Monate: April 2007

Osterfeuer unter Artenschutz stellen!

Mit Ostern ist das so eine Sache. Ich habe mich vorhin von Henning daran erinnern lassen, wie geil Ostern mit 18 war. Und weil meine geilsten Osterfeuer eben in Vasenthien stattfanden, muss ich jetzt echt mit mir kämpfen. Darf ich als Dannenberger überhaupt noch ins echte Wendland fahren und Vasenthien aufsuchen? Oder mache ich mir damit in meiner ’neuen‘ Heimatstadt so viele Feinde wie meine Schwiegermutter gehauptet? Allerdings kommt hinzu, dass ich in Vasenthien heute einer von denen wäre, die ‚mal vor Ewigkeiten immer mit dabei‘ waren. Die gab es schon vor 20 Jahren und waren mir mit 18 immer irgendwie suspekt. Allein aus diesem Grund wäre es vielleicht sogar sinnvoll, in Dannenberg Flagge zu zeigen. Allerdings, und hier ist der Vorteil des gesetzten Alters, brauche ich kein schlechtes Gewissen haben wenn ich keinen Busch hole. Das ist etwas für die Jüngeren. Ich beschränke mich erstmal auf Fassbier, ne Bratwurst und kalte Füße. ABER: Der Hammer ist ja wohl diese Diskussion um das Verbot von Osterfeuern. ‚Feinstaub!‘, schreit es aus den ersten Verwaltungen. In Österreich …

Werbung auf Lüchow-Dannenberg.de

Werbung im Internet ist nun wirklich nix Besonderes. Im Gegenteil. Ich besuche täglich viele Seiten, deren Betreiber mit Hilfe von Anzeigen ihre Kosten wieder einspielen. Einige wollen Gewinn machen, wundern sich dass es nicht klappt – aber das ist ein anderes Thema. Wenn der Landkreis Lüchow-Dannenberg, die Samtgemeinden Elbtalaue, Lüchow und Gartow als kommunale Einrichtungen Werbung auf der eigenen Website schalten, ist das meiner Ansicht nach ebenfalls in Ordnung (falls das Geld dem Kämmerer zukommt!). Trotzdem habe ich ein Problem mit der (ja, Einzahl) Anzeige, die ich seit einigen Monaten auf den Seiten unserer Kommunen finde. Der Anzeigenkunde macht Werbung für’s citynahe Wohnen in Lüneburg. (und ist dabei so freundlich, direkt auf das Portal der Stadt zu verlinken… *hahaha) Eigentlich ist das eine schöne Fläche für Hotels, kommerzielle Veranstaltungen, Handel, Handwerk und so weiter. Klassischer regionaler Bezug eben. Dummerweise ist Online-Werbung bei der Lüchow-Dannenberger Wirtschaft keine geübte Praxis – selbst auf der Portalseite der Stadt Lüneburg sind nur schlechte Gif’s an ähnlicher Stelle geschaltet. Aber statt konsequenterweise auf die Werbeeinnahmen zu verzichten, tun die kommunalen …

Mittelstand & digitale Kluft

Der Mittelstand tut sich schwer in Sachen Internet. Die Auguren drängen zur Eile ob der bahnbrechenden Entwicklungen die da ins Haus stehen und sie erreichen ihre Hörerschaft. Oder vielleicht doch nicht? Matthias Schwenk sucht von Bad Saulgau aus nach Konzepten und Ideen, mit denen Mittelstand die neuen Möglichkeiten der Kommunikation mit Kunden, Lieferanten und Kollegen forciert. Schauen wir mal, was in Baden-Würtemberg geht. Bei meinen Gesprächen hier vor Ort ist mir aufgefallen, dass die Lust sich mit dem Thema auseinanderzusetzen eher gering ist: ‚Grundsätzlich ist das ja sehr interessant, aber ich habe dafür wirklich keine Zeit‘, erklärte mir jüngst ein Gesprächspartner. Und er ist überzeugt, dass die hiesige Unternehmerschaft das ähnlich sehe. Zeit ist knapp und Trends sind flüchtig. Nun denn. Ich vermute hier die ersten Auswirkungen der digitalen Kluft. Zwar ist das Internet bekannt- aber mehr als email und die Startseite von t-online (ggf. Spon oder DieWelt) wird eben nicht genutzt. Für besonders problematisch halte ich die Tatsache, dass die meisten Innovationen und Möglichkeiten (und Risiken) für den Mittelstand ausschließlich über das Web kommuniziert …

ETI: Zentrale Vermarktung für Elbtalaue und Heide

Es gibt ihn: den Masterplan für die Entwicklung der Lüneburger Heide und der Elbtalaue. Allerdings: Noch ist er nicht in Gänze öffentlich einsehbar. Nur ein kleines Exzerpt ist vorhanden. Am 13. März 2007 wurde das ‚Zukunftskonzept‘ an den niedersächsischen Wirtschaftsminister Walter Hirche übergeben und der war so freundlich, eine Kopie auch ins Kreishaus nach Lüchow zu schicken; zu Händen des Landrates. Natürlich war das keine Gefälligkeit, sondern nur recht und billig – immerhin ist der Landkreis einer von elf Auftraggebern des Konzeptes und bezahlt die Musik, die da bestellt wurde.