Alle Artikel mit dem Schlagwort: Hardware

Es geht zu Ende

Ich glaube, ich trenne mich demnächst von meinem MacBook. Es hat mir gute Dienste geleistet aber erfüllt einfach nicht mehr die Ansprüche, die ich heute an mein Notebook habe. Laufzeit vier Stunden? Reicht mir nicht mehr! Intel Grafik? Reicht mir nicht mehr! Zwei Kilo? Ich bin alt und schwach! Außerdem reizen mich einige Features, die sich am Software-Horizont abzeichnen und die mein MacBook nicht mehr unterstützen wird. … in liebevolle Hände abzugeben!

Freie Hand: Zoom H4 mit mehr Speicher

In den Zoom H4 passen inzwischen Speicherkarten mit 8 Gigabyte. Over 4GB SDHC cards can be used with the H4 system version 2.0 or later. vom Hersteller: Liste der im Zoom H4 verwendbaren SD-Cards Möglich wird das, mit dem neuen Softwareupdate auf Version 2.0. Aktuell ist die Version 2.1. Damit schafft der 190gr-Rekorder eine Aufnahmekapazität von 12 Stunden im WAV, 44.1-Format auf einem einzelnen Speichermedium. Groß genug, um endlich mal ein Bayreuth-Bootleg für Wagnerfans ins Auge zu fassen. Allerdings: Die räumliche Nähe zu einer Steckdose ist bei einem solchen Projekt zwingend nötig. 2950 mA Akkus halten bei mir (ohne Kopfhörer) lediglich fünf Stunden. Reduziert man die Codierung auf ein (immer noch sehr gutes) 128kbps MP3-Format, schafft man mit einer 8GB SDHC schlappe 140 Stunden Mitschnitt. Damit werden ganze Rockfestivals locker mitgetrackt 😉 Genau für solche Hardcore-Einsätze ist die „Outdoor-Free-Hand“-Konstruktion von Stefan bestimmt prima geeignet: Eine Hülle aus Leder und eine sehr interessante Stativ-Aufnahme. Er hat mir eine ganze Reihe von Bildern geschickt, die ich Euch nicht vorenthalten möchte. Ein Klick aufs Foto öffnet das passende …

Zoom H2: kleiner Bruder ganz groß

Switchpak hat mich drauf gebracht und ich muss sagen: Das Teil sieht gut aus! Der H2 ist mit 63.5(B)x110(L)x32(T)mm und 110gr Gewicht Gewicht (zzgl 2 Mignon) nicht nur erheblich kleiner als der H4 – er verfügt auch über ein Feature, das den H2 zumindest für Aufnahmen mit Raumeffekten zur ersten Wahl machen. 4 Kapseln statt 2 Stereo ist ja gut und schön – einen Schritt weiter geht die im H2 verwendete Doppel-Stereo-Funktion: Das Gerät hat 4 Kapseln, die im Aufnahmekopf im 360° Radius angeordnet sind. So lassen sich Dialoge oder Konferenzen aber auch Musik-Sessions noch besser räumlich abbilden. Allerdings ist die Anbringung der Kapseln auch gewöhnungsbedürftig. Das Gerät wird zum Interview nämlich hochkant auf dem Tisch positioniert. Man spricht sozusagen ‚von der Seite‘ und nicht ‚von Vorn‘ auf das Gerät ein. Das erinnert mich an mein schönes Sony Mikro (ECM-999PR), welches die Kapseln auch seitlich positioniert hat. Die vermeintlich falsche Ausrichtung des Mikros ließ meine Interview-Partner doch immer wieder stutzen (Was in einem Fall fast zum Handgemenge führte ;-)). Switchpak hat das gute Stück im …

Zoom H4 am MacBook

Ganz neue Möglichkeiten ergeben sich, wenn der Zoom H4 am MacBook via USB-Kabel angeschlossen wird: Dann lässt er sich über Garageband als externes Mikrofon nutzen. Eine Möglichkeit, die zwar rein theoretisch auch für Windows-User offen steht – bei mir kam das jedoch nie in Frage. Der Lüfterlärm wäre als permanentes Rauschen im Hintergrund zu hören. Also blieb bislang nur die Möglichkeit, gesprochenes Wort als MP3-Datei auf die SD-Karte zu schieben, um die Datei anschließend in Audacity importiert zu werden. Dabei sind zwei Zwischenschritte nötig – jedesmal mit Qualitätsverlust verbunden. Das ganze ist nun überflüssig, weil ich mir das MacBook gekauft habe. Den Umgang mit MacOS X übe ich derzeit noch. Unter anderem mit Garageband. Das ist das mitgelieferte Soundschnittprogramm von Apple und für Podcaster eine gaaaanz feine Sache. Für alle Vista-User wichtig: Es gibt ein neues Softwareupdate für den H4 Weil ich schon mal dabei war, habe ich die neue Podpress-Version 8.2 als Plugin ins Wespennest installiert. Dank an Jörn von nerotunes.de Viel Spaß beim Hören für die nächsten zehn Minuten.

