Alle Artikel mit dem Schlagwort: Kinder

Feuerwerk zum Schützenfest 2017

Tradition ist ein großes Wort. Schützenfeste sind definitiv mit diesem Wort eng verbunden. Und wenn für mich persönlich etwas mit dem Schützenfest verbunden ist, dann das Feuerwerk in Lüchow. Ich habe vergessen wann meine Eltern mich das erste Mal mit zum Schützenplatz genommen haben, um das Feuerwerk anzusehen. Ich weiß nur, dass es mich schwer beeindruckt hatte. Umzugsbedingt bin ich nun das erste Mal seit Jahren Gast beim Feuerwerk. Mit dabei: mein 7-jähriger Sohn. Und ja – es hat uns schwer beeindruckt.

Dampfmaschinen für die Jungs

Machen wir uns nix vor: Maschinen begeistern meinen Vaterinstinkt irgendwie mehr als Kuscheltiere. Klassischer Fall von Arbeitsteilung könnte man sagen: Karen die Karnickel und ich…, ja was eigentlich? Geomag ist als Spielzeug toll aber eher kreativ und die Lego-Eisenbahn macht zwar Geräusche, ist aber irgendwie schon fast wieder kuschelig. Gut, dass es Opa gibt, jenen Verwahrer alter und längst vergessener Schätze meiner eigenen Kindheit, die – auch nach 35 Jahren – immer noch eine unglaubliche Faszination ausüben. Schön, dass es Euch gibt.

Ein Vater empört sich: Lasst die Erzieher in Ruhe!

Ein schreibgewandter Kinderarzt, etwas Medienschelte und fertig ist eine Predigt vor Gläubigen: Die FAZ wird ihrer Rolle gerecht und lässt besagten Kinderarzt eine Binsenweisheit diagnostizieren: Immer mehr Kinder landen beim Therapeuten, schuldig seien die Eltern. Das veranlasst Michael Hauch zu einem Aufruf in der FAZ. Dies ist kein Plädoyer, nichts zu tun, sondern die Aufforderung an Eltern, Grundschullehrer und Kinder- und Jugendärzte, Kinder bei ihrer Entwicklung individuell und aufmerksam zu begleiten, sie zu stärken, Entwicklungshindernisse zu beseitigen und Ressourcen zu wecken, um ihnen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Ein Arzt empört sich: Lasst die Kinder in Ruhe! – Gesundheit – FAZ. Wahrscheinlich stimmen viele Therapeuten den Ausführungen des Kinderarztes zu. Ich schliesse mich der Schlussfolgerung ja auch an, kritisiere aber deren Herleitung. Es vergeht kaum ein Tag bei meiner Arbeit als Kinder- und Jugendarzt, an dem nicht verunsicherte Eltern um Physio-, Ergotherapie- oder Logopädieverordnungen für ihre aus meiner ärztlichen Sicht altersgerecht entwickelten Kinder bitten. Geschickt werden sie vor allem von Grundschullehrern und Grundschullehrerinnen. Schade dass die aufmerksamen Lehrer(innen) und Erzieherinnen dabei so schlecht wegkommen. Ich …

Ver(Antwort)ung

Seit der Junior im Kindergarten ist, kommt Mann auch öfter mit den Erziehungsmitteln anderer Eltern in Berührung. Dabei erschreckt mich die Selbstverständlichkeit, mit der andere Erziehungsberechtigte ihren Nachwuchs vor der Glotze parken. Es stellt sich die Frage, wer eigentlich die Verantwortung trägt: die Eltern oder die Sender, die sich ihre Zielgruppe ja sehr genau aussuchen.

Lesetipp: Das Duell « Herzdamengeschichten

Gestern war einer dieser wunderbar produktiven Online-Tage an denen ich weiß, dass es Wert ist doch am Ball zu bleiben. Zum Abschluss eines wunderbaren, etwas frischen Sandkasten-Frühlingstages, noch einmal online gegangen, finde ich eine Geschichte auf einem mir neuen Blog (übrigens via Facebook). Es geht um nichts mehr aber auch nichts weniger, als dass, was man aus seinem Vaterdasein macht. Die Quintessents: Und ich bin selbst Papa! „Und ich“, sage ich und hebe meine Augenbrauen dezent an, „ich bin selber Papa.“ Der Junge guckt verblüfft. Dann denkt er nach. Er sieht auf seine Schuhspitzen, er sortiert emsig Steinchen. Dann gibt er endlich auf, zuckt mit den Schultern, wirft mit einen ganz kurzen, fast schon freundlichen Blick zu und sagt anerkennend: „Okay. Das ist auch sehr gut.“ Das Duell « Herzdamengeschichten.

