Alle Artikel mit dem Schlagwort: Web2.0

ebay und der Jugendschutz

Eben auf Jugendschutz.net gelesen (wo man die Bild offenbar sehr genau verfolgt): Das Internetauktionshaus eBay kann zur Sperrung jugendgefährdender Angebote verpflichtet werden. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden. jugendschutz.net Das ganze passt doch irgendwie zusammen: Erst wird Yahoo mit dem deutschen Flickr auf den Jugendschutz vergattert, nun folgt ebay. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die gesamte Web2.0-Szene dem Jugendschutz zum Opfer fällt. So kommt die Zensur leise still und heimlich durch die kalte Küche. Das kann es doch auch nicht sein. Wenn schon, dann bitte ein vernünftiges Verfahren. Ich schlage vor, einen digitalen Personalausweis einzuführen. Der gibt im Zweifelsfalle dem Websitebetreiber (oder den Strafverfolgungsbehören) darüber Auskunft, wann ich welche Inhalte anschauen will – und ob ich das darf. Anonym zu surfen ist eh nur etwas für die Hardcore-Nerds und selbst die können sich wahrscheinlich nicht sicher sein, dass das immer klappt. Warum dann nicht gleich konsequent und mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen? (Ich mein ja nur)

Mittelstand & digitale Kluft

Der Mittelstand tut sich schwer in Sachen Internet. Die Auguren drängen zur Eile ob der bahnbrechenden Entwicklungen die da ins Haus stehen und sie erreichen ihre Hörerschaft. Oder vielleicht doch nicht? Matthias Schwenk sucht von Bad Saulgau aus nach Konzepten und Ideen, mit denen Mittelstand die neuen Möglichkeiten der Kommunikation mit Kunden, Lieferanten und Kollegen forciert. Schauen wir mal, was in Baden-Würtemberg geht. Bei meinen Gesprächen hier vor Ort ist mir aufgefallen, dass die Lust sich mit dem Thema auseinanderzusetzen eher gering ist: ‚Grundsätzlich ist das ja sehr interessant, aber ich habe dafür wirklich keine Zeit‘, erklärte mir jüngst ein Gesprächspartner. Und er ist überzeugt, dass die hiesige Unternehmerschaft das ähnlich sehe. Zeit ist knapp und Trends sind flüchtig. Nun denn. Ich vermute hier die ersten Auswirkungen der digitalen Kluft. Zwar ist das Internet bekannt- aber mehr als email und die Startseite von t-online (ggf. Spon oder DieWelt) wird eben nicht genutzt. Für besonders problematisch halte ich die Tatsache, dass die meisten Innovationen und Möglichkeiten (und Risiken) für den Mittelstand ausschließlich über das Web kommuniziert …

Web2.0 zwischen Grundbegriffen und Strategie

Wenn eine Veranstaltung vom Thema Web2.0 handelt, von Strategie und Chancen die Rede ist, diese Veranstaltung unter dem Label eines ‚Gründerzentrums‘ läuft und die ganze Sause nix kostet – dann ist die Bude voll. So geschehen und miterlebt gestern in Wolfsburg: beim Coachingabend des Innovationscampus der WOB AG in Wolfsburg. Eine ausgesprochen charmante Geschäftsführerin einer regionalen Fullservice-Agentur gab den Coach und rund 200 Teilnehmer – Gründer wurden von einigen Anwesenden auch gesehen – lauschten, um sich anschließend um das ‚rustikale‘ Häppchen-Arrangement zu versammeln und fleißig zu networken und oder Bier zu trinken. ‚Chancen und Strategien‘ in Zeiten dieses neuen, aufregenden Webzeitalters sollten behandelt werden. Die Präsentation ist her zu beziehen – vor allem für echte Einsteiger geeignet. Aber bitte: Möge sich jeder seine eigene Meinung bilden. Was bleibt, wenn einem die Häppchen nicht munden und kein Bier getrunken werden darf, weil man am gleichen Abend noch nach Hause fahren muss? Die Erkenntnis, dass viel zu viele Onliner im Herzen viel zu offline sind und darum zu wenig vom Web an sich wissen. Beispielhaft ist die …

Online-Power to the Bauer

Wo vor allem die Preise den Markt bestimmen, ist Zeit mitunter ein entscheidender Faktor. Was dem Banker recht ist, sollte dem Landwirt billig sein: der Zugang zu aktuellen Informationen. Zugang bedeutet Infrastruktur. Und genau daran hapert es vor allem in den ländlichen Regionen der Republik. Denn während sich in Berlin, Köln, Frankfurt und München die Provider um die Kunden prügeln, wartet man in weiten Teilen der Provinz Wendland noch immer auf DSL. Für alle Landwirte mit DSL-Zugang mein aktueller Surftipp: Agrarheute.com. Ein wirklich gelungenes Beispiel, wie ein traditionelles Berufsmagazin die aktuellen Entwicklungen in Sachen Web für sich nutzen kann. Umfragen, Podcasts, Kommentarfunktion, nebst aktuellen Preistabellen und Feeds – die Leute haben es drauf. Gruß an die EJZ, deren Archiv seit einigen Tagen wieder online verfügbar ist

