Jahr: 2006

Retour: Hewlett-Packard liefert nicht

Es hat nicht sollen sein, nun geht er zurück. Eigentlich sollte mein Austauschgerät in dieser Woche kommen. Heute habe ich bei Expert in Salzwedel angerufen, um Näheres zu erfahren. Dort erhielt ich die Auskunft, Hewlett-Packard würde den HP DV 6000 nicht mehr ausliefern. Der Verkäufer bot mir ein vergleichbares Notebook von Acer an. Stellt sich die Frage, wie weit Notebooks „vergleichbar“ sind.

Medien: Das Angebot bestimmt die Nachfrage

Das gilt nicht nur für vermeintlich unverzichtbare Dinge wie Bürsten, Waschmittel, Laptops, Playstation III oder Nintendo WII. Das gilt auch für Inhalte von Medien. Heise bezieht sich auf eine Studie der BCC und stellt fest: Bei rund 43 Prozent der Briten, die sich regelmäßig Internet-Videos ansehen, geht das zu Lasten des regulären Fernsehkonsums. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der BBC in Auftrag gegebene Umfrage. Von den 2.700 Befragten gaben 23 Prozent an, etwas weniger Fernsehen zu schauen, 20 Prozent verbringen sogar deutlich weniger Zeit vor dem Fernseher. heise online – Ich glotz … ja, was denn?

Stellarium: Nehmt die Sterne vom Himmel

Wer seine Liebste so richtig beeindrucken möchte, der sollte mit ihr bei sternenklarer Nacht einen Blick gen Himmel werfen.Gut, das allein macht nun wirklich noch keinen Romantiker und an sich nix besonderes. Aber spätestens wenn Romeo ihr Sternzeichen erkennt und es ihr auch zeigen kann, schmilzt das Mädchenherz wie Butter in der Sonne. Ich weiss ja nicht wie es Euch geht: Mir hatte niemand erklärt, wo denn nun eigentlich der Krebs im Krebs und Meister Petz im großen Bären zu finden sei. Aber jetzt bin ich schlauer. Und das ganze verdanke ich einer unermüdlichen Community, die ein Tool geschaffen hat, das MINDESTENS so beeindruckend ist, wie Google-Earth. Ob Windows, Mac oder Linux – für jedes Tierchen im Cyberspace gibt es eine eigene Datei die auf der Projektseite zu saugen ist. Kosten- aber in keinem Fall wertlos!

Meeting Corinna

so sei es: Nach langer (viel zu langer) Zeit, hätte ich es eigentlich wissen müssen… Corinna wird Wolfsburg verlassen. Warum? Das könnt ihr sie selbst fragen und überhaupt jeder, der sie kennt kann das von ihr erfahren. Ich werde mich hier zu den Einzelheiten nicht weiter äußern. Nur soviel: Dieses Posting ist nur aufgrund der Nachfrage entstanden, wie schnell könnte man wohl einen Videobeitrag nach ganz oben bringen. Also die Frage: Schaffe ich es in kurzer Zeit, den Namen Corinna in Google zu positionieren? Ich vermute ja, Corinna sagt nein. Schau’n wir mal

Kostenloser Spaß: Cartoons aus Kiel

Es hat mich einiges an Ãœberzeugungsarbeit gekostet und am Ende wurde alles gut. Auch wenn ich lange um den heißen Brei herumgeredet habe, schlussendlich hat es doch geklappt: Mein Lieblingsreklame-Büro hat meinen morgendlichen Muntermacher unter eine Creative Commons-Lizenz gestellt. Das bedeutet: Jederman (und jedes Blog) darf die Bilder von Thoddy veröffentlichen solange der Grafiker genannt wird (bei mir per mouse-over) und die Verwertung unter gleichen Bedingungen steht.

