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… und Tschüss 

2016 ist Geschichte… endlich!


Es gibt Jahre, die braucht kein Mensch. So viele Todesfälle wie 2016 gab es – im persönlichen Umfeld – bei mir jedenfalls noch nie. Und auch sonst lief nicht alles so rund. Ein Jahr zum Weglaufen. Dazu passt der Silvesterlauf in Lüchow doch eigentlich ganz gut. Im Schnelldurchlauf sozusagen, weil es besser ist.

Matsch Platsch!


Man mag von Hard-Rock halten was man mag, Hard-Rock ist mehr als nur das Gegenteil von Flanell-Höschen: Riecht besser, styled anders und klingen in jedem Fall männlicher. Dass das sogar im Nordkreis mit einigem Niveau geht, zeigt Mud studded.
Hauptsache es macht Spaß? Von mir aus darf gerne mehr draus werden! Ist jetzt vor allem ne Frage der richtigen Motivation. Hoffen wir mal, dass die erste Platte richtig performed. Dann leert sich die Spaßflasche auch nicht so schnell.
 

Sponsor dringend gesucht!

Ich bin mir sicher, dass ich den geilsten Urlaub für ein Kind ever, ever, ever gefunden habe. Und ich bin mir sicher, dass Mütter beim Betrachten dieses Videos Beklemmungen, Schüttelfrost und Weinkrämpfe erleiden (zumindest die mir bekannten Exemplare).

Nicht sicher bin ich mir, was den Übersetzer geritten hat… und es ist gleichzeitig ein Tipp, die verschiedenen Sprachen des Reiseanbieters auszuprobieren – Ihr könnt die Webesite in jeder Sprache besser lesen als die Macher beziehungsweise das gewählte Übersetzungswerkzeug sie übersetzten.

Der große Irrtum: Cozmo, Roboter für das Kinderzimmer?

Anki hat bereits die gute alte Carrera-Bahn aufs Altenteil geschickt und mit Anki overdrive etwas vergleichbares – sozusagen eine Carrea-Bahn auf Speed – in die Spielwarenläden gebracht. Anschließend machten die Amis es sich zur Aufgabe, den Menschen einen kleinen, sympathischen, verspielten Roboter zu bescheren. Und der heißt nun einmal Cozmo.
Machen wir uns nix vor: Wer als echter Nerdpapa auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk ins Googlen kommt, muss schon sehr genau wissen für wen er eigentlich sucht. Es könnte sonst passieren, dass das technische Spielzeug später eher im Büro und nicht im Kinderzimmer zum Einsatz kommt. (So bin ich schon in den Besitz einer Indoor-Drohne gekommen)
https://youtu.be/rsFLDf9tKok
Das Video sagt mehr als 1000 Worte – auch in english.
Doof: Der Weihnachtsmann kommt in diesem Jahr nicht an das Teil heran. 2016 ist er mit der Auslieferung in den USA beschäftigt und erst danach kommt Cozmo nach Deutschland. Vorausgesetzt natürlich, dass die Amis sich nicht überlegen, mit den ollen Europäern Wegen Ceta, TTIP und Co gar nicht mehr handeln zu wollen.
Das wäre aber schön doof, denn mit bummeligen 180 US$ ist Cozmo selbst jenseits des großen Teiches alles aber kein Schnäppchen – leider. Darum wird er wohl auch eher auf Papas Schreibtisch zum Einsatz kommen – wenn er kommt!

Heimat

Zugegeben: Ich komme nicht mehr oft dazu, neue Fundstücke und Ideen im Wespennest zu hinterlegen. Das hat vor allem private Gründe und wer mich persönlich kennt, weiß es einzuordnen.
Ein Grund ist aber auch, dass ich arbeitstechnisch wieder im Landkreis verortet bin. Wer sich auf ein solches Netz-Projekt einlässt, hat wenig Energie übrig, um das eigene Heimat-Projekt am Laufen zu halten. Das gilt umso mehr, als ich den Mund gegenüber meiner Heimat-Zeitung ja immer recht voll genommen habe.
Allerdings soll das Wespennest auch weiterhin eine persönliche Timeline mit Fundstücken aus dem Wendland und der Netzwelt bleiben. In diesem Sinne auch der folgende Beitrag von Dirk, dessen YouTube-Kanal ich allen Lesern wärmstens an Herz legen möchte.

Der Ernst des Lebens… #wtf

Es gibt so Sprüche, die ziehen sich wie ein roter Faden von der Wiege bis zur Bahre. Der mit dem Ernst des Lebens ist so einer.
Er wird gern verwendet zum ersten Schultag des Nachwuchses, nicht selten als hoffnungsvoller Appell, dass nun (endlich) die gesetzten Erwartungshaltungen erfüllt werden mögen. 
Ich für meinen Teil war irgendwann überzeugt, ich könnte gut und gern diese Art Hinweise in den Wind schlagen und die nächsten Gelegenheit abpassen: Kindergarten, Schule, Ausbildung, Wehrdienst, Studium, Job, Ehe, etc., blabla.
Der Ernst des Lebens wird so inflationär angekündigt, dass dabei eines zu kurz kommt: das Verngnügen zu leben.

Tschüss, Omi Bansemer


Der gestrige Anruf war nicht der erste seiner Art – aber es sollte das letzte Mal sein. Meiner Großmutter hat es heute Morgen gefallen, diese Welt zu verlassen.
Jetzt sitze ich also hier und bereite mich auf das Schließen dieser Rubrik vor. Auch wenn deren Ende naturgemäß von vornherein feststand, die Entwicklung ist ganz anders verlaufen, als ich es mir bei der Eröffnung vorstellte.
Was bleibt? Die Erkenntnis, „Alte Bäume sind schwer zu verpflanzen“ und man hat mit der Mischpoke mitunter so seine Schwierigkeiten, mit denen man vorher nicht rechnen konnte.
Sie war mit ihrer sturen Verschlossenheit nicht immer einfach zu nehmen. Ich schiebe es auf die westfälischen Wurzeln und weise jede Familienähnlichkeit vehement von mir.
Nun wird getan, was getan werden muss (nur falls ich etwas vergesse):

  • Familienstammbuch
  • Krankenkassenkarte
  • Rentenbescheid
  • Sterbeurkunde von Opa raussuchen und an das Beerdigungsinstitut geben (vorher Termin machen).
  • Familie informieren
  • Adressdaten der Bielefelder Bekannten heraussuchen
  • Seniorenheim aufsuchen und räumen

Und last not least dem Urenkel erklären, dass es um so mehr Erinnerungsbäume gibt, je älter man selbst wird.

Abenteuer Wissen Schafft

Das Problem mit den invasiven Arten ist gerade rund um die Gewässer allgegenwärtig. Ob Waschbär, Wollhandkrabbe oder kanadische Wasserpest – wo eingeschleppte Arten heimische Flora und Fauna bedrohen, muss der Mensch auch in Lüchow-Dannenberg nacharbeiten.
Schön, dass Johannes kurz vor seinem Geburtstag bei einem Feldversuch ganz aktiv mit dabei sein durfte: Wann hat man schon einmal die Gelegenheit, mit den Fischern im Motorboot über den Thielenburger See zu fahren.