Monate: März 2007

Alle machen Marketing

Ein großes Budget hat die neu gegründete Samtgemeinde Elbtalaue für ein nachhaltiges Marketing nicht. Aber sie hat Fans. Die leben in ganz Deutschland verstreut und würden nur allzu gern werben. Solche Menschen nennt Guy Kawasaki ‚Evangelisten‘. Sie zu entdecken und zu aktivieren ist eine der vordringlichsten Aufgaben im Marketing der Neuzeit. Nun ist dieser Trend auch im Stadtmarketing angekommen und fließt dort in eine ‚verwaltbare Form‘. Vielleicht lässt sich etwas ähnliches auch für uns hier auf die Beine stellen? Mal sehen. www.best-practice-business.de/blog » Weltweite Werbung für eine Stadt Sie (die Hamburger, Olaf) ernennen “Botschafter” in wichtigen Städten dieser Welt, die ehrenamtlich für Ihre Heimatstadt Werbumg machen. Die Hamburg Ambassadors sind im Ausland lebende Persönlichkeiten, die zu Hamburg eine enge Verbindung haben. Sie werden vom Ersten Bürgermeister als Repräsentanten der Stadt ernannt, um für Hamburg Werbung zu machen. Auf die Frage, was man diesen freiwilligen Werbern denn als Gegenleistung anbieten könnte, bietet Bernd Röthlingshöfer, Autor und Kreativdirektor mit Hang zur Werbung eine Antwort: Bernd Röthlingshöfer Da ist vielerlei möglich: Sie bekommen mehr und oft exklusive Informationen, …

Lanz ist out – Schlepper mit GTI-Motor!

Als Biker neige ich eher zu Motoren mit 1 oder 2 Zylindern, des Klanges wegen. Wuppwupp ist mir lieber als Määäääh. Als Autofahrer ist es mir ehrlich gesagt scheißegal wie sich die Karre anhört. Motor-, Ansaug- und Auspuffgeräusche stören nur den Klang der Stereo-Anlage. Aber als Landei bin ich ab jetzt ein Fan von Schleppern mit GTI-Motor. Gibt’s nicht? Aber Hallo! Ausnahmsweise mal eingebunden, auch wenn das wegen Urheberrechtes ja so eine Sache ist… (der Filmer möge sich bei mir beschweren, dann nehme ich das Video wieder raus ;-)) „Traktor Tuning“ bei Zabim

40 Minuten . . .

… dauerte der öffentliche Teil der gestrigen Stadtratssitzung in Dannenberg. Das nenne ich produktives Sitzungsmanagement: Bürgerfragestunde (keine Fragen) Protokoll genehmigt (1 Enthaltung) Beschluss über die Aufwandsentschädigung der Kommunalpolitiker (Beschluss nach Vorlage, was immer auch da drin stand, Einstimmig) Ziel-1-Förderdiskussion (B90/DieGrünen wollen schon jetzt Projekte sammeln. Die Verwaltung organisiert zeitnahe Infoveranstaltungen. Eine für politische Mandatsträger und eine Einwohner. Keine Abstimmung) Information über ein integriertes Stadtmarketingkonzept (Keine Abstimmung) Und, last not least: Haushalt für 2007 verabschiedet (Es geht voran, keine neuen Kredite. Einstimmig.). Kurze Anmerkung: Der Haushalt der Stadt wird jetzt eingetütet, zum Landrat geschickt (der darf den dann zur Kenntnis nehmen) und anschließend hier im Internet veröffentlicht. Wenn ich das richtig mitbekommen habe, werden die bislang von der Stadt in Auftrag gegebenen Studien und Gutachten von studentischen Hilfskräften gesichtet und zu einem integrierten Stadtmarketingkonzept zusammengefasst. Nun denn.

Erneuerbare Energien in Brüssel

Ist Europa in der Lage und Willens, eine führende Rolle in Sachen erneuerbare Energien zu übernehmen? Der Gipfel in Brüssel ist auch für unsere Ecke ziemlich spannend. Immerhin geht es um Rahmenbedingungen. Die werden von Brüssel aus an die Länder, bis hin zu den Kommunen durchgereicht. Und dort scheitern die ersten Biogas-Anlagen am Verwaltungsrecht.

Hitler Leasing

Dieses Nazi-Konzert in Salzwedel geht mir nicht so schnell aus dem Sinn. Beim Surfen ist mir dieses Video unter die Finger gekommen . . . Großartige Satire von Florian Wittkamm auf Basis des Rants von Gerhard Polt aus dem Jahre 2005 (Eigentlich war das Video hier eingebunden. … und dann war ich mir plötzlich unsicher. Immerhin ist ein Hakenkreuz zu sehen. Zwar in einer Satire, und damit rechtlich unsicher aber auch urheberrechtlich bekam ich so meine Zweifel. via Peter) (Update 2: Wieder eingebunden, weil es nach Jahren immer noch auf YouTube zu finden und einfach zu schön ist…)

Nazis 'gegen Polizeiwillkür'

