Alle Artikel mit dem Schlagwort: EJZ

Die Elbe-Jeetzel-Zeitung ist die Regionalzeitung für den Landkreis Lüchow-Dannenberg. Guter Lokaljournalismus mit einer etablierten aber in Teilen kritischen Redaktion. Nur der Mantel ist … nun ja. Aber was soll es.

Ehre, wem Ehre gebührt! Freizügige Finanzwelt

Mein Verhältnis zu meiner Lokalzeitung ist bekanntermaßen etwas zwiegespalten. Ich halte eine unabhängige Lokalredaktion für das wichtigste Presseorgan überhaupt und stehe damit beileibe nicht allein. Dass viele Themen aus meiner Sicht zu oberflächlich oder gar nicht angefasst werden, gehört mit zum Spiel – und meine Wahrnehmung ist selbstverständlich so subjektiv wie sonst nur das Wespennest.

Gewusst wie, für Gatekeeper

Ich erinnere mich noch gut an einen Kommentar von Jens in der EJZ, in der er die Rolle des Gatekeepers hervorhob. Genauso gut erinnere ich mich, dass ich mich richtig über seine Sicht der Dinge geärgert habe. Das Internet ist für den Qualitätsjournalismus eine Bedrohung, ein Werkzeug, eine Chance und oft – zu oft – ein Buch mit 7 Siegeln. Die neuen Techniken wie RSS, SocialMedia, etc. finden selbst in großen Medienhäusern kaum Anwendung. Das liegt zum Einen an den Journalisten und zum Anderen an den Verlagen, die dem WWW viel zu lange, viel zu wenig Aufmerksamkeit zukommen ließen. Ausnahmen bestätigen die Regel und wer sich eine gute Verzahnung der Medien vor Augen führen möchte, muss lange suchen. Das muss, soll und wird sich ändern. Und die Journalisten? Medienlese.com hat die zehn wichtigsten Tools zusammengefasst und vorgestellt.  Zehn Dinge, die Journalisten 2009 wissen sollten » medienlese.com. Ein guter Einstieg für die weitere Entwicklung. Aber die fängt ja für jeden mit dem ersten Schritt an, oder?

AW: So gesehen Zugemüllt

Ich mag meine EJZ. Sie ist kritisch, aktuell und in der Regel gut informiert. Sie ist das, was Jens Feuerriegel in seinem Kommentar am 20. September zu Recht einen „Gatekeeper“ nennt. Als Schleusenwärter sehen Redaktion und Verlag der EJZ zahlreiche Themen und Aspekte von Themen an sich vorbeiziehen und entscheiden, was der wendländischen Informationsgesellschaft als Wasser auf die Mühlen gerät. Diese Schleusenwärter haben ein Großthema allerdings ausgespart: das Internet. Dieser Nachrichtenkanal hat inzwischen für eine solche Flut von Informationen gesorgt, dass der Gatekeeper Feuerriegel sich zu einem Kommentar genötigt sieht. Damit offenbart er, wie hoch das Wasser steht. Feuerriegel befindet sich in guter Gesellschaft. Wie den großen Tageszeitungen fehlt auch der EJZ ein rechter Zugang ins Netz. Anders als den anderen großen Verlagen ist es der EJZ bislang erspart geblieben, sich den Irrungen und Wirrungen der Moden, die das Internet nun einmal bestimmen, hinzugeben. Es gibt keine Diskussionskultur außerhalb der lesenswerten Leserbriefseite. Es gibt keine E-Paper-Version, kein nenneswertes Archiv, keine Video-Varianten und keine Podcasts der aktuellen Berichterstattung. Das kann durchaus wohl überlegt sein und vielleicht …

Events und Seifenblasen

„Veranstaltungen und Geld“, so lautete die Überschrift des Kommentars von Axel Schmidt in der EJZ am vergangenen Sonnabend Anlässlich des 850jährigen Jubiläums der Kreisstadt reflektiert der Chef der EJZ-RedaktionRedakteur über die zahlreichen Veranstaltungen im Landkreis und das dafür benötigte Geld. Rentner und Hartz4-Empfänger, so der Kommentator, haben nicht das Geld, um an den angebotenen Vergnügungen teilzunehmen. Ergo würden die Teilnehmerzahlen sinken und außerdem seien die Gemeindekassen leer und darum möge man doch einfach auf die öffentlichen Zuschüsse für solche Veranstaltungen verzichten.

Papier versus Datenleitung

Ein Gespenst geht um in Europa. Die Mär vom Zeitungssterben und von Verlagen, die den Sprung in die neue Onlinewelt nicht schaffen (können, oder wollen). Hintergrund: Die Zeitungen leiden unter schwindenden Auflagen, die junge Leserschaft bleibt aus und der Wettbewerbsdruck im Werbemarkt ist enorm. Gleichzeitig kommen die Laien. Sie bloggen aus den Vereinen und dem Stadtgeschehen und sind damit schneller und oftmals authentischer als die vermeintlichen Medienprofis.

Crossmeisterschaften abgesagt

Wie der Kreis-Leichathletik-Verband in seinem Blog mitteilt, wurde die Kreis-Crossmeisterschaft wegen des Schnees im Wendland kurzfristig abgesagt. auf Grund der irregulären Laufverhältnisse auf den Strecken in Liepe, insbesondere für die Kinder und auf Grund der ungünstigen Witterungsverhältnisse hat der KLV in Abstimmung mit dem ausrichtenden Verein TuS Liepe heute Nachmittag nach einer Ortsbesichtigung entschieden, den Kreiscross abzusagen. Da die Wettervorhersagen auch für den morgigen Tag weiteren Schneefall ankündigen, werden sich die Bedingungen gegenüber heute voraussichtlich noch verschlechtern. Blog des Verbandes Da hoffen wir doch mal, dass die EJZ das bis morgen noch in der Zeitung bringt, sonst frieren die Sportler bei Liepe.