Alle Artikel in: Lüchow-Dannenberg

Wer das Wendland kennt, wird es lieben oder hassen. Dazwischen ist wenig möglich. In Lüchow-Dannenberg kann mal vieles sehr gut und manches gar nicht. Aber Leben geht hier wunderbar.

Um jeden Preis

Brauche ich ein Gymnasium in Dannenberg? Meine Schulzeit ist schon ein paar Jahre her. Damals habe ich auf das Gymnasium gut verzichten können. Eine Veranstaltung zum Thema Hochbegabung führt mich auf die Spur einer anstehenden Diskussion über den Erhalt des Fritz-Reuter-Gymnasiums in Dannenberg. Der Versuch einer persönlichen Bestandsaufnahme….

Geschichtsdonner – Göhrdeschlacht 2015

Es war der Anruf von Sandra der uns auf den Trichter brachte: An diesem Wochenende wird die Göhrdeschlacht nachgestellt. Endlich ist das Kind alt genug, um Theaterdonner ohne Trauma zu überstehen und wir haben dran gedacht. Denn Werbung für das Event gibt es irgendwie nicht. Zumindest nicht in meinem Wahrnehmungshorizont. Sicher ist, dass auch während der echten Göhrdeschlacht die Birken nicht im satten Frühlingsgrün standen. Sicher ist auch, dass während der Göhrdeschlacht real gestorben wurde. Schön ist, dass die Kinder das Ende der Schlacht nicht abwarten wollten. „Krieg ist doof“, war die Antwort auf die Frage, warum denn gerade nun der Ausflug zu Ende sein sollte. Und dann ist Vater doch schon ziemlich stolz auf seinen Sohn.

Omas Wohnung ist aufgelöst

Habt Ihr schon einmal eine fremde Wohnung auflösen müssen(dürfen)? Das ist insgesamt eine sehr unerfreuliche Sache. Ich möchte nicht wegwerfen, was nicht kaputt ist. Die Möbel meiner Oma sind sehr gut erhalten, recht zeitlos und waren zur Zeit ihrer Anschaffung sehr teuer. Der Anruf bei der Brücke war (wie immer, wenn ich es bedenke) folgenlos. Ein kurzer Besuch von unmotivierten Mitarbeitern die ohne Zusagen wieder gingen. Schade auch, dass unsere Flüchtlingbürokratie keinen festen Ansprechpartner hat, der im Zweifelsfalle gebrauchtes Mobiliar einsammelt. Der Aufwand wäre wohl zu groß. Die kalkulatorischen Kosten sind wohl höher als die realen Kosten bei einem IKEA-Shopping im großen Stil – schade. Die Lösund war eine Anzeige bei eBay-Kleinanzeigen. Innerhalb von Minuten waren die ersten Interessenten am Telefon, innerhalb eines Nachmittages die Wohnung von den großen Stücken befreit. Ein Wochenende später ist die Wohnung gestrichen und geräumt.

KLP-Planung mit dem Browser

Die neue Website der KLP ist da. Das hat in diesem Jahr lange gedauert, dafür wurde die Technik grundlegend überarbeitet und ist vor allem eines: schnell! Sehr Positiv: das Setzen von Bookmarks (Lesezeichen). Das war bislang alles andere als leicht. Nun können auch komplexer Reisepläne einfacher als bisher organisiert werden – auch am Computer. Ob Ihr das über ein soziales Netzwerk oder auf dem heimischen Rechner macht, ist natürlich Euch überlassen. Ich persönlich suche mir die einzelnen Veranstaltungen aus dem Netz raus und speichere alles, was mir gut gefällt in einem extra KLP15-Ordner. Danach ziehe ich mir aus diesen Lesezeichen einzelne Favoriten in meinen Kalender (bzw. in einen extra Kalender). Den gebe ich meinen Freunden und Bekannten frei und wir verabreden uns – oder auch nicht. Das ist natürlich nur eine Möglichkeit… Wie macht Ihr das? Fazit: Die neue Website macht mir persönlich die Planungen etwas leichter. Was mir fehlt, sei in diesem Zusammenhang nicht verschwiegen: Ich würde mich freuen, wenn die Aktivisten (also die Künstler mit dem Anspruch, der Anti-AKW-Bewegung anzugehören) sich etwas deutlicher zum …

Endzeitstimmung

So einfach sich das mit der Familie und den mehreren Generationen immer anhört: Es kommt das Alter in dem ich erstaunt feststelle, dass es mehrere Sorten Stress mit der Meschpoke gibt. Stress, den das Familienleben von vier Generationen im Kreislauf der Verantwortlichkeiten immer und jeder Zeit mit sich brachte, verändert sich horizontal. Kaum ist der Kleine mit fünf Jahren soweit, dass die Schulfragen am Horizont aufploppen, macht man sich wieder mehr Gedanken um die Urgroßmutter des Jungen. Es ist nicht das erste Mal, dass ich von Oma schreibe – aber es nähert sich dem Finale, wenn ich das hier mal so öffentlich sagen darf. Wer die ersten Akte verfolgen möchte, dem sei der Oma-Tag ans Herz gelegt. Da steht, wie ich zu Oma gekommen bin. Seit einigen Wochen geht es Oma schlechter. Sie kommt in Ihrer Wohnung nicht mehr zurecht, könnte man sagen. Aber das ist bei näherer Betrachtung eine sehr subjektive Feststellung. Man könnte gleiches innerhalb einer Woche aus meiner Wohnsituation ableiten, wäre ich nicht mit einer sehr fürsorglichen Ehefrau gesegnet. (Allerdings wäre es bei Oma …