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Wenn Jungs zweifeln – 10 Tipps zur Selbsthilfe

Das Leben ist kein Ponyhof! Leicht gesagt aber schwer zu ertragen. Misserfolge und Frust nagen am Selbstwertgefühl und wenn das erst einmal nachhaltig gestört ist, können selbst kleine Probleme zu unüberwindlichen Hindernissen werden. Ich glaube, das betrifft vor allem Jungs. Als Vater stecke ich zwischen Baum und Borke – möchte einerseits helfen, anderseits aber nicht zum Helikopter oder Curler mutieren. Hilfe zur Selbsthilfe ist gefordert – aber wie? Das Stichwort lautet „RESILIENZ“ und wird im aktuellen Spiegel als Titelgeschichte aufbereitet. Die amerikanische Psychotherapeutin Lynn Lyons hat sich auf die Stärkung von Resilienz spezialisiert und 10 praktische Tipps für Eltern parat:

Tschüss, Omi Bansemer

“Seniorenresidenz *beep… spreche ich mit dem Enkel von Frau *beep?” “ja, was ist denn passiert!?” “der Notarzt ruft gleich zurück” — DieWespe (@DieWespe) July 15, 2016 Der gestrige Anruf war nicht der erste seiner Art – aber es sollte das letzte Mal sein. Meiner Großmutter hat es heute Morgen gefallen, diese Welt zu verlassen. Jetzt sitze ich also hier und bereite mich auf das Schließen dieser Rubrik vor. Auch wenn deren Ende naturgemäß von vornherein feststand, die Entwicklung ist ganz anders verlaufen, als ich es mir bei der Eröffnung vorstellte. Was bleibt? Die Erkenntnis, „Alte Bäume sind schwer zu verpflanzen“ und man hat mit der Mischpoke mitunter so seine Schwierigkeiten, mit denen man vorher nicht rechnen konnte. Sie war mit ihrer sturen Verschlossenheit nicht immer einfach zu nehmen. Ich schiebe es auf die westfälischen Wurzeln und weise jede Familienähnlichkeit vehement von mir. Nun wird getan, was getan werden muss (nur falls ich etwas vergesse): Familienstammbuch Krankenkassenkarte Rentenbescheid Sterbeurkunde von Opa raussuchen und an das Beerdigungsinstitut geben (vorher Termin machen). Familie informieren Adressdaten der Bielefelder Bekannten …

Was erleben mit dem Nachwuchs in Berlin

[slideshow][/slideshow] Nachdem der eine Besuch aus Berlin heute abgereist ist, kommt Mitte der Woche der nächste. Dabei steht die KLP noch nicht mal an. Höchste Zeit über unseren ersten Gegenbesuch nachzudenken. Nächste Woche vielleicht!? Nun ist es nicht so, dass ich noch nie in Berlin gewesen bin. Ich kenne die Stadt grundsätzlich recht gut. Nur kann ich dieses Mal eben nicht feiern gehen – will ich nicht feiern gehen. Vielmehr möchte ich Hannes einiges zeigen, was er von zuhause nicht kennt: großartiges, außergewöhnliches, spektakuläres Kindergroßstadtabenteuer eben. Meine Überlegungen soweit: Mit der Eisenbahn hinfahren Eisessen auf dem Fernsehturm Mit dem Schiff zu den Dinos ins Naturkundemuseum Mit dem Bus zum Flughafen und echten Flugzeugen beim Starten zuschauen … tja, zwei oder drei Punkte dürfen es noch werden. Ich bin dankbar für Tipps! Wer uns nicht kennt: Hannes ist vier!

Wartezeit

Was, wie? Der Vater lässt seinen Sohn mit blutendem Herzen das dritte Mal alleine im Kindergarten, dreht dem verzweifelt weinenden Junior beim Gehen den Rücken zu, beschäftigt sich bis zum Abholtermin, wartet fast in Rufweite und dann kommt der Anruf: „Heute ging es so gut, wir versuchen es mal eine Stunde länger“.

Rituale

Es mag ja bei näherer Betrachtung nicht den Anschein haben aber wir sind in unserer Familie extreme Gewohnheitstiere. Der tägliche Ablauf ist durchdekliniert und so langsam erkenne ich auch im Laufe der Jaheszeiten eine gewisse Routine. Obwohl – Routine ist gefühlsmäßig eher negativ besetzt. Rituale klingen da erheblich besser. Frohe Ostern. (friert nicht!)

Familienangelegenheiten

Ob es uns passt oder nicht: In der Familie liegt der letzte Halt wenn der letzte Freund nicht mehr da ist. Anders als bei guten oder schlechten Freunden lässt sich die Familie nicht in den Wind schießen. Sie bleibt immer irgendwie in Sichtweite auch wenn sich die Mitglieder planetenmäßig in Elypsen aneinander vorbeibewegen.