Den Kindermedien erhalten bleiben

Es hatte etwas mit meinem geänderten Xing-Status zu tun, dass ein alter Kollege sich meldete. Wir hatten zusammen für die AutoLernWerkStadt so einiges auf die Beine gestellt und haben uns während der vergangenen Jahr auf unterschiedlichen Wegen der fortschreitenden Online-Sozialisation immer wieder mal getroffen. So haben wir unsere Erfahrungen mit Blogs gemacht und die Portalszene für Kids im Auge behalten (was bei mir inzwischen echt zu kurz gekommen ist). An ihn musste ich denken, als ich eben in YouTube dieses Video gefunden habe.   Uli drückte in einer kurzen Mail via Xing nämlich die Hoffnung aus, dass ich den Kindermedien weiter verbunden bleibe. Sorry, aber ich fürchte, das wird die Zukunft falls Eltern sich weiterhin so wenig um das Online-Leben ihrer Kids kümmern wie es bislang der Fall ist.  Das Problem: Die Eltern von heute sollen ihre Kinder in eine Welt einführen, von denen sie selbst nicht den Hauch einer Ahnung haben, weil sie gar nichts in dieser Welt anfangen können. Sie sind dabei so von der Richtigkeit ihrer Sicht überzeugt, wie mein Onkel Günther, …

"Küss mich!"aktuelle Kussgesetze

Jugendkultur mal ganz praktisch, frisch gefunden im Web. Am besten finde ich persönlich ja die Sache mit dem Zungenkuss (Punkt 3 des „internationalen Jugendgesetzes“). 1: Kuss auf die Wange: Freundschaft 2: Kuss auf die Stirn: Sehnsucht 3: Kuss auf die Schulter: Begierde 4: Kuss auf den Mund: Liebe 5: Schlägt ein Mädchen einen Jungen, so ist er berechtigt, sie zu küssen. 6: Bläst ein Mädchen einem Jungen das Feuerzeug aus, so will sie geküsst werden. 7: Mädchen mit blauen Augen dürfen ungefragt geküsst werden. 8: Mädchen mit braunen Augen dürfen mit Jungen machen was sie wollen! 9: Husten oder Räuspern: Ich Liebe Dich! 10: Beim Küssen ist jeder Abstand zu vermeiden. 11: Stolpern: Nimm mich in die Arme. 12: Die Hand halten: Ich will mit dir alleine sein. 13: Auf die (eigenen) Lippen beißen: Eifersucht. 14: Zunge rausstrecken: Küss mich. 15: Auf den Fuß treten: Liebeserklärung. 16: Krault ein Mädchen einem Jungen das Haar, heißt das, sie kann ohne ihn nicht leben! 17: Kuss mit geschlossen Augen: Liebe mich so wie ich dich! 18: In …

Dannenberger Elterninitiative Dömitz?

Aus aktuellem Anlass eine Frage an meine Leser in Lüchow-Dannenberg: Gibt es eine Elterninitiative die versucht, ihre Kinder trotz des Aufnahmestopps in Dömitz anzumelden? Vom Landkreis dürfte in dieser Angelegenheit wenig Unterstützung zu erwarten sein, immerhin ist an dessen Weigerung sich an den Kosten zu beteiligen, die ganze Angelegenheit hochgekocht. Auch in der Prignitz ist das ein Problem und Eltern sind betroffen. Aber im Netz habe ich bisher nichts gefunden, was ja aber noch nichts bedeuten muss.

Lüchow-Dannenberger unerwünscht

Es sind vor allem die Elbanreiner, die ihre Kinder ins benachbarte Mecklenburg-Vorpommern auf die Schule schicken. Wer in Damnatz oder Gusborn wohnt, überlegt sich zweimal ob er den Nachwuchs in das Dannenberger Gymnasium fahren lässt oder in Dömitz anmeldet. Akute Raumnot und eine mäßige Ausstattung in Dannenberg konkurrieren mit Turbo-Abi und einer hoch motivierten Lehrerschaft in Dömitz. Ihre Entscheidung? Fakt ist: 78 Schüler aus Lüchow-Dannenberg besuchen das regionale Schulzentrum in Dömitz, ohne dass der Landkreis sich an den daraus entstehenden Kosten beteiligt. Fakt ist auch: Damit ist nun Schluss. Schüler aus dem benachbarten Landkreis Lüneburg dürfen noch kommen und die Schulen im Landkreis Ludwigslust besuchen. Für neue Schüler aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg und dem Landkreis Prignitz ist ab dem Schuljahr 2008/2009 Schluss. Das ist das bittere Fazit, dass der Ludwigsluster Landrat Rolf Christiansen während einer Pressekonferenz im Schulzentrum Dömitz ziehen musste. Schweriner Volkszeitung Der Landkreis Ludwigslust zieht also die Notbremse indem er für das kommende Schuljahr keine weiteren Schüler aus Lüchow-Dannenberg annimmt. Bleibt zu hoffen, dass der Kreis die „eingesparten“ Mittel dafür verwendet, die Ursache …