Castortransport: Bahn will nicht mehr

‚Eine Bahnfahrt die ist lustig…‘ Den von der Börsengangvorbereitung gestressten Bahnmanagern ist das Lachen offenbar vergangen. Nicht nur dass die endgültige Entscheidung ob der Zuordnung des Gleisnetztes noch nicht gefallen ist, die Bahn findet die Publicity um den Castor-Transport alles andere als komisch. Das geht zumindest aus dem Bahnblog hervor. Endlich mal eine gute Nachricht im Vorfeld des Börsengangs: die Deutsche Bahn AG will sich von ihrer Tochterfirma Nuclear Cargo + Service (NCS) trennen. NCS ist in Deutschland für den Transport des Atommülls zuständig. Auch die Castor-Transporte in das Zwischenlager in Gorleben werden von ihr durchgeführt. Bahnblog: Bahn will sich von Atomtransporten trennen Da räumt die Bahn doch mal eben einen kleinen Nischenmarkt, auf dem wenig zu verdienen aber viel zu verlieren ist, auch wenn die Reparatur und Reinung wahrscheinlich dem Auftraggeber in Rechnung gestellt wird.

Schüler können das schon lange

Was dem Studenten sein StudiVZ ist dem Schüler seine eigene Plattform. Zum Beispiel www.netzcheckers.de. Es ist nur eine von tausenden, in denen sich Erwachsene über Medienkompetenz und Jugend im Internet auslassen. Netzcheckers muss was taugen, steht doch das Siegel von Familienministerin von der Leyen und das von Jugendonline drauf. Und genau das ist es, was mich ärgert. Wenn solch versiegelte Seiten Linktipps ausprechen, dann bitte auch ‚geprüfte‘. Unter dem Menuepunkt ‚Internet‘ werden da ganz tolle Dinge angepriesen: Die WLAN Community fon, die auch von seriösen elektrischen Reportern vorgestellt wurden, und zum auch www.meet-teens.de Das ist auch ein Jugendportal und kommt der ganzen Web2.0-Kiste schon ziemlich nahe. Stichwort ‚user generated content‘. Auf der Seite können Jugendliche darum auch prima Profile anlegen und gaaanz sexy Bilder posten. Ach wie schön ist es doch, wenn die Kiddies unter sich bleiben. Während sich die Bloggosphäre über den mangelnden Datenschutz von Userprofilen bei StudiVZ seit Wochen die Finger wund schreibt, bleibt unbemerkt welche Profildaten von Schülern über die diversen Plattformen gepostet werden. Das ist zwar nicht mehr ganz neu, aber …

Hang him high! Die Macht der Masse

Blogs sind in Deutschland zwar noch immer eine Randerscheinung, trotzdem besitzen sie schon heute eine gewisse Macht. Welche Sachen gerade ganz heiss diskutiert werden, zeigt die spezielle ‚Blogsuchmaschine‘ Technorati auf den ersten Blick. Auf der Startseite werden die Top-Suchbegriffe des Tages eingeblendet und mit etwas Mühe kann man auch die Entwicklung des Themas im zeitlichen Verlauf nachvollziehen. Ein Feature das ich an Technorati sehr mag, bietet es doch reichlich Platz für Ablenkung. Vielleicht macht es sogar Sinn, sich damit näher auseinander zu setzen, auch wenn Statistiken bekanntlich per se manipulativ sind. Ein Zeichen für die zunehmende Bedeutung der Bloggs auf Unternehmen zeigt eine Artikellavine, die derzeit ein hoffnungsvolles Start-Up unter sich begräbt: StudiVZ ist der Name einer Studentencommunity-Site a’la Xing und Co. Die hatte ganz im Stil der DotCom-Ära eine glamoröse Erfolgsgeschichte. Wer als Student etwas auf sich hielt, hinterlegte bei StudiVZ sein Profil und tauschte sich innerhalb der Website mit anderen Studenten aus. Social-Software heißen solche Projekte. Sie füllen sich mit Inhalten, die von den Benutzern (den Usern) selbst erstellt werden. Profile, Bilder, Musik, …