KishKish – Skype wird zum Lügendetektor

Die Telefonbuchse gehört zum Internet irgendwie mit dazu. Und wer mit dem www kostenlos telefonieren möchte, kann das heutzutage problemlos tun. Die Software Skype macht’s möglich. Das Programm ist kostenlos, das Telefonieren auch. Dass mit Skype trotzdem Geld verdient werden kann, liegt an kostenpflichtigen Zusatzdiensten, die dem Benutzer angeboten werden. Anrufbeantworter, SMS, Telefonnummer (statt Nicknamen) und die Verbindung in das reguläre Festnetz kosten Geld – und die Masse bringt es. Und Innovation. Eine davon wird in einem Zeitartikel über den Skype-Gründer Niklas Zennström angekündigt: Das neueste Accessoire für den Skyper ist der KishKish-Lügendetektor, der die Sprachfrequenz des Benutzers auf erhöhten Stress hin analysiert. »Ein unverzichtbares Extra«, preist Paul Amery, Skypes Direktor für Entwicklung, die künftige Funktion an. ZEIT online – Wirtschaft – – – Was bewegt… : Immer auf die Großen Das wird lustig. Bleibt die Frage, ob das Tool eigentlich rechtmäßig ist. Eine Frage, der sich Gulli in einem eigenen Artikel stellt.

Snap: Irrglaube oder Hilfe?

Hm. Ich kann mir nicht helfen – ich finde die diese Vorschaubilder nicht soooo unpraktisch, wie zur Zeit getan wird. (Ich verkneife mich jetzt hier, hier und hier zu verlinken ;-)) Darum rufe ich zur Abstimmung auf. Was ist Snap? Wer mit dem Mauszeiger einen Link auf meiner Seite berührt, bekommt die Folgen von Snap zu sehen. Die Software öffnet eine kleine Vorschau auf die verlinkte Seite. Irgendwie macht das Tool genau in der Form für mich Sinn. Ich erfahre auf einen Blick, ob da ein Wort (i.d.R. Link zu Wiki) erklärt oder eine Diskussion (i.d.R. Link zu Blog) weitergeführt oder auf vermeintliche Hintergründe (Spon, stern, bundestag) verlinkt werden. Manchmal ist kein Bildchen zu sehen. Das bedeutet in der Regel, es ist nicht sooo wichtig oder ein interner Link. Natürlich finde ich es lobenswert, wenn die Autoren der Kommentare bei Robert und im lawblog oder perfomancingblog (engl.) ihre Links entweder selbsterklärend im Text einweben oder mit minimalistischem und eloquentem Design vergleichbaren Nutzen stiften. Auch der Hinweis man könne doch in der Statuszeile erkennen wohin die …

Gamestar macht Podcast

Computerspiele sind ein Riesenmarkt. Mit Games werden mehr Moneten gemacht, als mit Hollywoodfilmen. Aber bevor Sie jetzt überlegen einzusteigen: Der Kuchen ist weitgehend verteilt. Vor allem der Medienmarkt ist eng. Gameszeitschriften, soweit das Regal reicht. Auch wenn sich die klassischen Medien mit den Möglichkeiten des Web schwer tun – wie hier und hier zu lesen ist: Es tut sich was auf dem Gamessektor. Einer der Marktführer, Gamestar, erweitert sein Print-Angebot um einen 14tägigen Podcast und und kann damit ggf richtig Kohle machen.

Regionalmarketing: Mehr Kanäle nutzen

Das Wendland ist eine traumhaft schöne Ecke von Deutschland. Leider – oder zum Glück – ist es wenig bekannt. Im Auftrag des Stadtmarketing entstand eine sehr schön gemachte DVD, die seit Ende vergangenen Jahres von zahlreichen Einzelhändlern verkauft wird: Dafür gibt es eine gelungene Mischung von wunderschönen Naturaufnahmen und die Sahnstücke des örtlichen Kultur- und Wirtschaftslebens. Während der Produktfilm aus dem Hause Blendwerk eindeutig gesteuerte Kommunikation ist, gibt es ungeschnittene Eindrücke zu Hauf aus dem Web. Vor allem in den großen Portalen wie Flickr, Google und Xing gibt es glaubwürdiges Material zu Hauf.

Kids 2.0: 12jähriger sammelt Geld

Wie das so ist beim Surfen zu später Stunde: Ich stolpere immer wieder über spannende Dinge. Zum Beispiel die Sache mit David Wilson. Der ist erst 12 Jahre alt und verdient sich Taschengeld mit seinem Hobby um es gleich wieder zu reinvestiren. Nun ist David kein Sänger der in einer Nachwuchs-Casting-Show entdeckt wurde. Er ist auch kein leidenschaftlicher Schuhputzer oder Getränkekisten-im-Supermarkt-Schlepper. Er ist Blogger. Seit Juli 2006 ist sein Techzi-Blog online. Das spricht für ziemlich viel Ausdauer und es gibt einen spannenden Einblick in die Welt eines 12jährigen Geeks. Denn Thema seines Blogs sind die sogenannten Gadgets. Jetzt hat er einen eigenen Spendenfond für sein Anliegen eingerichtet: den Umzug seines eblogger-Blogs auf ein WordPress-System.