Nein, man sollte nicht gleich alles zerreden. Zugegeben: Wenn eine Kleinstadt wie Dannenberg oder besser deren Samtgemeinde eine App in Sachen Selbstvermarktung in Auftrag gibt, dann ist es zu erwarten dass es Luft nach oben gibt, ja geradezu geben muss.

Und genau diese Einsicht ist es, die mich zu diesem Artikel treibt.

Die bloße Benennung des jüngsten Sprosses aus dem Alma-Umfeld ist eine Kampfansage. Seht her, Ihr Hippen der Welt! Dannenberg hat, was man andere gerne hätten: den Zugriff auf das Web 2.0!

Dumm nur, dass es gewisse Regeln in diesem Spielfeld gibt. Zum Beispiel bei die Versionierung: Da gibt es 0er Versionen die verwedendet werden bis technisch und strukturell alles steht. Irgendwann gibt es ein Beta, an dem die Öffentlichkeit in Versuchung geführt und um Feedback gefragt wird.

Das erste, echte (Major) Release beginnt aber immer mit einer eins. (Außer bei Windows – da hieß es 3)

Dannenberg aber steigt mit einer Zwei ein und dass, obwohl die meisten bis hierhin Gefragten und Bestimmer selbst kaum Smartphones, geschweige denn Apps nutzen. Das bleibt nicht ohne Folgen. Wichtiger als die App scheint den meisten Beteiligten der Wunsch zu sein, mit dem Thema schneller als andere zu sein.

Womit ich auch gleich zur Sache komme: Auf mich macht die App (made in Lüneburg) sowohl in Sachen Nutzen und Nutzerführung als auch inhaltlich den Eindruck, als sei sie noch sehr beta – sorry, aber so sieht es aus.

 
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