Alle Artikel mit dem Schlagwort: Dannenberg

Gymnasium Lüchow vs. Fritz-Reuter-Gymnasium

Au weia! Das Gymnasium Lüchow ist amtlich durchgefallen. Das schreiben zumindest Jens Feuerriegel und Hans-Joachim Wicht in der heutigen EJZ. Ersterer in Form eines Berichtes auf Seite zwei, letzterer in einer Polemik auf Seite 23. Beides zu lesen in der heutigen Ausgabe der EJZ (hier zur Sicherheit der Artikel von Jens). Komisch dass diese geballte Kritik erscheint, nachdem zwei Tage zuvor das Oberlandesgericht Köln die endgültige Erlaubnis für ein Lehrerbewertungstool erteilte. Das passt ja wie Faust aufs Auge und weil die Sicht der Schüler in beiden oben erwähnten Texten nicht vorkommt, führe ich diese mal zur Ergänzung hier ins Blog. Aber kurz vorweg noch einmal die Vorgeschichte…

Ratskeller: Baumaßnahmen und Verkehr

Der Ratskeller Dannenberg war ein imposantes, äußerlich repräsentatives Haus. Bis zum 13. Januar. Dann zerstörte ein Feuer das Gebäude, dessen Fassade seit 1907 den Marktplatz maßgeblich prägt. Wie die Elbe-Jeetzel-Zeitung heute berichtet, hat Stadtdirektor Jürgen Meyer den Erhalt des Marktensembles fest ins Auge gefasst. Dazu werde das Gebäude entkernt und anschließend wieder zu einem Hotel mit Gaststätte ausgebaut. ‚Das ist zumindest der derzeitige Stand der Dinge‘, zitiert die EJZ den Stadtdirektor. Die Sicherungsarbeiten sollen morgen beginnen. Während die Lange Straße so schnell wie möglich wieder frei gegeben werden soll, werden Adolfplatz und Münzstraße sowie Teile des Marktplatzes im weiteren Verlauf der Bauarbeiten gesperrt. Und die dauern, so Meyer, mindestens ein Jahr.

Ich will einen Pferdemarkt!

Weil ich gerade so schön im Thema bin und weil ich natürlich die Umfrage in der rechten Spalte noch etwas anheizen will: Eine provokative Idee zum Thema Ratskeller! Nicht wieder aufbauen! Statt dessen die Seitenfassade des hinter dem Ratskeller liegenden Hauses schick rausputzen. Damit wären für den Hausbesitzer (wie geht es Uwe K.?, gute Besserung!) die Suche nach einem Mieter obsolet, die Dannenberger müssten sich nicht mit übermütigen Architekten herumärgern (die Diskussion ‚Künstlerhaus‘ wird auf anderen Kanälen geführt) und: Adolfplatz und die Lange Straße rücken etwas näher zusammen. Die Freifläche könnte vollkommen neue Funktionen übernehmen.

Stadtgespräch: Feuer im Ratskeller

Der Brand vom Ratskeller in Dannenberg bewegt die Gemüter der Dannenberger. Wie der Generalanzeiger heute berichtet (die EJZ kommt erst morgen heraus), waren über 300 Feuerwehrleute aus der Region am Ort des Geschehens. Für einen männlichen Mieter einer Dachgeschosswohnung kam jede Hilfe zu spät. Ist es Katastrophentourismus oder Teil einer funktionierenden Bürgerschaft: Der Marktplatz in Dannenberg war gesperrt und heute, einen Tag später, DAS Ausflugsziel für ganze Familien.

Elbtalaue: Alle machen Marketing

Die Elbe ist zwar nicht der längste Fluss Deutschlands, aber mit ihren 1091 km doch über weite Strecken der schönste Strom. Nicht nur bei Dresden ist das Bett der Elbe durch das Sandsteingebirge hübsch anzusehen. Schön ist er vor allem hier bei uns in der Ecke. Der Elbe haben die Menschen hier viel mehr Raum zugestanden, als sie im Westen dem Rhein gewährten. Wo Raum vorhanden ist, entwickelt sich meist etwas Nützliches. Raum schaffen soll nun ein neuer Verein mit dem inhaltsschweren Namen: Alma. Wem gehört das Image von Regionen eigentlich? Wer führt, prägt und entwickelt es? In Dannenberg war es das städtische Marketing unter der Federführung von Ursulla Fallapp. Die rührige Aktivistin in Sachen Stadtvermarktung hat viel erreicht und erhält jetzt Unterstützung. Alma ist ein Verein. Der Frauenname ist eine Abkürzung für ‚Alle machen Marketing‘ und der Name ist Programm. Der Verein wurde im September gegründet und soll die bürgerliche Stimme im Marketing-Prozess hörbar machen. Denn – so die Erkenntnis – eine breite Akzeptanz ist in Sachen Regional-Marketing unerlässlich. Alma soll die Bürger mitnehmen …

Ein guter Rat.

Politik lebt vom Hingehen. Das gilt für den Bürger auf seinem Weg zur Urne wie für den Ratsherren und dessen Weg zum Ausschuss. Was viele Bürger nicht wahrhaben wollen: Die Bürgerpflicht endet nicht am Ausgang Wahllokal. Sie reicht weit darüber hinaus, weswegen Rats- und Parlamentssitzungen in der Regel ‚öffentlich‘ sind. Nun – heute war ich das erste Mal als Dannenberger Neubürger beim Dannenberger Stadtrat um meiner Bürgerpflicht zu genügen.

Da biste platt: Gullifalle

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob die Geschichte koscher ist. Wie eben in den Spätnachrichten auf Vox gesehen, hat sich heute direkt vor unserer Gartenpforte ein Krimi ereignet: Berliner Polizeiwagen postieren sich um einen Gullideckel auf der B216 kurz vor der Einmündung zur B191 am Rande der Dannenberger Stadtgrenze. Wir sehen zu überlegen noch was da wohl passiert sein könnte. Nach einer Stunde ist uns der Polizeiauflauf der sich da entwickelt aber relativ wurscht. Fotos gemacht und gut. Dann die Spätnachrichten und die Erkenntnis, dass da vor unserer Haustür ein ‚Terror‘-Anschlag stattfinden sollte. Die Metallkonstruktion ist unter einem Gullideckel verborgen und soll per Funk auslösen, um – so die Vermutung – die darüberfahrenden Reifen zu zerstören.

"Gut Wehr!"

Sie tragen vorzugsweise Blau und schweres Schuhwerk. Sie treten in Zügen auf und sind eigentlich in jedem noch so kleinem Dorf das Rückrad des Gemeinwesens. Aber an diesem Wochenende waren sie offenbar alle in Dannenberg. Die Rede ist von den Feuerwehrkameraden, die sich beim 12. Regionalvorentscheid nach allen Regeln einen harten Wettkampf lieferten. Erstaunlich genug dass überhaupt noch jemand kämpfen mochte, nachdem am Sonnabend Abend bis in die Puppen gefeiert wurde.

Dannenberger Bürger

So, nun ist es amtlich. Ich bin ein Dannenberger Mitbürger. So bestätigt von Hennig Warnke, seineszeichens rühriger Öffentlichkeitsarbeiter bei der Dannenberger Feuerwehr. Wie schon berichtet, hat die Wehr in Dannenberg das Bloggen für sich entdeckt. Und das macht man dort ganz konsequent. Inklusive Einbindung von Flickr, Googlemaps (wo ist der Link eigentlich hin verschwunden?) und allem, was Web 2.0 sonst noch zu bieten hat.