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Politik

Bye Bye Tru(th/st/mp) in USA

Seit dem legendären Helsinki-Treffen dreht sich bei uns im ländlichen Haushalt ALLES um Trump. Ich war seit #Snowden kein echter USA Fan mehr aber was seit der Wahl des 45. Präsidenten abläuft, geht auf keine Kuhhaut.

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Brauchbar Offen Unterwegs

Landei in NewYork

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Brauchbar Offen Unterwegs

Uelzen-Newark

Die Fahrt von Lüchow zum Bahnhof dauert wie geplant.

Warum zu Teufel steht dann der Zug schon am Gleis? Keine Zeit zum Nachdenken, geschweige denn das benötigte Parkticket zu kaufen und vorschriftsmäßig hinter der Frontscheibe zu platzieren. Rein in den leeren Metronom in Richtung Hamburg und… Moment mal! Metronom?
7:26 Metronom
Ticket sagt „Abfahrt 7:42 IC“… Teufel noch eins! Verdammt! Die Tür ist schon verriegelt und ich sitze hier fest. Platz genommen und erst mal nachdenken, was nun passieren muss.

Nachzahlen? Nein, Cleverle steigt vor der Fahrscheinkontrolle in Lüneburg aus und wartet dort auf seinen Zug. Der ist natürlich voll. Dafür stehe ich bequem zwischen Waggons und fresse die letzten Bahnkilometer bis zum Flughafen.

Wo immer zwei Möglichkeiten bestehen, falsche Richtungen einzuschlagen wähle ich auf deutschen Flughäfen eben jene. So auch dieses Mal. Rolltreppe rauf zum Terminal 1 um dort festzustellen, dass Terminal 2 die richtige Wahl gewesen wäre. Was zum Teufel?

Zwei Schalter, um einzuchecken. Die Dame kann mir nicht helfen weil der Computer spinnt und überhaupt. Also der andere Schalter. Dessen Besetzung ist ein Traum in blond. „Wahrscheinlich strafversetzt“, Kann ich noch denken, ehe sie die Liturgie der Kranich-Linie herunterbetet. Pass, Estaausdruck, Reservation-Code… Der Computer der Lufthansa stellt fest, dass ich ein Visum bräuchte… Was zum Teufel!?
Nach dem Rückruf mit dem Firmentelefon scheint es doch zu klappen. Dann murmelt Blondie „…was zum Teufel!?…“, äh Moment mal! Das ist mein Spruch!

Der Fehler steckt im Zip-System der Amis, zwei digits zuviel und das System hustet, als hätte es sich mit der spanischen Grippe infiziert. Zum Glück ist Blondie auch noch IT-Systemadministratorin, tilgt nach dem Faktencheck den Fauxpas und schickt mich mit einem „angenehmen Flug“ in den Securitycheck.

Die große Kontrolle mit Ganzkörperscan und Co sollte eigentlich gut laufen. Ich habe vorher drei Einwegfeuerzeuge in den Müll geworfen, weil ich ja inzwischen weiss, dass übermäßig viel Feuer im Handgepäck einkassiert wird. Dass sie mich aber zwingen würden, mein Zippo auch noch zu entsorgen, hat mich dann doch getroffen.

Hamburg Frankfurt ohne Probleme und ohne Platz für die Knie – auch das ist gewohnt und eine Frage der Gewöhnung. Dieses Mal habe ich es richtig gemacht und bin auf direktem Wege zum Gate gekommen. Noch schnell einen Burger, Pommes und Cola, den letzten Schliff an den Newsletter des Arbeitgebers gelegt und dann Platz genommen.

Geil! In der 747-8 habe ich einen Sitz im Gang und zwei freien Plätzen neben mir. Ich habe Platz und der Flieger rollt. Der Monitor spielt den Sicherheitsfilm ab – hier sind die Notausgänge, da die Schwimmweste (wer will eigentlich im Nordatlantik schwimmen?) … und rollt und rollt. … und bleibt stehen.

„Blablabla…spricht Ihr Kapitän wir haben ein kleines Problem mit der Steuerung und versuchen das gerade zu beheben. Unser Abflug verzögert sich um voraussichtlich 15 Minuten, wir halten Sie auf dem Laufenden, Ladies and Gentlemen…blabla“.

Ich suche mir einen Film aus und setze den Kopfhörer auf. Es läuft Inferno mit Tom Hanks – weil Katastrophen-Thriller immer gut zu Interkontinentalflügen passen, gelle?

Nach 15 Minuten ist das Problem zwar nicht gehoben aber offenbar ist eine defekte „Blackbox“ in der Tragfläche als Schuldiger ausgemacht. „Blabla… wir versuchen jetzt Ersatz für die Blackbox zu bekommen… blabla ggf das Flugzeug tauschen, Ladies and Gentlemen… blablabla“

Nach 47 Minuten hat Tom Hanks immer noch wahnsinnige Kopfschmerzen während in Florenz gerade die Welt geht unter und wir sind ein Stück weiter: Die Blackbox ist inzwischen getauscht und wir können immer noch nicht starten weil sie es offenbar doch nicht wahr; die Ursache. Also: „Bitte packen Sie ihre Sachen wir versuchen gerade ein paar Busse vom Airport … blabla“

Nach weiteren zehn Minuten sind die Busse noch nicht da aber noch einmal angefordert worden. Irgendwann, zuckeln wir über das Rollfeld. Zurück auf Start. Eigentlich sollten wir Europa zwischenzeitlich hinter uns gelassen haben.

