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Zoom H4 am MacBook

Ganz neue Möglichkeiten ergeben sich, wenn der Zoom H4 am MacBook via USB-Kabel angeschlossen wird: Dann lässt er sich über Garageband als externes Mikrofon nutzen. Eine Möglichkeit, die zwar rein theoretisch auch für Windows-User offen steht – bei mir kam das jedoch nie in Frage. Der Lüfterlärm wäre als permanentes Rauschen im Hintergrund zu hören. Also blieb bislang nur die Möglichkeit, gesprochenes Wort als MP3-Datei auf die SD-Karte zu schieben, um die Datei anschließend in Audacity importiert zu werden. Dabei sind zwei Zwischenschritte nötig – jedesmal mit Qualitätsverlust verbunden. Das ganze ist nun überflüssig, weil ich mir das MacBook gekauft habe. Den Umgang mit MacOS X übe ich derzeit noch. Unter anderem mit Garageband. Das ist das mitgelieferte Soundschnittprogramm von Apple und für Podcaster eine gaaaanz feine Sache. Für alle Vista-User wichtig: Es gibt ein neues Softwareupdate für den H4 Weil ich schon mal dabei war, habe ich die neue Podpress-Version 8.2 als Plugin ins Wespennest installiert. Dank an Jörn von nerotunes.de Viel Spaß beim Hören für die nächsten zehn Minuten.

Kritik am ZOOM H4: Meine Meinung

Es wird Zeit, auch mal was kritisches zum ZOOM H4 zu sagen. Der MP3-Rekorder leistet mir zwar gute Dienste aber viele Hörer wollen offenbar etwas zu den ‚Störgeräuschen‚ hören. Die heutige Folge handelt vom Software-Update, enthält meine Stellungnahme zur Kritik im Tontechniker-Forum, einen Hinweis auf die vom Hersteller empfohlenen SD-Karten und zu guter Letzt einen Tipp zu Audacity, dem Opensource-Schnittprogramm mit dem auch mein Podcast produziert wird. Shownote-Links: Die neue Software mit der Versionsnummer 1.20 für den H4 gibt’s hier. Im Tontechniker-Forum gibt es kritische, ja sogar warnende Stimmen zum Gerät. Im gleichen Forum steht hier eine ausführlichen Kritik zum Mikrofon. (Mir persönlich ist das etwas zu theoretisch.) Eine Liste der vom Hersteller empfohlenen SD-Karten von 512MB bis 2GB. Mein Fundstück im Audacity-Forum: Die ‚Schnitt-Vorhör-Funktion über die Strg-Taste‚. . Ich freue mich wie immer Feedback. Die Kommentarfunktion steht euch dafür offen. Wenn dir das Schreiben zu umständlich ist: Gib mir doch eine Bewertung und klicke einen der fünf Wespenköpfe unter dem Titel an. Viel Spaß beim Hören.

Podcast Praxistest: Produktionsbedingungen

Der dritte Teil meiner kleinen Serie über die Podcastproduktion mit einem externen MP3-Rekorder befasst sich vor allem mit dem Feedback auf vorherige Beiträge. Ich beschreibe in dieser Folge die Bedingungen, unter denen ich meine Folgen aufbereite und stelle dabei ein paar Tricks vor, mit denen ich gut fahre. (update – bin auf Mac umgestiegen und das ergibt andere Möglichkeiten) Die richtige Position des Mikrofons beim Aufnehmen: Meine Nasenspitze berührt fast den Ploppschutz, der bei meinem Aufnahmengerät im Lieferumfang enthalten war. Damit Ploppgeräusche möglichst ganz vermieden werden, habe ich das Mikro etwas oberhalb der Lippen plaziert. So ‚hauche‘ ich an den Kapseln vorbei… Der Rekorder selbst ist auf einem Fotostativ montiert. Dafür nutze ich den ebenfalls mitgelieferten Stativhalter, auf dem der Recorder festgeklettet wird. Die Mirkofoneinstellung regelt man beim H4 am einfachsten über einen Schiebeschalter. So hat man zwar nur die Auswahl zwischen drei Empfindlichkeitsstufen – dafür ist ein Wechsel relativ schnell machbar. Zwar kann auch softwareseitig eine Aussteuerung vorgenommen werden, die ist aber recht aufwendig einzustellen, was an der Menueführung beim H4 liegt. Leider ist …