In Salzwedel boxt der Papst im Kettenhemd. Der örtliche NPD-Kreisverband hat für den kommenden Sonnabend in Salzwedel eine Demonstration angekündigt. ‚Rock gegen Polizeiwillkür‚ ist das Motto. Anlass: Am 23. Februar löste die Polizei eine ‚Geburtstagsfete‚ in Brietz gewaltsam auf. Ob wirklich Geburtstag gefeiert wurde oder Todestag des Hilfsarbeiters Horst Wessel Anlass für das Treffen war? Die alarmierte Bereitschaftspolizei aus Magdeburg (im Wendland für den handfesten Umgang bei Räumungen bekannt) fragte nicht sondern packte an. Grund genug für die rechte Szene, noch einmal auf die Straße zu gehen. Schon am 30.Dezember versammelten sich die Neonazis in Salzwedel, um gegen die Repression der Staatsgewalt auf der Straße in Stellung zu gehen. Auch dabei war die Polizei nicht zimperlich – allerdings spürten das weniger die Nazis als die Gegendemonstranten, wie hier und hier zu lesen ist.

Wer tauscht schon Porsche gegen Prius?

Claus Gorgs ist Kommentator. Nicht irgendein Kommentator in der Bloggosphäre, einer von der Financial Times Deutschland. Die deutschen Autokonzerne sind selber schuld, wenn sie sich von der Konkurrenz in die Öko-Schmuddelecke drängen lassen. Wer jahrelang wie BMW nur die „Freude am Fahren“ propagiert oder wie Mercedes mitten in der Klimadebatte die Vorzüge der neuen, rund fünf Tonnen schweren Pullman-Limousine bejubelt, darf sich nicht wundern, wenn sich andere auf die vakante Umweltpositionierung stürzen. Und selbst wenn die EU – was noch längst nicht feststeht – CO2-Schleudern ab 2012 mit einer Umweltabgabe belegen sollte: Welchen Porsche-Fahrer, der 100.000 Euro für einen Cayenne und 130 Euro für eine Tankfüllung Super plus ausgibt, würde das ernsthaft in Versuchung bringen, sich einen Toyota Prius zu kaufen? Fragt Gorgs in der FTD Die schönen Sportwagen aus Zuffenhausen werden ja vor allem von den Amis gekauft. Und die ticken – diese Aussage ist inzwischen mehrheitsfähig – bekanntlich etwas anders als die Deutschen. Vielleicht hat Herr Gorgs Recht und deutsche Autofahrer würden einen Tausch nicht in Erwägung ziehen. Das liegt aber auch an …

Wissen ist Macht

Jenes sagte Francis Bacon als er 1597 über den Zusammenhang zwischen Natur, Wissenschaft und Philosophie nachdachte. Sein Ausspruch stimmt bis heute und wird gerne von Lehrern wiederholt die den Nachwuchs mit dieser Erkenntnis motivieren wollen. Motiviert werden müssen aber nicht nur Schüler – auch die Unternehmen sollen sich ‚Wissen und Wissensmanagement‘ gegenüber etwas aufgeschlossener zeigen. Leicht gesagt, denn kaum ein Thema ist so viele Tode gestorben wie eben jenes. Das macht natürlich wenig Mut für alle, die sich erst jetzt damit beschäftigen. Darum die Warnung: Aktionismus macht ne Menge Arbeit, kostet auch den Mittelstand, also kleine und mittlere Unternehmen, viel Geld und Zeit und füllt die Festplatten allzu oft mit Infoschrott. Dieser Leitfaden (von der Seite von Robert Freund) zum Erstellen einer Wissensbilanz ist im Sommer 2005 fertig gestellt worden und hat eine gewisse Dauerhaftigkeit bewiesen. Er ist also ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Kostenlos, lesenswert. Wer mehr zum Thema wissen möchte, die eingerichteten Seiten des Wirtschaftsministeriums anschauen.

Frisch geimpft und etwas genervt

So kann es kommen. Nachdem die Frau sich vor wenigen Wochen einen Virus via Email gezogen hat, ist bei uns die große Updateteritis ausgebrochen. Die Lizenz meines alten Virenscanners ließ sich nicht verlängern. Also muss was Neues her. Einige Softwarehersteller bieten inzwischen Mehrfachlizenzen für Antivirensoftware an. Das spart bei mehreren Rechner pro Haushalt bares Geld. So bietet GDATA mit Internet Security2007 gleich drei Lizenzen für 39 Euro. Die praktische Mann, Frau, Kind-Lösung sozusagen. In Ermangelung von Kind bekommt der Vater die dritte Lizenz und alle sind zufrieden. Im Paket enthalten ist eine Firewall, ein Spamfilter, ein Webfilter (Phishing und Flash adé) und natürlich der Virenschutz. Dummerweise ließ sich mein bisheriges System (Power Antivirus 2005 auch aus dem Hause GDATA) nur schwer davon überzeugen, nun endlich die Deinstallationsroutine auszuführen. Hilft alles nix: Anrufen bei der Hotline. Dort war das Problem bekannt. Das veraltete Antivirenprogramm hat sich so tief ins Windows eingegraben, dass nur ein von GDATA via Mail geschickter Deinstaller helfen konnte. Die ganze Aktion hat mich zwei schlappe Stunden und mehrmaliges Hoch- und wieder Herunterfahren …