Alle Artikel in: Lüchow

Ehemaliger Wohnort, politisches Zentrum der Region.

Kurzfilmfestival – aus eins mach zwei

Kurzfilme sind der Einstieg in die Karriere der Filmschaffenden. Kleine Budgets treffen auf große Ansprüche – teilweise mit überzeugenden Ergebnissen, wie ich im vergangenen Jahr festgestellt habe. Außerdem sind Kurzfilme was ganz schickes. Ein ‚must-have‘ für jeden anständigen Boheme. Vielleicht ist das der Grund, warum 2007 gleich zwei Kurzfilmfestivals im Wendland stattfinden werden. Das eine geht in Lüchow mit neuem Namen (aus Lüchow Open Short wird Kurz & Gut) in die dritte Runde. Das andere (Wendland Shorts) ist im Herrenhaus Salderatzen in diesem Jahr neu am Start. Hinter dem einem Festival steht Thomas Günther, Kinobetreiber in Lüchow – hinter dem anderen Dirk Roggan, der neben dem Hagebaumarkt in Lüchow eine Filmproduktionsfirma in Hamburg betreibt. Noch im vergangenen Jahr arbeitete man zusammen am Projekt Lüchow Open Short. Warum sich die Veranstalter wohl trennten? Vielleicht liegt es am künstlerischen Konzept. Während sich das Lüchower Festival an Einsteiger und Semi professionelle Filmemacher wendet und sich auf seine Rolle als Bühne konzentriert, sieht sich das Festival in Salderatzen als ‚Plattform‘ für junge Filmemacher: Neben neuen Machern und ihren Filmen …

Lüchow lehnt höhere Kreisumlage ab

Die Lüchower sollen mehr zahlen, wollen sie aber nicht. Der Rat der Stadt verweigerte heute abend mittels Beschluss dem Kreis die Gefolgschaft. Sollte ein Landkreis gar kein Geld mehr haben, kommt es zu einem Ritual: Der Kreistag (also das Parlament des Landkreises) erhöht die ‚Kreisumlage‚. Das ist eine Art Mitgliedsbeitrag, den die Gemeinden an ihren Landkreis für’s Mitmachen bezahlen. Diese Kreisumlage definiert sich als Prozentsatz. Für die Lüchow-Dannenberger Gemeinden bedeutet das konkret: 56% ihrer Steuer-Einahmen (Gewerbe und Grundsteuer) reichen die Gemeinden bislang an den Landkreis durch. Demnächst sollen es 60% werden. Zieht der Stadtkämmerer alle weiteren Umlagen die von der Stadt zu zahlen sind ab, bleiben von ursprünglich 100 € noch knapp 15 € über. Das wurde schon am 3. Januar bekannt. Jede Gemeinde, die etwas dagegen habe, könne bis zum 31. Januar Widerspruch einlegen, hieß es aus dem Kreishaus in einem Schreiben an die Verwaltung der Stadt. Die beantragte am 17.Januar erst einmal Fristverlängerung. Immerhin müsse der Rat der Stadt entscheiden und der traf sich eben erst gestern. ‚So nicht‘ beschloss der Rat der …

A39 Verbindung: Lüchow fürchtet um Anschluss

Der Lüchower Stadtrat befürchtet, die Stadt und Lüchow könnte von den geplanten Autobahnen nicht ausreichend zu profitieren. Das wurde bei der Sitzung des Rates der Stadt deutlich. Ratsherr Otto Schiewe wäre es am liebsten, wenn sich die ‚Spange‚ zwischen der A39 und der A14 zwischen Lübbow und Salzwedel befinden würde. ‚Möglichst dicht ran an Lüchow‘, will Schiewe die Spange. Das sorgte für einige Heiterkeit auf der anderen Seite des Saales. ‚Das Geschrei möchte ich nicht hören‘, erwiderte Ratskollege Dr.Norbert (Vorname ist wichtig, es gibt nämlich zwei) Messerschmidt. ‚wenn die richtig dicht rankommt.‘

Was geht im Lüchower Stadtrat?

