Toiletten sind das heimliche Aushängeschild der Gastronomie. Wo ein gut erreichbares Spuckbecken das Stille Örtchen dominiert, schmeckt auch zurück am schön gedeckten Tisch ein gutes Steak nicht mehr so richtig gut. Aber ich frage: Was nützt dem Restaurant das schickste Klo in Town, wenn der Wasserhahn überzeugt ist er sei ein Duschkopf?

Mal im Ernst: Da haben Generationen von Frauen angewidert den Kopf geschüttelt sobald es um die ausgebliebene Handhygiene der Herren nach dem Toilettengang ging.
Irgendwann hat Mann es verstanden und hält seine vermeintlich kontaminierten Hände unter den, mit Lichtschranke versehenen, Wasserhahn. Der tut was er soll: Wasser spenden. Weil aber der Difusor verkalkt, der Druck in der Leitung zu hoch oder eine andere Abweichung der Norm vorliegt, besprüht das entweichende Wasser nicht nur die Hände sondern gleich die Arme, das Sakko, die Hose und die Schuhe. Designfurz nannte mein Lieblingskunde solche Dinge. Danke für nix!

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