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Brauchbar PC + Mac

Hamburg wird meine Stadt

Nein, ich habe nicht vor umzuziehen. Nein, ich habe mein Herz auch nicht ans Tor zur großen, weiten Welt verloren. Ich bleibe im Wendland.
Und doch steigt Hamburg in meiner Wertschätzung als Konsument ungemein. Der Grund ist ebenso einfach wie dekadent: Am 28 29.August öffnet in Hamburg der zweite deutsche Apple-Store.
Ein Laden in dem die hübschen Rechner wie in einer Boutique präsentiert werden und nicht wie im Supermarkt. Immerhin gebe ich nicht immer drei- oder vierstellige Beträge für Konsumgüter aus.
Außerdem fühle ich mich als Kunde eigentlich erst ernst genommen, wenn sich Fachpersonal durch Fachkompetenz auszeichnet und nicht ausschließlich durch die Fähigkeit, mir den Standort eines bestimmten Gerätes in der Regal-Reihe zu nennen.
Jedenfalls freue ich mich gewaltig und suche nach einem freien Wochentag in meinem Terminkalender 🙂
Eine bittere Pille muss trotzdem geschluckt werden: Wenn schon Hamburg, dann doch nicht unbedingt Poppenbüttel, oder?

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Lüchow-Dannenberg

Skandal: Kennen Sie DEN Reiterhof in Clenze?

Groß ist gut aber frei ist besserOkay. Die Ãœberschrift soll die Neugierigen noch neugieriger machen. Auch und nicht zuletzt die Eltern von reitbegeisterten Kindern. Eltern, die sich Gedanken machen ihren Nachwuchs während der nächsten Ferien ins wunderschöne und billige Wendland zu bringen und ihn dort auf Pferden reiten zu lassen.

Diese Eltern und einige Journalisten sind nämlich derzeit auf der Suche nach neuen Fakten und Geschichten, rund um Reiterhöfe im Wendland.
Mal zum Mitschreiben:
1. Es gibt im Großraum Clenze EINIGE Reiterhöfe.
2. Einer wurde jetzt zugemacht.
In dem Reiterhof der unter 2. bereits erwähnt ist wurden angeblich Kinder zum Arbeiten gezwungen und ohne Handys von den Eltern allein gelassen.
Weil das ganz gemein ist und weil die Pferde auch nicht so richtig in Form waren (was den Eltern irgendwie entgangen war, als die Kinder abgegeben wurden), machte der Landkreis den Hof kürzlich dicht. Große Anteilnahme der Presse und immer war von einem Reiterhof in Lüchow-Dannenberg im Wendländischen Clenze . . . . die Rede (danke Axel).
Oh ihr lieben, fürsorglichen und kinderfreundlichen Journalisten die ihr so arglos seid: Fickt Euch! Es gibt viele Reiterhöfe im Wendland, einige bei Clenze. Macht eure Hausaufgaben und schreibt das unmissverständlich! In anderen Reiterhöfen bei Clenze wird jetzt von besorgten Eltern nachgefragt, warum die Kinder im nächsten Jahr so schwer arbeiten müssten – das sei doch bisher ganz toll gewesen!
Und liebe Pressestelle des Landkreises: AUFWACHEN!
Danke für die Aufmerksamkeit

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Lachhaft

Wer schön sein will, muss leiden

Die Natur hat es mit uns Männern wahrlich nicht gut gemeint. Während der gesamten Jugend sind die Haare dort wo sie hingehören: auf der Kopfhaut. Eine ziemlich sinnlose Laune der Evolution hat dazu geführt, dass diese Haarepracht bei mir genau in dem Augenblick zu weichen begann, als sich Brust, Beine und Arme dazu entschlossen den Primatenstatus anzunehmen. Zum perfekte Glück, wachsen etwas später noch Augen, Ohren und Nase zu aber bis dahin ist man(n) alt genug, mit dieser Situation angemessen umzugehen.
So richtig beschissen dran sind aber die Frauen. Vor allem wenn sie meinen, bestimmte Körperteile sollten besser haarlos bleiben. Anders als Männer, sind Frauen da riguoros und setzen ihre Ansichten bekanntermaßen auch durch.
Wo der Mann seit Urzeiten den Umgang mit Schere und Klinge gewohnt ist, haben Frauen (oder besonders gemeine Männer) das Wachs zum Entfernen der Haare entdeckt. Die Geburt der haarlosen Schönheit sieht man den Frauen-Gesichtern im oben verlinkten Video sehr schön an.
Welche Stellen da gerade behandelt werden, kann dem Video nicht entnommen werden – dafür aber diesem mit allen schmerzhaften Details versehenen Erfahrungsbericht.
Mein Fazit: Ich möchte schrecklich gern ein Landkommunenhippie bleiben und erkläre Körperbehaarung zum Schönheitsideal.

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Audio&Video Lachhaft

Riesen haben ihren Arsch nicht vorne!