Einsatzdemo: ZOOM H4 Mikrofon

Es hat etwas länger gedauert, bis ich hier den zweiten Teil meiner schon länger geplanten Nabelschau in Sachen ZOOM H4 ins Netz stelle. Teil zwei behandelt das Thema Stereo-Mikrofon bei meinem MP3-Rekorder. Grund für die Verzögerung: Ich schaffte es einfach nicht Audacity beizubringen, das MP3-File so zu erzeugen, dass ich den Chimpmunk-Effekt bei podpress vermeide. Warum es jetzt plötzlich funktioniert, kann ich nicht nachvollziehen. Ursachenforschung läuft noch… Nabelschau, weil ich inhaltlich eigentlich etwas ganz anderes vor habe und die Beschreibung meiner Technik zum Einen der Aufklärung (im Sinne eines Erfahrungsaustausches mit Kaufinteressierten sozusagen) und zum Anderen der Übung dienen soll. Passend zum Thema, habe ich eben einen anderen Benutzer des Zoom gefunden, der sich derzeit auch mit Aufnahmen und Podcasts beschäftigt. Ankündigung: Ich habe übrigens im Beitrag erwähnten Außentermin schon hinter mir. Dabei gab es ein ziemliches Problem, über das ich wohl in der dritten Folge sprechen werde. (Hat was mit der 96kHz-Wav-Aufnahme bei langsamer SD-Karte zu tun…)

Podcast Praxistest: Aufnahme ZOOM H4

Achtung Aufnahme! Ja, wie denn? Spätestens wenn es um O-Töne geht, muss auch der am Computer arbeitende Podcast auf die Straße. Aufnahmegeräte unterscheiden sich hinsichtlich der Qualität, des Preises und der Systeme. Neben den mechanischen Lösungen wie Mini-Disc, DAT oder der analogen Kompaktkasette gibt es seit kurzem auch bezahlbare MP3-Recorder. Einen, den ZOOM H4, stelle ich hier in einem ersten Praxistest Einsatz vom Sofa aus vor. Dass auch Außenaufnahmen durchaus möglich sind, zeige ich im Ostergruß aus Dannenberg. Allerdings ist im Audio-Teil ein ziemlicher Klopfer drin: Ich behaupte, es gäbe eine Midi-Schnittstelle. Und das ist falsch! Danke Amelie

Achtung, Aufnahme: MP3 – Rekorder

Ich bin ja inzwischen echt stolz darauf, noch mit einer Revox schneiden zu können. Der erste EJA-Jahrgang hatte es in dieser Hinsicht mit dem analogen Studio in der Donauuni in Krems recht gut. Seit die Digitalisierung Mitte der 90er in der Radioszene einsetzte, hat sich die Hardware weiter verändert. DAT und Sony’s MiniDisc begannen, die Kompaktkassette abzulösen. Während DAT inzwischen wieder tot ist, macht sich MP3 startklar: mit Aufnahmegeräten die in vielerlei Hinsicht eine echte Weiterentwicklung sind. Eine echte Erleichterung vor allem für Podcaster mit Ambitionen zur Reportage. – Am PC/Apple funktionieren MP3 Rekorder wie Laufwerke – Die Aufnahmequalität ist für jeden Zweck ausreichend – Geringer Stromverbrauch erhöht die Akkulaufzeit wesentlich Der wesentliche Unterschied zwischen einem tragbaren DAT, der lasergestützten MiniDisc und einem mobilen MP3-Recorder: das Innenleben. Aufwendige, filigrane Mechanik hier wie da – dort nur nüchterne Chips. Das an sich wäre noch kein Grund, über einen Systemwechsel nachzudenken. Wie oft schaut man schließlich in so ein Gerät hinein? Aus dem Aufbau ergibt sich jedoch eine ziemlich bedeutsame Folge. Effizienz. Genauer: Energie-Effizienz. Die netzunabhängige Betriebszeit …

