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Zimmer frei zur KLP 2012

Ich habe mit der KLP kein Glück. Die angekündigten Gäste haben sich wieder abgemeldet. Schade, aber nun wieder kurzfristig verfügbar: Ursprünglich ein Teil des Wohnhauses, haben wir im 2010 unser Gästezimmer vor allem für den Besuch von Verwandten aus Berlin ausgebaut. Zum Zimmer gehören ein Duschbad, eine kleine Küche mit Kaffeemaschine und ein Zweiplatten-Herd, ein WLAN-Anschluss mit DSL-3.000 Internet und ein Pkw-Stellplatz auf dem Hof. Wenn Ihr also nicht wisst: Wo schlafen während der KLP im Wendland? Warum 2012 einfach mal in Dannenberg übernachten? Gerne einmal bei Karen nachfragen. Den Kontakt und mehr zum Gästezimmer gibt das hier!

Veto!

Heute sollte unsere Therme angeklemmt (- sorry: moniert!) werden. Ein Aunruf beim Hersteller ergab, dass das Abgasrohr durch einen Bogen rechnerisch viel zu lang für das Gerät wird. Da schreitet der Schornsteinfeger ein – ist sein Job – und sagt laut „Veto!“ Nun hänge ich einen Tag im Rückstand und meine Firma ist so nett mir morgen einen Tag Urlaub zu geben. Das nenne ich mal Urlaub. Die wesentliche ToDo sind abgearbeitet aber wie immer sind die letzten Ecke die schwierigsten. Am Ende muss eben alles zusammenpassen. Das gestaltet sich für den ambitionierten Amateur immer etwas schwieriger als für den gelernten. 😉

Wasserdicht

Komisch ist das – während Facebook und Co sich langsam aber sicher in meinen Medienalltag geschlichen haben, Google+ noch etwas Zeit von meinem Onlinebudget abfressen will (und das erfolgreich), kommt mir gerade wieder der Vorteil meines Wespennestes unter die Finger: Ich kann meine Höhen und Tiefen als Bauherr erneut durchleben. Was beim Badezimmer meiner Schwiegermutter noch dokumentiert ist, verschwindet bei Mark Zuckerberg im Nirvana der Belanglosigkeiten meiner Timeline. Dort könnte es zwar für alle Bösewichte dauerhaft lesbar sein, mir verschliesst sich diese Historie leider völlig. Aber das liegt wohl an meinen mangelnden Kenntnissen – mea culpa sozusagen. Heute jedenfalls war wieder einer dieser Badezimmer-sucks-Tage wie schon so oft danach wieder. Heute aber, wie schon gestern mache ich daraus ein Wespennest-Thema, weil ich finde, dass mein Privatleben mich eben auch etwas angeht und ich es hier wenigstens wiederfinde – falls es mich noch einmal in die Untiefen ungeliebter Wochenendarbeit eintauchen möchte. Heute fertig gemacht: Den Badewannen-Teil mit Dachschräge, Estrich im Ecktoiletten-Bausatz, Flurtür-Einfassung. Offen: Heizungswandseite, Fensterfront mit Fensterrahmen und Einfassung, Schlafzimmertür-Einfassung, Decke. Schlecht: Keine Ahnung, wann ich …

Das Kreuz…

Es ist ein Kreuz. Nicht, dass ich mich beschweren will aber diese Altbauten haben soviele Ãœberraschungen hinter der Tapete, dass der schlaue Hausbesitzer sehr vorsichtig mit Renovierungsplanungen sein sollte. Manchmal lässt es sich nicht vermeiden, aktiv zu werden und dann sind die örtlichen Nahversorger unentbehrlich. Ein Sack Zement am Sonnabend, 45 lfd Meter Schalbrett kurz vor Feierabend, etwas Isolierung und … was hab ich noch vergessen? Egal, ich komme Montag Abend und hole den Rest. Sicherlich macht es viel Freude, an alten Häusern vorbei durch die Stadt zu schlendern – aber wenn aus einem offenen Fenster eine Stichsäge kreischt. glaubt mir: Dann denkt ein Bewohner „…es ist ei Kreuz“!

