Alle Artikel mit dem Schlagwort: Kinder

Lüchow-Dannenberger unerwünscht

Es sind vor allem die Elbanreiner, die ihre Kinder ins benachbarte Mecklenburg-Vorpommern auf die Schule schicken. Wer in Damnatz oder Gusborn wohnt, überlegt sich zweimal ob er den Nachwuchs in das Dannenberger Gymnasium fahren lässt oder in Dömitz anmeldet. Akute Raumnot und eine mäßige Ausstattung in Dannenberg konkurrieren mit Turbo-Abi und einer hoch motivierten Lehrerschaft in Dömitz. Ihre Entscheidung? Fakt ist: 78 Schüler aus Lüchow-Dannenberg besuchen das regionale Schulzentrum in Dömitz, ohne dass der Landkreis sich an den daraus entstehenden Kosten beteiligt. Fakt ist auch: Damit ist nun Schluss. Schüler aus dem benachbarten Landkreis Lüneburg dürfen noch kommen und die Schulen im Landkreis Ludwigslust besuchen. Für neue Schüler aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg und dem Landkreis Prignitz ist ab dem Schuljahr 2008/2009 Schluss. Das ist das bittere Fazit, dass der Ludwigsluster Landrat Rolf Christiansen während einer Pressekonferenz im Schulzentrum Dömitz ziehen musste. Schweriner Volkszeitung Der Landkreis Ludwigslust zieht also die Notbremse indem er für das kommende Schuljahr keine weiteren Schüler aus Lüchow-Dannenberg annimmt. Bleibt zu hoffen, dass der Kreis die “eingesparten” Mittel dafür verwendet, die Ursache …

Schulbezirke auflösen!?

Kurze Wege für kurze Beine (Füße) – dieser Spruch ist so schön griffig und beschreibt eine sinnvolle Forderung. In Neuhaus sind die Wege im Augenblick sehr weit. Darum fordern die örtlichen Kommunalpolitiker: Rat fordert Auflösung des Schulbezirks Kommunalpolitiker aus Amt Neuhaus appellieren an Landkreis Lüneburg – Neuordnung der Schülerströme im Blick Landeszeitung

"Meine heißt Emma" Wie heißen Puppen?

Schöne Geschichte aus dem Bekanntenkreis: Zwei Schwestern spielen mit einem dritten Besuchs-Kind in ihrem Kinderzimmer während die Mutter… naja, was eine Mutter eben den ganzen Tag so macht: Sie wuselt durch die Wohnung, räumt auf, kocht und verdrängt den Gedanken, dass sie irgendwann man 5 Minuten für sich haben möchte. Beim Wuseln kommt sie am Kinderzimmer vorbei, die Tür ist selbstverständlich offen, und sieht die ältere Tochter eine Puppe hoch halten. “Ach, ist ja süß, jetzt sind die Puppen dran”, denkt sie und hört ihre Tochter sagen:”Meine heißt Emma hast du auch eine Puppe?” Naja, denke ich mir – bis dahin ist das ja noch recht normal. So haben auch schon meine Frau und ihre Kindergartenfreundin Kontakt aufgenommen und deren Eltern dürften ähnliche Dialoge geführt haben. Eine Art Small Talk, der halt im wahrsten Sinne noch in den Kinderschuhen steckt. Bis dahin. Und dann kam die Antwort: “Meine heisst Baby Born” Hier hört der Spaß auf. Also mal kurz zu Zapf-Creation rübergesurft und festgestellt, dass hinter dieser Phantasielosigkeit Prinzip steckt. Je mehr ich darüber nachdenke, …

Umweltfreundliche Abgase made by Volkswagen?

Heute wurde die Dakar kurzfristig abgesagt – ein großes Drama für alle, die sich lange drauf vorbereitet hatten. Die Kindersite von Volkswagen hatte im vergangenen Jahr Gas gegeben und sich ganz auf das Rallyespektakel konzentriert. Darum bin ich eben mal rübergesurft, um zu schauen, wie man im Multimedia Centrum mit der Krise umgeht. Beim Surfen durch die Nachrichten der Website ist mir das hier aufgefallen: Auf immer und ewig SunFuel® bietet neben seinen umweltfreundlichen Abgasen aber noch einen anderen entscheidenden Vorteil. Im Gegensatz zu Erdöl, das irgendwann einmal aufgebracht sein wird, wachsen die Pflanzen, aus denen SunFuel® hergestellt wird, immer wieder nach. Damit kann unbegrenzt lange, unendlich viel Biokraftstoff produziert werden. Volkswagen-Kinderleicht Ob es wohl das gekringelte R ist welches den Biotreibstoff aus dem Hause Volkswagen zu umweltfreundlichen Abgasen verhilft? Was bitte sind denn umweltfreundliche Abgase? Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, bestehen Abgase aus Verbrennungsmotoren aus weit mehr als Kohlendioxid, selbst wenn sie aus Biotreibstoff hergestellt wurden. Nun könnte es ja sein, dass ich mich irre. Ich bin davon überzeugt, dass Biokraftstoff eine …

