Alle Artikel mit dem Schlagwort: marketing

DAN APP 2.0 – or just still beta

Nein, man sollte nicht gleich alles zerreden. Zugegeben: Wenn eine Kleinstadt wie Dannenberg oder besser deren Samtgemeinde eine App in Sachen Selbstvermarktung in Auftrag gibt, dann ist es zu erwarten dass es Luft nach oben gibt, ja geradezu geben muss. Und genau diese Einsicht ist es, die mich zu diesem Artikel treibt. Die bloße Benennung des jüngsten Sprosses aus dem Alma-Umfeld ist eine Kampfansage. Seht her, Ihr Hippen der Welt! Dannenberg hat, was man andere gerne hätten: den Zugriff auf das Web 2.0! Dumm nur, dass es gewisse Regeln in diesem Spielfeld gibt. Zum Beispiel bei die Versionierung: Da gibt es 0er Versionen die verwedendet werden bis technisch und strukturell alles steht. Irgendwann gibt es ein Beta, an dem die Öffentlichkeit in Versuchung geführt und um Feedback gefragt wird. Das erste, echte (Major) Release beginnt aber immer mit einer eins. (Außer bei Windows – da hieß es 3) Dannenberg aber steigt mit einer Zwei ein und dass, obwohl die meisten bis hierhin Gefragten und Bestimmer selbst kaum Smartphones, geschweige denn Apps nutzen. Das bleibt nicht …

Dannenberger Ramsch Markt

Danke Dirk! Ein wirklich lesenswerter Kommentar zum „Großmarkt“-Ambiente in Dannenberg. Auch wenn ich nicht daran glaube, dass die Lange Straße mit Kunsthandwerk beschickt werden könnte – Dann lieber keinen Großmarkt als diesen. Er versaut jedes Innenstadt-Image und passt von der Ausrichtung her eher in die Gewerbegebiete am Stadtrand. MEINUNG: Dannenberger Ramsch Markt.

Hört auf, den Leuten was zu verkaufen!

Vielleicht ist dieses Video auch für den einen oder anderen Einzelhändler in Dannenberg interessant. Warum? Der nette Herr im Video erklärt den Erfolg der Einzelhandelssparte des erfolgreichsten Konzerns der Welt anhand von drei Faktoren wie man in einem an sich hart umkämpften Markt sich mit Qualität im persönlichen Kundenkontakt gegen die Konkurrenz durchsetzt.

Nike Air Yeezy 2 – Max Berry – Logoland

Anstehen für ein Paar Turnschuhe, für deren Besitz man sich in zehn Jahren mit Sicherheit schämen wird? Ist wohl eine – sagen wir mal – verbreitete Geisteshaltung, sonst wäre der Spiegel wohl kaum drauf gestossen. Schlaflose Nächte, endloses Warten und dabei Bier trinken. Drei Tage lang hat sich Henrik Franke auf seine neuen Sneakers gefreut. Der 27-Jährige schlief auf dem Gehweg und aß kaum. via Nike Air Yeezy 2: Tageslangen Campen für ein Paar Schuhe – SPIEGEL ONLINE. Warum darüber stolpern, warum es erwähnen? Es gibt im Zusammenhang mit dieser Meldung ein Buch das ich jedem aufgeweckten Konsumenten empfehle: Logoland von Max Berry. Das Buch eignet sich übrigens nicht für die Apple-Jünger, die vor den Apple-Stores in der Schlange auf das iPhone 5 warten und entspannende Unterhaltung suchen. Ähnlichkeiten sind rein zufällig! 😉

Gewonnen

Ich habe selten etwas gewonnen. Was einfach daran liegt, dass ich selten an Gewinnspielen teilnehme. In der Regel reizen mich die Gewinne im Grunde nicht wirklich und der dafür zu betreibende Aufwand nervt mich mehr, als es mir der Nutzen des Gewinnes wert wäre. Aber diesen Anstecker brauchte ich einfach. Was nicht zuletzt daran liegt, dass ich die morgendlichen Ergüsse von Bob so sehr schätze, dass ich mich gerne während seiner Ergüsse beschimpfen lasse. Und außerdem: Girls Don’t Poop ist mal echt geil! Ein Gewinnspiel, bei dem einfach ein @Reply via Twitter geschickt wird, ist so ziemlich das niederschwelligste was ich mir vorstellen kann – und gewonnen habe ich auch noch! Let the games begin!

