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Der Akku-Schrauber soll's gewesen sein

Wenn das Handy klingelt und der Ex-Vermieter dran ist, dann steigt der Adrenalinspiegel und plötzlich bin ich wach.
“Ich habe mich über den Anruf ihrer Frau gestern geärgert…”, sagt der und ich spüre pumpende Schwellungen im Hals. Er fühle sich verdächtigt. Soso. “Ständiges Misstrauen schon von Anfang an”, moniert er. Aha.
Nun mache ich mich hier nicht über eine Definition von “ständig” her. Aber Misstrauen gegenüber Herrn W. aus Helmstedt ist durchaus angebracht.
Jedenfalls erklärt sich der Herr W. aus Helmstedt den drehenden Stromzähler wie folgt: “Ich bin ja nun auch am Renovieren in der Wohnung und verbrauche daher auch Strom, was Sie aber gar nicht betrifft, weil Sie ja abgemeldet sind.” Aha.
Zur Erinnerung: 155 kW/h Differenz zeigt der Stromzähler der LandE in Helmstedt seit dem Tag unseres Auszuges. Das sieht nach schwerer Renovierung aus. Mit Akkuschraubern (“mehreren!”) lässt sich dieser Stromverbrauch jedenfalls nicht erklären.
Gestern machte Herr W. meiner Frau gegenüber noch die “Umbaumaßnahmen an der Starkstromleitung in der Küche” als Grund für den sich ständig drehenden Stromzähler aus. Das habe ihm ein Elektriker gesagt, den er seiner Auskunft nach exta zu Rate gezogen hat. Streng nach dem Motto: Die Mieter (also wir) hatten vor 5 Jahren einen Fehler ins System gebaut, für das der Vermieter nicht zuständig sein kann.
Aha… – Wie sich Gründe und Erklärungen doch ändern. Es verspricht spannend zu werden.
Das Telefongespräch wurde leider unterbrochen, weil das Handy von Herrn W. aus Helmstedt unter Empfangsschwäche litt.
To be continued…

Noch einmal Velpke

Eigentlich hatten wir mit dem Landkreis Helmstedt schon abgeschlossen. Nur eine Sache war noch offen geblieben: Unser Stromzähler an der Steinbruchstraße 8.
Der Vermieter hatte mit uns gemeinsam den Zählerstand abgelesen, es muss ja alles seine Ordnung haben. 300 Euro von der Kaution hat er einbehalten, um die ggf. mit der kommenden “Nachzahlung, die ja zu erwarten ist” zu verrechnen. Nun gut – Recht hat er ja und hinterherlaufen muss er seinem Geld auch nicht.
Heute, einen Monat später hat sich ein Heinzelmännchen für den Zählerstand unserer alten Wohnung interessiert (Danke, R.). Und siehe da: 155 Einheiten innerhalb eines Monats, obwohl eigentlich niemand mehr dort wohnt und alle Sicherungen ausgeschaltet sind.
Wunderbarerweise hat sich unsere ehemaliger Vermieter gedanklich schon mit diesem Phänomen beschäftigt. Denn auf Nachfrage von Karen führte er dies auf die “Umbaumaßnahmen in der Küche” zurück, die wir bei Einzug vorgenommen hätten.
Die LandE in Helmstedt, die Nachbarn und unser Anwalt wird sich mit dem Fall weiter befassen. Den Namen des Vermieter verrate ich im nächsten Post (inklusive die aller Schwarzarbeiter, die während der vergangenen 5 Jahre an der Steinbruchstraße beschäftigt waren :-))
… to be continued

Ein frischer Wind

… weht durch die Stadt. Er bringt den ersten Regen seit Wochen mit sich.
Während bereits gestern weite Teile von Niedersachsen unter Wasser standen, blieb das Wendland im Süden und Dannenberg im Norden immer außen vor. Aber das ist jetzt vorbei. Endlich.
Frischer Wind auch im Büro. Der erste Kunde hat ernsthaftes Interesse bekundet und ich bin guter Hoffnung. Wer weiss: Vielleicht schaffen wir das etwas Großes…

Endlich online

Der letzte Schritt ist getan: Wir sind wieder online.

Bei dem Umzug der Technik hat sich ein Fehler ins System geschlichen. 1und1 versuchte, unseren DSL-Anschluss auf die Dannenberger Telefonnummer zu verlegen. Und die hatte sich zwischenzeitlich geändert. Tja! Dumm gelaufen.

Während man bei Karlsruhe auf der Suche nach unserer neuen Nummer war, hatte die Telekom uns bereits angeklemmt. Und wir waren fast 2 Wochen länger offline, als ursprünglich geplant.

Das ist an sich ja nix schlimmes – macht sich aber aus geschäftlicher Sicht alles andere als gut. Ich merke, wie wichtig die elektronische Erreichbarkeit inzwischen geworden ist.

Nun kann ich endlich Angebote schreiben (und vor allem verschicken) und so meine neue Existenz in Dannenberg aufbauen.Ãœber Hilfe kann ich mich nicht beschweren, was mich in der Annahme bestätigt, dass nette Umgangsformen zu jedermann sich langfristig auszahlen.

So – jetzt mache ich mich an die Arbeit. Unser Steuerberater wartet bereits. 😉

Angekommen

Es hat – für alle, die bereits warten – tatsächlich geklappt.
Seit dem 28 Juni sind Karen und ich Bürger in Dannenberg. Wir sind punktgenau auf den Tag fertig geworden und zeitweise habe ich mich an unsere Messeauftritte erinnert:
Noch 3 Tage und alles liegt in Schutt und Asche. Noch zwei Tage und es gibt immer noch soviel zu tun, dass man nicht weiss wo einem der Kopf steht. Noch einen Tag und ….
…Dank einer Nachtschicht ist alles fertig geworden. Danke Christian!
Ansonsten hat sich viel getan – leider nicht bei 1und1. Die haben es noch nicht geschafft, mich endlich online zu stellen. Darum lese ich meine Mail bei Vattern aus und das hat durchaus auch seine Nachteile… Stefan falls du das liest: Sorry nochmal!
Joh! Ich mach mich jetzt wieder vom Acker. Karen hat Essen vorbereitet – das will ich mir nicht entgehen lassen.

Bad, Schlafzimmer, Fliesen

Moin mal wieder.
Ich habe mir wirklich fest vorgenommen, hier wieder öfter etwas reinzuschreiben. Ach ja: Ihr dürft wirklich hier Kommentare hinterlassen – obwohl: Ãœber Emails freue mich natürlich auch.
Was hat sich getan? Ne Menge. Es gibt es zu erzählen zum Thema Bad, Schlafzimmer und Fliesen. Neugierig? Dann weiterlesen oder bei []Flickr.com nach den neuesten Fotos spähen.
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EJA – leider nicht dabei

Oh Mann! Es ist echt schade. Am kommenden Wochenende treffen sich die besten Journalisten Europas in Wien und ich kann nicht!!!
Ich werde Richard Goll nicht sehen, und Zofie und Axel und Irmgard und alle, die ich hier nicht erwähnt habe aber trotzdem gerade zur Zeit sehr vermisse.
Der Umbau entwickelt sich zu einem BACK TO THE ROOTS. Je mehr Zeit wir in Dannenberg verbringen, desto dichter wird das Zeitempfinden. EJA war erst gestern und das ist doch schon mehr als 10 Jahre her.
Lieben Gruss auf diesem Wege an alle Wegbegleiter, die mit mir die Heurigen unsicher gemacht haben. Ich bin in Gedanken bei euch…!