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Der große Rest, ein Kessel Buntes oder wie auch immer diese Kategorie zu nennen sein mag.

Wenn Tradition gefragt ist

Es gab früher einmal eine schöne Tradition in der deutschen Politik. Wenn eine wichtige Angelegenheit so richtig in die Grütze gefahren wurde, luden die verantwortlichen, gewählten oder ernannten Vertreter mit einigen Tagen oder Stunden Vorlauf die Vertreter von Zeitung und Fernsehen zum Gespräch. …, der Herr (in der Regel waren es seinerzeit Männer) Minister, Staatssekretär oder Behördenleiter kam durch die Seitentür, stellte sich ans Podium und: erklärte seinen Rücktritt! Nennt mich, angesichts des heutigen Tages und dem Versuch einen Impftermin für meinen alten Herren zu organisieren, konservativ — ich vermisse diese Traditionen. Meine Vorschlagsliste Ministerpräsident Stephan Weil Sozialministerin Carola Reimann Staatssekretär Heiger Scholz

Gemischtes Doppel

Trump vs. Biden ist entschieden – Corona vs. Impfstoff ist wieder alles offen Es gibt Tage an denen dominieren zwei Themen. Die Vereidigung in Washington war ein wichtiger Meilenstein für meine Freundin und mich, weil unsere schlimmsten Befürchtungen eben nicht eingetreten sind. Der Populist hat das weiße Haus verlassen und seine Truppen lösen sich gerade auf. Auf Parler friert gerade die Hölle zu. Und Q löst sich gerade in Luft auf – der Spielmacher verlässt den Raum und wünscht allen Mitspielern einen schönen Tag. Das wäre ein Grund zum Feiern. Das andere Thema ist aber noch lange nicht entschieden. Im Gegenteil. Während Englands Mutation dem Impfstoff nichts entgegen zu setzen hat, holt die südafrikanische eine Vuvuzela raus und bläst der gesamten westlichen Zivilisation den Schädel weg. Soviel zum Thema „Corona“. Ich mach jetzt ein Bier auf.

Ich bin dann mal RC3

Seit ich mit Jens 2013 zu meinem ersten Congress gefahren war, habe ich es nie wieder auf die Reihe bekommen, Karten zu erstehen. Der Chaos Communication Congress war immer ausgebucht, bevor ich ans Kassenhäuschen langte. Wegen Corona ist der Congress dieses mal komplett virtuell aber ein Supporter-Ticket gab es noch. Sollte mir Vodafone mir keinen Strich durch die Rechnung machen, bin ich bis zum 30. Dezember dann mal verplant.

Nachgeholt

Die Tagwolke weist ein Schlagwort aus, welches dringend einen aktuellen Stand bekommen sollte: Tabak. Ich bin seit Pfingsten 2020 Nichtraucher – wollte ich nur mal erwähnt haben. Dabei habe ich eigentlich das erste Mal Ende Juni 2019 aufgehört – das hat aber nur bis Januar diesen Jahres gereicht. So: Nun ist es raus.

Haste oder haste nicht? Zwei Klassen-Dystopie für Anfänger

Heute spricht Deutschland über das Einsetzen der Freiheit und das Abschwellen der Beschränkungen. Eine Zeit zum Nachdenken, wie ich finde. Wie geht es weiter, in dieser unwirklichen Zwischenzeit in der unser Gesundheitswesen nicht kollabiert aber ein Impfstoff nicht verfügbar sein wird? Eine ausgesprochen verstörende Variante sind die Armbänder oder Medaillen – offen getragene Zeichen -, die genesene Covid-19-Veteranen tragen werden, um offen kund zu tun: „Sehet, ich bin bar jeder Gefahr! Bei mir könnt Ihr sicher sein.“ Es würde den Einzelhandel und Altenpfleger oder Friseursalons bestehend aus Medaillen-Trägern geben. Sicherheit versprechend, und den kleinen Vorteil nutzend, den der harte, wieder einsetzende Wettbewerb verlangt. Und ganz im Ernst: Die Sicherheit, die wir Nicht-Infizierten mit einer Medaillen-Pizza erwerben, würde ein barer Mehrwert sein, oder? Dabei bleiben aber all jene auf der Strecke, denen wegen Vorerkrankungen der Weg der Infektion versperrt ist. Auch wer sich dieser Logik und dem Test verweigert, kann keinen Stich erwarten. Das Einzig Positive: Impfgegner wären die letzten in dieser Reihe. Und das aus Überzeugung! Konsequent weiter gedacht wird mir gerade übel.

Uelzen-Newark

Die Fahrt von Lüchow zum Bahnhof dauert wie geplant. Warum zu Teufel steht dann der Zug schon am Gleis? Keine Zeit zum Nachdenken, geschweige denn das benötigte Parkticket zu kaufen und vorschriftsmäßig hinter der Frontscheibe zu platzieren. Rein in den leeren Metronom in Richtung Hamburg und… Moment mal! Metronom? 7:26 Metronom Ticket sagt „Abfahrt 7:42 IC“… Teufel noch eins! Verdammt! Die Tür ist schon verriegelt und ich sitze hier fest. Platz genommen und erst mal nachdenken, was nun passieren muss. Nachzahlen? Nein, Cleverle steigt vor der Fahrscheinkontrolle in Lüneburg aus und wartet dort auf seinen Zug. Der ist natürlich voll. Dafür stehe ich bequem zwischen Waggons und fresse die letzten Bahnkilometer bis zum Flughafen. Wo immer zwei Möglichkeiten bestehen, falsche Richtungen einzuschlagen wähle ich auf deutschen Flughäfen eben jene. So auch dieses Mal. Rolltreppe rauf zum Terminal 1 um dort festzustellen, dass Terminal 2 die richtige Wahl gewesen wäre. Was zum Teufel? Zwei Schalter, um einzuchecken. Die Dame kann mir nicht helfen weil der Computer spinnt und überhaupt. Also der andere Schalter. Dessen Besetzung ist …