Alle Artikel mit dem Schlagwort: vermieter

Immobilien? Ran an den Speck!

Zeitungsleser wissen mehr. Das gilt natürlich besonders für die professionellen Leseratten. Die haben sich nämlich mit den Anzeigenseiten auseinander gesetzt und die dort verlangten Preise für “gebrauchte” Immobilien in Augenschein genommen. Dabei wurde wieder mal festgestellt: In Lüchow-Dannenberg kann man günstig Häuser kaufen. Den Auftrag zur Zeitungslektüre gab die LBS, die als Finanzierungs-Dienst ja durchaus einen nicht unerheblichen Anteil am Anzeigenaufkommen der Zeitungen auf sich vereinigt. So liegen die durchschnittlichen Angebotspreise in den Landkreisen Northeim, Osterode und Lüchow-Dannenberg bei ganzen 95.000 Euro, was sich mit knapp drei lokalen Durchschnittseinkommen realisieren lässt. LBS-Pressestelle Ob die “geforderten” Preise am Markt auch durchgesetzt werden können, steht auf einem ganz anderen Blatt. Die Preise stehen letztendlich auf dem Kaufvertrag und nicht in der Zeitung. Des einen Uhl ist bekanntlich des anderen Nachtigall. Ein Haus mit Gewinn zu verkaufen, ist in unserem Landkreis nur sehr selten möglich. Das war schon früher so. Ende der 70er Jahre kauften viele Hamburger und Berliner im Landkreis die schönen alten Bauernhäuser. Nicht weil die Preise so hoch waren – die Häuser waren schon damals …

Vermieter akzeptiert

So eine Ãœberraschung. Der Ex-Vermieter hat sich schlau gemacht und unsere Vermutung heute telefonisch bestätigt: Die gesamte Heizungsanlage des Sechsparteienhauses lief während der vergangenen fünf Jahre auf unsere Kappe. Er hat zugesagt, dass er uns die zuviel gezahlten Gebühren zurücküberweisen würde. 10 Tage Zeit hat er sich ausbedungen. Anwalt trotzdem einschalten?

Der Akku-Schrauber soll's gewesen sein

Wenn das Handy klingelt und der Ex-Vermieter dran ist, dann steigt der Adrenalinspiegel und plötzlich bin ich wach. “Ich habe mich über den Anruf ihrer Frau gestern geärgert…”, sagt der und ich spüre pumpende Schwellungen im Hals. Er fühle sich verdächtigt. Soso. “Ständiges Misstrauen schon von Anfang an”, moniert er. Aha. Nun mache ich mich hier nicht über eine Definition von “ständig” her. Aber Misstrauen gegenüber Herrn W. aus Helmstedt ist durchaus angebracht. Jedenfalls erklärt sich der Herr W. aus Helmstedt den drehenden Stromzähler wie folgt: “Ich bin ja nun auch am Renovieren in der Wohnung und verbrauche daher auch Strom, was Sie aber gar nicht betrifft, weil Sie ja abgemeldet sind.” Aha. Zur Erinnerung: 155 kW/h Differenz zeigt der Stromzähler der LandE in Helmstedt seit dem Tag unseres Auszuges. Das sieht nach schwerer Renovierung aus. Mit Akkuschraubern (“mehreren!”) lässt sich dieser Stromverbrauch jedenfalls nicht erklären. Gestern machte Herr W. meiner Frau gegenüber noch die “Umbaumaßnahmen an der Starkstromleitung in der Küche” als Grund für den sich ständig drehenden Stromzähler aus. Das habe ihm ein …

Noch einmal Velpke

Eigentlich hatten wir mit dem Landkreis Helmstedt schon abgeschlossen. Nur eine Sache war noch offen geblieben: Unser Stromzähler an der Steinbruchstraße 8. Der Vermieter hatte mit uns gemeinsam den Zählerstand abgelesen, es muss ja alles seine Ordnung haben. 300 Euro von der Kaution hat er einbehalten, um die ggf. mit der kommenden “Nachzahlung, die ja zu erwarten ist” zu verrechnen. Nun gut – Recht hat er ja und hinterherlaufen muss er seinem Geld auch nicht. Heute, einen Monat später hat sich ein Heinzelmännchen für den Zählerstand unserer alten Wohnung interessiert (Danke, R.). Und siehe da: 155 Einheiten innerhalb eines Monats, obwohl eigentlich niemand mehr dort wohnt und alle Sicherungen ausgeschaltet sind. Wunderbarerweise hat sich unsere ehemaliger Vermieter gedanklich schon mit diesem Phänomen beschäftigt. Denn auf Nachfrage von Karen führte er dies auf die “Umbaumaßnahmen in der Küche” zurück, die wir bei Einzug vorgenommen hätten. Die LandE in Helmstedt, die Nachbarn und unser Anwalt wird sich mit dem Fall weiter befassen. Den Namen des Vermieter verrate ich im nächsten Post (inklusive die aller Schwarzarbeiter, die während …