Die besten Vorsätze für ein frohes, neues Jahr

Wenn man sich zu Beginn des neuen Jahres mit guten Vorsätzen aufladen muss, dann doch bitte mit den richtigen. Es ist immer wieder das Gleiche: Pünktlich zum 1.Januar beginnt nicht nur das neue Jahr sondern auch das neue, gesunde und vernünftige Leben. Vorsätze gehören zum neuen Jahr wie das Silvesterfeuerwerk. Als Grund habe ich die unendliche Abfolge von Jahresrückblicken diagnostiziert, die seit der Vorweihnachtszeit auf mich einwirken. Früher oder später pflanzt sich die Frage nach dem ‚und was kommt jetzt?‘ in den Hinterkopf. Die besten Vorsätze für 2007…

Hörbar: Castor 2006

Während sich in Lüchow-Dannenberg die letzten Polizeikräfte aufs Abrücken vorbereiten, taumeln so langsam die Videos in den gängigen Portalen ein. Weniger genutzt wird die Option ‚Audio‘, die TagX-Interessierte unter dem Stichwort ‚Podcast‘ schließlich auch im Web nutzen könnten. Hier also meine ganz persönliche Geschichte vom TagX #10.

Hörbar: Castor Archiv III

Wer hätte es gedacht. Inzwischen der dritte Teil mit Interviews zum Thema „Castor“ hier aus dem Wendland. Den zweiten Teil habe ich im Blogspiel vom dRadio platziert, der erste ist wegen „Ãœberlänge“ nicht akzepiert worden… Für alle, die über das Podspiel auf diese Seite gekommen sind: Hier ist der erste Teil noch einmal nachzuhören. Ich würde mich natürlich freuen, wenn mein Beitrag auch die eine oder andere Stimme von Euch beim Voting bekommen könnte. 😉 In diesem dritten Teil kommt Stefan zu Wort. Er kommt eigentlich aus Düsseldorf und ist über den Umweg Hamburg ins Wendland gekommen. Stefan ist einer von den damals „jungen Leuten“, die ende der 70er Jahre im Zuge der Atomdiskussion ins Wendland gekommen sind. Er erzählt in diesem Interview, warum es ihn in Wendland gezogen hat, warum Gorleben seiner Meinung nach mehr ist, als nur ein Symbol und welche Rolle das Wendland in der gesamten „Ausstiegsdiskussion“ eigentlich spielt. Bis zum 11.November, dem vermeintlichen Tag X des Jahres 2006, versuche ich hier regelmäßig neue „alte“ Interviews zu veröffentlichen. Sie alle sind in …

Hörbar: Castor Archiv II

In was für einer Welt leben wir? Diese Frage stellt sich jeder früher einmal. Diese Frage lässt sich vielleicht besser beantworten wenn man sich daran erinnert, wie die Welt früher einmal war. Ein Professor von mir nannte die gehörte Erinnerung eines Fremden in einer Vorlesung in Krems „oral history“. Prof. Jagschitz akzeptierte, dass Geschichtsempfinden immer subjektiv gefärbt ist, ja sein muss. So auch dieses Empfinden eines Zeitzeugen, der das Wendland beschreibt wie er es als junger Mensch erlebte. Damals in den 70ern, als die Atomanlagen in Gorleben nur für wenige eingeweihte Kreise ein Thema war. Erstaunlich finde ich die Zeitlosigkeit seiner Aussage. Viel Spaß beim Hören.