Gleich ist Stadtrat in Lüchow. Ich muss mich sputen, um bis 19 Uhr im Gildehaus zu sein. Im kleinen Saal wird heute disputiert. Beim Dannenberger Rat waren am 20.Dezember nur wenige Bürger. Als Ex-Lüchower bin ich aber auch an Lüchow interessiert. Bis gerade eben habe ich verzweifelt versucht, eine Tagesordnung aus dem Web zu ziehen. Erfolglos. Nun denn – lass ich mich halt überraschen. Vielleicht wird die Umgehungsstraße angesprochen, wahrscheinlich geht es um ganz langweilige Dinge. Aber was ist schon langweilig im Wendland 😉

Wie vor 100 Jahren – ndr in Lübeln

Am Donnerstag rückt Lübeln im Wendland der norddeutschen Öffentlichkeit etwas näher. Am Donnerstag kommt nämlich der NDR und dreht dort eine Reportage. Der Anlass ist nett, vorgestellt vom Museum: Leben wie vor 100 Jahren, nicht für die Erwachsenen sondern für den Nachwuchs. Zu erleben im Museumsrundling. Der NDR dreht über die Mittagszeit – wie ich im Gespräch mit einer Mitarbeitern des Museums erfahren habe – im Rahmen einer Tourismusgeschichte. Das freut den Fremdenverkehr und bestimmt auch den Bewohnern des Rundlings. Das Programm der Homepage des Museums ist leider nicht aktuell. Dafür berichtet die Elbe-Jeetzel-Zeitung fast regelmäßig über neue Veranstaltungen. Leider ist der Veranstaltungshinweis ‚Leben wie vor 100 Jahren‘ aus der heutigen EJZ nicht im Internet veröffentlicht worden, dafür eine Nachberichterstattung bald im Fernsehen… 😉 Nachtrag: Der vollständige Veranstaltungskalender (Herbst 2006 bis März 2007) des Museums findet sich auf den Seiten des Landkreises unter News-Veranstaltungen-Veranstaltungskalender oder hier.

Achtung, Aufnahme: MP3 – Rekorder

Ich bin ja inzwischen echt stolz darauf, noch mit einer Revox schneiden zu können. Der erste EJA-Jahrgang hatte es in dieser Hinsicht mit dem analogen Studio in der Donauuni in Krems recht gut. Seit die Digitalisierung Mitte der 90er in der Radioszene einsetzte, hat sich die Hardware weiter verändert. DAT und Sony’s MiniDisc begannen, die Kompaktkassette abzulösen. Während DAT inzwischen wieder tot ist, macht sich MP3 startklar: mit Aufnahmegeräten die in vielerlei Hinsicht eine echte Weiterentwicklung sind. Eine echte Erleichterung vor allem für Podcaster mit Ambitionen zur Reportage. – Am PC/Apple funktionieren MP3 Rekorder wie Laufwerke – Die Aufnahmequalität ist für jeden Zweck ausreichend – Geringer Stromverbrauch erhöht die Akkulaufzeit wesentlich Der wesentliche Unterschied zwischen einem tragbaren DAT, der lasergestützten MiniDisc und einem mobilen MP3-Recorder: das Innenleben. Aufwendige, filigrane Mechanik hier wie da – dort nur nüchterne Chips. Das an sich wäre noch kein Grund, über einen Systemwechsel nachzudenken. Wie oft schaut man schließlich in so ein Gerät hinein? Aus dem Aufbau ergibt sich jedoch eine ziemlich bedeutsame Folge. Effizienz. Genauer: Energie-Effizienz. Die netzunabhängige Betriebszeit …

Ordnungsamt ist voll gemein!

Tradtionsbewusst sind die Wendländer. Auch der Nachwuchs. Wie in jedem Jahr wollen die Schüler aus Lüchow gegen den anstehenden Atom-Transport nach Gorleben demonstrieren. Diesmal am 10.November. Anders als bisher hat das Ordnungsamt des Landkreises aber nicht so mitgespielt. Gut, die Demo ist erlaubt worden. Aber der Zeitpunkt wurde auf das Ende der vierten Stunde gelegt. Damit bringt Vater Staat (denn nichts anderes sind die Vertreter des Ordnungsamtes) die Schüler natürlich in Verlegenheit.

Biogas aus der Karotte

Nur ganz kurz mal eben…, morgen mehr. Was hat eine Mohrübe (oder Wurzel, wie die Gemahlin sagt) mit Autos zu tun? Naja, man könnte sagen: Nix Stimmt aber nicht, wie ich heute auf dem Biogas-Seminar in Lüchow erfahren habe. Die Mohrübe ist nämlich das Zeichen, unter dem dich die Wendländer Biogasbauern sammeln können. Es ist nur eine Frage der Kommunikation. Wie bringe ein superkomplexes Thema in das Bewusstsein eines Berufsstandes, der für seine vermeintliche Behäbigkeit berühmt ist? (unbedingt klicken)! Technorati-Tags:Greengas, Biogas, Alternative, Energien Gebloggt mit Flock