"Billig billig billig!"… Du wollen kaufen Haus in DAN

Vielleicht liegt es an der exponierten Lage. Vielleicht ist es die Stillstandspolitik, die den Landkreis seit Jahrzehnten prägt. Vielleicht ist es auch gar nicht in unserer Hand aber verdammt noch einmal: Warum leben wir eigentlich im schönsten Landstrich den man sich vorstellen kann und warum werden die Häuser hier immer billiger? Seit 1999 haben die Objekte im Schnitt 12,75 Prozent an Wert verloren. Bei 50 Jahre alten Gebäuden betrug der Preisrückgang im Schnitt 3,3 Prozent. Aus Sicht der vergangenen neun Jahre addiert sich der durchschnittliche Wertverlust bei diesen Immobilien auf 13,75 Prozent. Am günstigsten sind Bestandsobjekte im Landkreis Lüchow-Dannenberg. Hier betrug der durchschnittliche Preis für ein bestehendes Eigenheim unabhängig von dessen Alter im vergangenen Jahr 90 000 Euro. Am teuersten wurden Einfamilienhäuser in der Landeshauptstadt Hannover mit einem Durchschnittspreis von 250 000 Euro gehandelt. Welt (online) Die Auswirkungen am Markt sind offenbar bekannt – aber wo ist die Vision, dem Trend Einhalt zu gebieten und – womöglich – umzukehren?

Du kriegst die Tür nicht zu

Wir haben eine Schiebetür die Küche und Büro trennt. Diese Tür wurde bereits in den 60ern eingebaut und versah bislang immer ihren Dienst. Solange bis wir einen neuen Fußboden im Büro verlegten. Seitdem schleift Holz (Tür) auf Laminat (Boden) und das geht natürlich gar nicht. Dummerweise ist die Konstruktion der Schiebetür für die Ewigkeit. Sprich: Sie lässt sich weder einstellen noch ausbauen. Das Lösen von einigen Schrauben an der tragenden Führungsschiene war zwar machbar, hilft aber dummerweise nicht weiter. Aushängen geht nicht, einstellen geht auch nicht. Nun stehen wir hier und wissen uns irgendwie nicht zu helfen. Es geht nicht vor und auch nicht zurück. Kennt jemand einen findigen Tischler im Landkreis?

Undank ist der Welt Lohn

Back to the roots, fällt mir bei dem Thema nur ein. Wir bauen zur Zeit nämlich wieder. Diesmal ist die Küche in einer der schwiegermütterlichen Wohnungen dran. Meine Schwimu hat nämlich ein Mehrfamilienhaus und das ist dringend überholungsbedürftig. In einer der sechs kleinen Wohnungen wird die Küche neu aufgesetzt. Der Mieter wohnt während der Umbauphase noch drin und leidet zusehens am Umstand, dass die Küchenmöbel sich in einer Abstellkammer stapeln. Also müssen wir auch am Wochenende ran und weil es so schön ist, isolieren wir gleich noch die Außenwand. Jetzt trocknet der Spachtel, der Tiefengrund ist eingezogen und morgen können die beiden Bewohner mit den Tapeten anfangen. Das hatte ich zwar noch in meiner ‚Pflicht‘ als Vermieter gesehen – aber die beiden sind wohl eher froh, wenn ich mein Werkzeug packe und gehe. Undank ist der Welt Lohn 😉

Küchenplanung

Also wenn ein Unternehmen sich im Internet wirklich gut verkaufen kann, dann Ikea. Der schwedische Möbelbauer erlaubt eine Warenbestandsabfrage via Web und verschafft mir als Kunden damit den nötigen Ãœberblick. Denn nur, wenn das fehlende Küchenelement wirklich verfügbar ist, fahre ich von Dannenberg bis nach Hamburg. Nach 5 min habe ich sowohl die Artikelnummer als auch die betreffende Filliale ausfindig gemacht. Sehr schön. Der Preis ist auch okay und Karen und ich schon auf dem Weg.

Endlich online

Der letzte Schritt ist getan: Wir sind wieder online. Bei dem Umzug der Technik hat sich ein Fehler ins System geschlichen. 1und1 versuchte, unseren DSL-Anschluss auf die Dannenberger Telefonnummer zu verlegen. Und die hatte sich zwischenzeitlich geändert. Tja! Dumm gelaufen. Während man bei Karlsruhe auf der Suche nach unserer neuen Nummer war, hatte die Telekom uns bereits angeklemmt. Und wir waren fast 2 Wochen länger offline, als ursprünglich geplant. Das ist an sich ja nix schlimmes – macht sich aber aus geschäftlicher Sicht alles andere als gut. Ich merke, wie wichtig die elektronische Erreichbarkeit inzwischen geworden ist. Nun kann ich endlich Angebote schreiben (und vor allem verschicken) und so meine neue Existenz in Dannenberg aufbauen.Ãœber Hilfe kann ich mich nicht beschweren, was mich in der Annahme bestätigt, dass nette Umgangsformen zu jedermann sich langfristig auszahlen. So – jetzt mache ich mich an die Arbeit. Unser Steuerberater wartet bereits. 😉