Darf man lügen? Und ab wann ist das bloße Weglassen von Wahrheit schon Lüge? Diese Fragen kann und muss jeder für sich beantworten. Wer absolut keine Ahnung hat, kann sich gerne Hilfe vom Herrn Pastor holen. Die Kirche hat (idealerweise) 2000 Jahre Erfahrung mit der Deutungshoheit.
Mir soll niemand erzählen, er oder sie würde immer und dauernd die Wahrheit sagen.
Peter Stiegnitz weiß (danke, Carina) es genau . Der gebürtige Österreicher behauptet, der Mensch lüge im Schnitt 200 Mal am Tag. Eine Zahl, die regelmäßig wieder als Sau durch das Dorf der verfallenen Moral getrieben wird (siehe auch 2001, 2003 oder 2004) . Es ist nur konsequent, dass ich der Zahl per se misstraue. Hätten Lügenforscher nur zwei Tage an dieser These gearbeitet, hätten sie 400 Gelegenheiten zum Aufpeppen der Idee verpassen müssen.
Lügen macht manchmal Sinn
Wer sich mit der Lüge etwas intensiver beschäftigt, gesteht ihr doch immerhin eine gewisse Zweckmäßigkeit zu: So manches gemachte Kompliment dürfte nicht so gemeint gewesen sein und führt doch niemandem direkten Schaden zu. Diese kleine Lüge erleichtert aber das Zusammenleben in einer Welt, die unfreundlich und kompliziert genug zu sein scheint.
Trotzdem: Die Menschheit besteht aber nicht nur aus Lügnern, sie besteht auch aus Belogenen.
Werber kommen in die Hölle
Und die Werbung? Ist sie nicht geradezu zur Lüge verpflichtet?
Nun ja. Eigentlich wäre es ja schön, wenn Werber und ihre Agenturen nicht zur Lüge greifen. Aber das ist eine Frage der Auslegung und des Kundenwunsches. Wobei mit Kunde in diesem Fall nicht der belogene Endverbraucher sondern der Auftraggeber gemeint ist.
Natürlich möchte der Werbekunde gut aussehen. Natürlich darf er sich und sein Produkt in der Werbung mit seiner Schokoladenseiten präsentieren. Das ist der Zweck von Werbung. Wer bezahlt, bestimmt was gespielt wird. Aber wenn der nette weiße Riese einen Fleck auf der Bluse hat, dann sollte er eben erst einmal einen Waschgang einlegen bevor er sich wieder unter die Leute traut.
RWE und sein Riesenproblem
Das ehemalige Rheinisch-Westfälisches Elektrizitätswerk (seit 1990 kurz und knackig RWE) ist in seinem neuesten Imagefilmchen ein solcher großer Riese. Ein aufmerksamer Beobachter wundert sich zwar, warum der nette Dicke seinen Arsch dort trägt, wo normalerweise der kleine Freund sein sollte – aber dieser Riese ist wirklich zu freundlich:
Der strabatzt durch Hobbingen und baut überall Wind- und Gezeitenkraftwerke, lässt die Kohle wie Puderzucker auf Fließbänder rieseln und legt ansonsten Rollrasen aus und pflanzt mit Vorliebe Bäumchen. Alles schön knubbelig und niedlich – geeignet, die nächsten Juniortüten bei McDonalds zu bereichern.
Dumm nur, wenn ein so schicker Werbespot wie jener von RWE als wirklich plumpe Schleimerei um Kundengunst geoutet wird: Kaum ist der Film veröffentlicht, kursiert auf YouTube eine andere, ehrlichere Version und findet über Twitter etliche Zuschauer. Mehr noch: Greepeace ruft zu einer Kampagne auf und es ist wirklich spannend, was sich in den nächsten Tage diesbezüglich noch entwickeln wird.
Die mit Untertiteln versehene Fassung, beschwert sich über eine beispiellose Kundenverarsche. Meiner Meinung nach zu recht: Immerhin haben die Stromkunden mit ihren Rechnungen diese schöne Animation von dem Riesen mit dem Arsch im Schritt bezahlt.

Egal. Solange dieses YouTube-Video kursiert, möchte ich Euch den Spot nur wärmstens ans Herz legen 🙂
Schönes Leben noch, und: Beim Schwindeln nicht erwischen lassen!
PS: Es könnte übrigens sehr gut sein dass RWE versucht, jene entlarvende Variante ihres Spots von YouTube löschen zu lassen. (Das Urheberrecht dürfte ausreichen). In unserem Staate ist es Riesen zwar erlaubt seine Kunden zu bescheißen aber eben nicht jedem, in der Scheiße zu wühlen und zu zeigen, woher dieser unendliche Gestank eigentlich kommt.

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Lüchow-Dannenberg

Katzencontent – Findet Bruno!

Bruno und Frida sind hier im Wespennest nur selten erwähnt worden. Das liegt einfach daran, dass die beiden Stubentiger eher abwesend, dick, faul oder gefrässig sind und es nur typische Katzenposts geben könnte.
Das wollte ich vermeiden, weiß um die Dankbarkeit meiner regelmäßigen Leser, breche jetzt aber damit.
Bruno ist weg.
UPDATE: Montag morgen sitzt er wie selbstverständlich auf dem Fensterbrett … Gott sei Dank 🙂
Hinweise bitte unter findet-bruno@diewespe.de