Angefreundet mit dem MacBook

Das MacBook, wie sich das Notebook von Apple nennt, ist wahrlich eine nette Sache. Über das Leid ein neues Betriebssystem zu verstehen, hab ich mich ja schon ausgelassen. Wo Schatten ist, da sollte bekanntlich auch etwas Licht sein. Und das ist beim MacBook in der Tat vorhanden. Trotz seiner Größe ist der portable Apple ein vollwertiger Rechner. Ausgestattet mit allem, was die moderne Elektronik-Konsumgüterindustrie so als hipp bezeichnet: Intels Dual Core-Prozessor zum Beispiel. Grund genug, auch meine Leser mit einem ersten, etwas umfangreicheren Resumee zu belästigen. Bei Bedarf:

Apple haben tät ich gern

Dieses McBook raubt mir die Nerven. Nicht, dass ich eines hätte. Eines haben tät ich schon gerne. Nachdem nun auch Axel umgekippt ist, ringe ich erstmals seit den Überlegungen vom Oktober wieder mit mir. Und am Ende steht die Frage aller Fragen: Tun oder lassen? Inzwischen hat sich bei Apple in Sachen McBook ne Menge getan. Der Prozessortakt wurde hochgeschraubt und der Preis fiel. Im Vergleich zu Oktober 2006 (das McBook schlug mit 1.379€ zu Buche) kostet das vergleichbare Modell heute ’nur noch‘ 1.049€ und damit satte 230€ weniger. Leider hatte ich seinerzeit keine technischen Rahmendaten des McBooks notiert. Anders beim (statt des McBooks) gekauften HP. Gesetz den Fall ich würde tun wie ich will und entscheide mich nun doch für ein McBook. Es bliebe die Frage: Welches ist besser? 2GB RAM und 120 MB Festplatte bei 2GHz oder 1GB RAM und 120 MB Festplatte bei 2.16GHz. Letzte Variante kostet derzeit 40€ weniger. Nicht, dass ich geizig wäre – aber RAM nachrüsten geht doch immer noch später, oder nicht?

Kritik am ZOOM H4: Meine Meinung

Es wird Zeit, auch mal was kritisches zum ZOOM H4 zu sagen. Der MP3-Rekorder leistet mir zwar gute Dienste aber viele Hörer wollen offenbar etwas zu den ‚Störgeräuschen‚ hören. Die heutige Folge handelt vom Software-Update, enthält meine Stellungnahme zur Kritik im Tontechniker-Forum, einen Hinweis auf die vom Hersteller empfohlenen SD-Karten und zu guter Letzt einen Tipp zu Audacity, dem Opensource-Schnittprogramm mit dem auch mein Podcast produziert wird. Shownote-Links: Die neue Software mit der Versionsnummer 1.20 für den H4 gibt’s hier. Im Tontechniker-Forum gibt es kritische, ja sogar warnende Stimmen zum Gerät. Im gleichen Forum steht hier eine ausführlichen Kritik zum Mikrofon. (Mir persönlich ist das etwas zu theoretisch.) Eine Liste der vom Hersteller empfohlenen SD-Karten von 512MB bis 2GB. Mein Fundstück im Audacity-Forum: Die ‚Schnitt-Vorhör-Funktion über die Strg-Taste‚. . Ich freue mich wie immer Feedback. Die Kommentarfunktion steht euch dafür offen. Wenn dir das Schreiben zu umständlich ist: Gib mir doch eine Bewertung und klicke einen der fünf Wespenköpfe unter dem Titel an. Viel Spaß beim Hören.

Podcast Praxistest: Produktionsbedingungen

Der dritte Teil meiner kleinen Serie über die Podcastproduktion mit einem externen MP3-Rekorder befasst sich vor allem mit dem Feedback auf vorherige Beiträge. Ich beschreibe in dieser Folge die Bedingungen, unter denen ich meine Folgen aufbereite und stelle dabei ein paar Tricks vor, mit denen ich gut fahre. (update – bin auf Mac umgestiegen und das ergibt andere Möglichkeiten) Die richtige Position des Mikrofons beim Aufnehmen: Meine Nasenspitze berührt fast den Ploppschutz, der bei meinem Aufnahmengerät im Lieferumfang enthalten war. Damit Ploppgeräusche möglichst ganz vermieden werden, habe ich das Mikro etwas oberhalb der Lippen plaziert. So ‚hauche‘ ich an den Kapseln vorbei… Der Rekorder selbst ist auf einem Fotostativ montiert. Dafür nutze ich den ebenfalls mitgelieferten Stativhalter, auf dem der Recorder festgeklettet wird. Die Mirkofoneinstellung regelt man beim H4 am einfachsten über einen Schiebeschalter. So hat man zwar nur die Auswahl zwischen drei Empfindlichkeitsstufen – dafür ist ein Wechsel relativ schnell machbar. Zwar kann auch softwareseitig eine Aussteuerung vorgenommen werden, die ist aber recht aufwendig einzustellen, was an der Menueführung beim H4 liegt. Leider ist …