Uruguay rüstet Schulkinder auf

Mein Lieblingskunde behauptete einmal mit Blick auf sein Unternehmen “… die anderen waren mit technischen Entwicklungen vielleicht schneller, aber wir machen sie bezahlbar”. Er nannte das “Demokratisierung von Technik”. Daran musste ich eben beim SpOn-Lesen denken. Der 100$-Laptop ist auf dem Markt und vom Spiegel getestet worden. Der stellt angesichts der Leistungsfähigkeit überrascht fest: “Doom” zu spielen würde den kleinen Uruguayern gefallen, die zusammen mit den Mongolen als erste in den Genuss des OLPC kommen: 100.000 Geräte wurden Anfang November 2007 in das kleine südamerikanische Land verschifft, bis 2009 sollen fast alle uruguayischen Schulkinder unter zwölf Jahren einen OLPC benutzen. SpOn Nach den großen Initiativen “Schulen ans Netz” von Telekom und Staat hat sich in Sachen flächendeckender Versorgung mit neuen Medien in Deutschland kaum mehr etwas getan. Insofern ist es unverständlich, dass die Schüler der “entwickelten” 1. Welt von dieser Form der Demokratisierung von Technik wenig haben. In den USA ist der Kauf eines solchen Rechners mit Kosten von rund 400$ verbunden. Er kommt damit in die Kostenordnung des Asus EeePC

Gymnasium Lüchow vs. Fritz-Reuter-Gymnasium

Au weia! Das Gymnasium Lüchow ist amtlich durchgefallen. Das schreiben zumindest Jens Feuerriegel und Hans-Joachim Wicht in der heutigen EJZ. Ersterer in Form eines Berichtes auf Seite zwei, letzterer in einer Polemik auf Seite 23. Beides zu lesen in der heutigen Ausgabe der EJZ (hier zur Sicherheit der Artikel von Jens). Komisch dass diese geballte Kritik erscheint, nachdem zwei Tage zuvor das Oberlandesgericht Köln die endgültige Erlaubnis für ein Lehrerbewertungstool erteilte. Das passt ja wie Faust aufs Auge und weil die Sicht der Schüler in beiden oben erwähnten Texten nicht vorkommt, führe ich diese mal zur Ergänzung hier ins Blog. Aber kurz vorweg noch einmal die Vorgeschichte…

Apple goes Jamba

99Ct für einen Klingelton. Die Preisankündigung von Steve Jobs hat Apple den nächsten Markt erschlossen, der – ähnlich wie der des Musikhändlers – reif und fett ist. Zumindest für den Marktführer. Aber wie man das wird, hat Jobs mit iTunes ja vorgemacht. Und jetzt das. Mit Klingeltönen kann man die vielen Individualisten unter den iPhone-Besitzern noch ne Nummer individueller machen. Was soll man sagen . . .? Vielleicht, dass es mit den 99ct noch nicht ganz getan ist. Dazu kommt noch die Kohle, die man für den Song abdrücken muss (bzw abgedrückt hat), aus dem der Klingelton gemacht werden soll. Im Zentrum der Strategie steckt iTunes. Das läuft auf fast jedem PC, ist Abspielplattform, Musikverwaltung, Ripp-Programm, Podcatcher und digitale Einkaufsplattform (nebenbei bemerkt laut Jobs der Marktführer auf allen Märkten auf denen das iTunes-Store Musik verkauft). iddies nun schon den Weihnachtswunschzettel ausfüllen und wegschließen: Es wird ein iPhone draufstehen – wetten? Wenn ich verliere, dann nur zu Gunsten eines der neuen iPods. Der neue Nano kostet mit Videofunktion und vier Gigs zum Preis von 149$ zu …

Der 100$ Laptop wird gebaut

Was darf ein Computer für Afrikas Kinder kosten? ‘Nicht mehr als 100$!’ Diese Zielmarke gab Nicholas Negroponte, Gründer des MIT Media Lab, vor. Seine Forschungsgruppe untersucht Möglichkeiten, die Entwicklungs- und Schwellenländer bei der Entwicklung moderner Technologien mitzunehmen statt abzuhängen. Die Idee ist so revolutionär wie umstritten. Nun wird er also gebaut. Im Oktober 2007 sollen die ersten Exemplare ausgeliefert werden. Das zumindest berichtet die BBC in diesem Beitrag.