Zurück zum Terminal, Treppensteigen, noch eine Zigarette. Neues Boarding bitte pünktlich um 16:30 Uhr. Abflug ist spätestens um 17:00 Uhr, weil ansonsten das Personal über die Zeit ist und wir nicht nur ein neues Flugzeug sondern auch noch einen neue Crew brauchen würden.

Die mitreisenden Kinder machen ihrem Unmut Luft. Geduld ist eine Tugend, die dem Nachwuchs nicht gegeben ist. Geduld ist eine erlernte Fähigkeit und auch die Erwachsenen geraten an ihre Grenzen oder werden gerade gezwungen sie zu erweitern. Die Stimmung scheint um 17:10 kurz zu kippen. Wir warten immer noch darauf, dass das neue Flugzeug zum Besteigen bereit ist. Immerhin: Es ist der Siegerflieger. Nomen est omen.

Wie es der Zufall will, schaffe ich es tatsächlich an diesem Tag nicht nur ins Flugzeug sondern auch noch durch die Zeitzonen und lande am Monat Abend um 20:32 in Newark. Was zum Teufel!?

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Offen Unterwegs

on the flight

Wenn der Wecker um 5:00 klingelt ist das vor allem eines: viel zu früh! Aber was tut man nicht alles, wenn man reisen möchte.
Handgepäck muss für zehn Tage USA reichen, die Stauung war nach 15 Minuten erledigt und darum zu vernachlässigen. Wenn aber der Freund anruft und mitteilt, dass der Airport Hamburg gerade wegen Gasalarms evakuiert wurde, steigt die Quecksilbersäule des Reisefiebers spontan an.
Ich glaube fest daran dass Reisen die mit Schwierigkeiten beginnen, während ihres Verlaufes nicht gerade leichter werden. Also: Sicher ist sicher und online einchecken!
Geht nicht!
„VISA required“ sagt die Lufthansa-Website, nachdem ich brav alle relevanten Daten in Den Browser gehackt habe. Es wäre nicht so schlimm, stünde es nicht in dieser kleinen, kursiven Systemschrift mit rotem Ausrufezeichen im Popup-Fenster. Was zum Teufel!
Dann also warten auf den nächsten Tag. Mal sehen!

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Lüchow-Dannenberg Offen

Der Ernst des Lebens… #wtf

Es gibt so Sprüche, die ziehen sich wie ein roter Faden von der Wiege bis zur Bahre. Der mit dem Ernst des Lebens ist so einer.
Er wird gern verwendet zum ersten Schultag des Nachwuchses, nicht selten als hoffnungsvoller Appell, dass nun (endlich) die gesetzten Erwartungshaltungen erfüllt werden mögen. 
Ich für meinen Teil war irgendwann überzeugt, ich könnte gut und gern diese Art Hinweise in den Wind schlagen und die nächsten Gelegenheit abpassen: Kindergarten, Schule, Ausbildung, Wehrdienst, Studium, Job, Ehe, etc., blabla.
Der Ernst des Lebens wird so inflationär angekündigt, dass dabei eines zu kurz kommt: das Verngnügen zu leben.

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Dannenberg Lüchow-Dannenberg Offen

Schaufensterbummel in der Stadt

Wenn die Augen der Spiegel der Seele sein können, sind die Fenster die Augen eines Hauses. Schaufenster aber wären die Augen einer Stadt.
Meine Eltern hatten ein Geschäft in der Lüchower Innenstadt. Das Dekorieren eines Fensters habe ich als aufregende Angelegenheit in meinen Kindheitserinnerungen behalten. Es wurden Geschichten erzählt und Wünsche geweckt.
Heute bestimmen zentral gesteuerte Kampagnen-Maßnahmen das urbane Storytelling. Das Prozentzeichen ersetzt den Wunsch und die Persönlichkeit einer Stadt beschränkt sich auf Platzhalter. Der schnarchende Weihnachtsmann im Modeausstatter, die H0-Spur-Eisenbahn die durch Handauflegen gestartet werden konnte, Bücherwelten in Urlaubslandschaften und – natürlich – bunte Bonbons in Gläsern: Kleinstadtschaufenster sagen mehr über eine Stadt und ihre Bewohner aus, als es eine PR-Aktion des Stadtmarketing könnte. Wer, vor allem nach Einbruch der Dunkelheit, aus einem Weg durch die Innenstadt einen Schaufensterbummel macht, bekommt Einblicke, die über das Warenangebot hinausgehen.

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Dannenberg Offen

Dannenberg alpin

So ein Abraumhügel ist im Schnee einfach super…!

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Geschichtsdonner – Göhrdeschlacht 2015

Es war der Anruf von Sandra der uns auf den Trichter brachte: An diesem Wochenende wird die Göhrdeschlacht nachgestellt.
Endlich ist das Kind alt genug, um Theaterdonner ohne Trauma zu überstehen und wir haben dran gedacht. Denn Werbung für das Event gibt es irgendwie nicht. Zumindest nicht in meinem Wahrnehmungshorizont.
Lützower_Schützen_400_290.jpg
Sicher ist, dass auch während der echten Göhrdeschlacht die Birken nicht im satten Frühlingsgrün standen. Sicher ist auch, dass während der Göhrdeschlacht real gestorben wurde. Schön ist, dass die Kinder das Ende der Schlacht nicht abwarten wollten. „Krieg ist doof“, war die Antwort auf die Frage, warum denn gerade nun der Ausflug zu Ende sein sollte.
Und dann ist Vater doch schon ziemlich stolz auf seinen Sohn.

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