schlau machen und ggf. kommentieren, ohne dass ich davon ausgehen muss, meine Freunde mit dem Thema zu vergraulen.

Am besten ist natürlich der Wahlkampf über die Parteiseite … und der startet demnächst.

 

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