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Emotional geführte Debatten sind abendfüllend und wenig fruchtbar. Am Ende setzt sich durch, wer am längsten sitzen bleibt. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft fordert heute via EJZ, die Diskussion um das Fritz-Reuter-Gymnasium doch bitte sachlich zu führen. Gut. Dann mal los!

Die Sachebene einer Diskussion orientiert sich an Fakten, die von Diskussionspartnern beigesteuert werden sollten. Fakten sind Fakten und als solche überprüfbar. (Nebenbei: Ein sehr interessanter Debattenbeitrag zu Debatten findet sich hier.)

Fakt ist, dass eine Schule maßgeblich von der Qualität der Lehrer, der Schulleitung, Elternvertretern und Schülerschaft bestimmt wird. Das gilt aber für alle denkbaren Schulformen und dürfte als Konsens betrachtet werden.

Inwieweit die Zahl der Schulen Bestand haben wird, sollte ebenfalls nicht Gegenstand der Diskussion sein. Der demographische Faktor ist im Groben recht leicht, im regionalen Detail aber sehr schwer zu kalkulieren. Fakten basieren eben nicht auf Vermutungen oder Hörensagen.

Die GEW-Kreisvorsitzende führt in ihrer Stellungnahme in der heutigen EJZ an, dass “gerade Integrierte Gesamtschulen bei der Verleihung des Deutschen Schulpreises ausgezeichnet wurden”.

Außerdem: In fast allen Landkreisen Niedersachsens gebe es mindestens eine IGS.

Hier sind die Hintergründe dazu:

 

 

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