Slow-City – Lüchow gibt Gas

Die Lüchower müssen nicht traurig sein, dass das Slow-City-Konzept – mit erheblichem Zeitdruck entwickelt – nicht preiswürdig zu sein scheint. Erstens finde ich das Konzept, soweit es in der EJZ stand, recht charmant. 😉 Zweitens wäre das Erringen eines Preises auch eine leidige Verpflichtung: Wenn das Konzept so gut war, käme nur mangelhafte Umsetzung als Grund für ausbleibende Nachhaltigkeit in Frage, oder? Ich glaube, solche Ãœberlegungen tauchen im politischen Leben unvermeidbar auf. Das es nicht zwingend an der Umsetzung liegt wenn der Langzeiteffekt trotz Vorschusslorbeer ausbleibt, steht auf einem anderen Blatt. Und überhaupt: Es gäbe sicher viele Preise, die sich für das Konzept Slow-City anbieten würden – aber lohnt der Aufwand Vorschusslorbeeren zu sammeln oder ist es nicht ohnehin besser, alle Energie für die Mobilisierung vor Ort zu investieren und auf die bevorstehende Ernte zu hoffen? Dass die Lüchower das können, beweist der gelungene Auftakt der Bürgerstiftung in diesem Jahr. Sie wird sich langfristig durch gewonnene Freiheit auszahlen.

Wendland-Express

Was in der Heide möglich ist, könnte vielleicht auch im Wendland funktionieren – oder nicht? Gestern Mittag wurden die drei Buslinien des „Heide-Shuttle“ zum dritten Mal seit ihrem Start 2006 offiziell auf ihre Rundtouren geschickt. Ab heute fahren sie fahrplanmäßig von morgens bis zum frühen Abend durch die Landkreise Harburg und Soltau-Fallingbostel. Der vor zwei Jahren gestartete „Heide-Shuttle“ hat sich nach den Worten von Landrat Joachim Bordt zu einem „fulminanten Erfolg“ entwickelt: Im vergangenen Jahr sind demnach 41 000 Fahrgäste in den drei Saison-Monaten in die Busse des „Heide-Shuttle“ gestiegen. HAN (online)

"Billig billig billig!"… Du wollen kaufen Haus in DAN

Vielleicht liegt es an der exponierten Lage. Vielleicht ist es die Stillstandspolitik, die den Landkreis seit Jahrzehnten prägt. Vielleicht ist es auch gar nicht in unserer Hand aber verdammt noch einmal: Warum leben wir eigentlich im schönsten Landstrich den man sich vorstellen kann und warum werden die Häuser hier immer billiger? Seit 1999 haben die Objekte im Schnitt 12,75 Prozent an Wert verloren. Bei 50 Jahre alten Gebäuden betrug der Preisrückgang im Schnitt 3,3 Prozent. Aus Sicht der vergangenen neun Jahre addiert sich der durchschnittliche Wertverlust bei diesen Immobilien auf 13,75 Prozent. Am günstigsten sind Bestandsobjekte im Landkreis Lüchow-Dannenberg. Hier betrug der durchschnittliche Preis für ein bestehendes Eigenheim unabhängig von dessen Alter im vergangenen Jahr 90 000 Euro. Am teuersten wurden Einfamilienhäuser in der Landeshauptstadt Hannover mit einem Durchschnittspreis von 250 000 Euro gehandelt. Welt (online) Die Auswirkungen am Markt sind offenbar bekannt – aber wo ist die Vision, dem Trend Einhalt zu gebieten und – womöglich – umzukehren?